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Sonnenbeschienene Felder, verträumte Alleen, sternenklare Nächte und ein erfrischendes Bad in der Havel: So lieben wir alle unser Chaos Communication Camp. Wenn aber 5.000 Menschen in der Pampa Urlaub machen, dann bringt das gewisse Herausforderungen für die lokale Infrastruktur mit sich. Stromnetz und Wasserversorgung sind schlichtweg nicht auf eine so große Menge Menschen ausgelegt.

Strom

Auch wenn wir alles Mögliche versuchen, um Energie zu sparen, sind unsere Anforderungen an das Stromnetz leider größer als die vorhandenen Kapazitäten. Deshalb wird der Strom – wie auch schon beim letzten Camp – von mobilen Diesel-Aggregaten bereitgestellt. Die Aggregate stehen auf dem Gelände und bieten euch eine kaum überhörbare Möglichkeit, den Umfang und die Auswirkungen unseres Energieverbrauchs kritisch zu reflektieren.

Wir möchten daher alle bitten, auf unnötige Großverbraucher zu verzichten. Dies gilt insbesondere – aber nicht nur – für eigene Kühlschränke, Kühltruhen, Klima-Anlagen oder Kühlanhänger. Kühlschränke verbraten viel Energie und führen daher auch zu hohen Kosten. Gleichzeitig sinkt durch selbst gekühlte Getränke auch der Umsatz an unseren Bars. Das Ergebnis ist eine doppelte Belastung für unser unkommerzielles und solidarisch finanziertes Camp, das allein mit den (ohnehin schon sehr hohen) Ticket-Preisen nicht kostendeckend zu refinanzieren ist.

Die unmittelbare Nähe der Dieselaggregate lässt euch auch jede genutzte Wattstunde riechen. Jeder Großverbraucher steigert unsere Kosten zulasten unserer Gesundheit. Cool ist, wer darauf verzichtet! Ein Bottich voll Havelwasser hält Flaschen und verpackte Lebensmittel ausreichend kühl zur Lagerung.

Wasser

Auch Wasser ist eine endliche Ressource, wenn es durch kleine Rohre zu- und abfließt. Bitte übt schon einmal zu Hause, eure Dusch-Zeiten auf ein Minimum zu reduzieren – auch zuliebe derer, die nach euch an der Reihe sind. Continue reading