Posts Tagged ‘Tag 3’

Junghackertag

Friday, December 28th, 2012

Education – not our department? Auf dem Junghackertrack am Tag 3 wendet sich der CCC an das junge Publikum. Zwischen 12 und 20 Uhr gibt es jede Menge zu tun: Alarmanlagen basteln, elektronische Käfer (pentabugs) basteln oder lernen, wie Schlösser funktionieren – das “Chaos macht Schule”-Projekt, ein Zusammenschluss mehrerer CCC-Erfas stellt sich und seine Arbeit vor. Während gebastelt wird, gibt es Vorträge zum “Chaos macht Schule”-Projekt, der kreativen Nutzung von Medien und Datenschutz. Außerdem steht das “Chaos macht Schule”-Team in einer Podiumsdiskussion Rede und Antwort.

Der Eintritt für Junghacker (bis 14 Jahre) inkl. einem Elternteil in der Zeit von 11:30 Uhr bis 17 Uhr (Einlaß) ist kostenlos. Die Workshops sind ebenfalls kostenlos, Spenden werden aber gerne entgegengenommen.

Mehr Informationen zum Projekt hier im Wiki.

Alle Workshops starten um 12 Uhr und dauern den ganzen Tag. Pausen sind allerdings möglich. Folgende Workshops werden angeboten:

  • von Schräge Runde/Alwin Weber: Blödsinn mit Lötzinn
  • von der Chaospott-Assembly: Alarmanlagenbau
  • von der C3D2-Assembly: pentabugs
  • von der C3D2-Assembly: pentalight
  • von der Lockpicking Assembly: Lockpicking ab 15 Uhr
  • sowie Vorträge (alle Saal 12)

Vorträge:

  • 12:30 Uhr: Datenschutz
  • 14 Uhr: Lockpicking
  • 15:30 Uhr: Runtergeladen und trotzdem gezahlt
  • 17 Uhr: Vorstellung von Chaos macht Schule
  • danach Diskussionsrunde

Alle Vorträge und Workshops auch nochmal hier: https://events.ccc.de/congress/2012/wiki/Junghackertag.

Hacker – Der Film

Saturday, December 26th, 2009

Anläßlich des Chaos Communication Congresses wird es in Berlin die Vorführung des Film “Hacker” geben. Am 29. Dezember, dem dritten Congress-Tag, um 15 Uhr zeigt das nahegelegene Kino Babylon in Mitte (Rosa-Luxemburg-Str. 30) den Streifen. Anwesend wird auch der Regisseur Alexander Biedermann sowie einige Protagonisten des Films sein, die in der Hacker-Szene bekannt sind: Steffen Wernery, Paul Sebastian Ziegler, Reinhard Schrutzki, Marko Rogge und Marcell “SkyOut” Dietl.

Die Vorstellung ist eine exklusive Vorstellung nur für die Teilnehmer des Congresses. Die Karten kosten sieben Euro und können unter folgender Telefonnummer vorbestellt werden: +49 – (0)30 – 24 25 969.

Alexander Biedermann schreibt:
“Ich begegnete einem durch Generationen gewachsenen Eigensinn, der faszinierend und zugleich einfältig schien. Menschen, die Freiheitsverlust dadurch zu trotzen versuchen, indem sie der technischen Entwicklung ein Stück voraus sind. Ich redete mit ihnen über Science Fiction, die alten Zeiten als Hacken noch legal war und über die Schönheit einer Befehlszeile. Nach einiger Zeit und Teilnahmen an Hackertreffen gelang es mir, mehr und mehr Hacker kennenzulernen und zu interviewen.”

Bei Radio Corax gibt es ein Interview mit dem Regisseur.

Tag 3: „Die Zukunft …

Tuesday, May 12th, 2009

… soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

Das zentrale Motto des dritten Tages lautet „The Future of Everything“. Gleich zwei Mal taucht das Thema Vergütungsmodelle auf: Zuerst in einem Workshop über „Pauschale Vergütungsmodelle“ mit Malte Spitz und Volker Grassmuck. Später am Tag wird in einem von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderten Podium über „Alternative Vergütungsmodelle“ diskutiert. Insbesondere sollen dabei die Probleme der nicht-kommerziellen Online-Publizierung erörtert werden.

Über das Recht des Individuums auf Selbstverwirklichung geht es in Miriam Ommelns Vortrag „Cui bono? Fragmentarisierung von Information“. Darin wird gezeigt, wie die Open-Source-Bewegung Technik schafft, die auch die Gesellschaft beeinflusst.

Eine Frage des gegenseitigen Vertrauens behandelt „Wie viel Öffentlichkeit braucht der Staat? Wie viel Öffentlichkeit verträgt das Geschäftsmodell?“. Die Kontrollmechanismen der Wirtschaft und des Staates basieren auf Verschlossen- und Verschwiegenheit, wodurch Schlupflöcher zur Gewinnung von Profit geschaffen werden. Dieses System hat zur aktuellen Finanzkrise geführt, soll aber – wenn es nach dem Willen des Staates und der Wirtschaft geht – beibehalten werden.

In der Science-Fiction Zukunft mangelt es an Nichts: Was fehlt wird „repliziert“. Einen ersten Ausblick auf die Herstellung von Produkten in den eigenen vier Wänden zeigt „Es gibt keinen Löffel? Dann druck doch einen neuen aus!“. Mittels eines 3D-Printers können Produkte auf schnelle Weise hergestellt und deren Vorlagen ausgetauscht werden. In wie weit die Form dabei noch eine Rolle spielt, stellt Oona Leganovic in ihrem Vortrag „The Aesthetics of our Artificial Habitat“ vor, insbesondere wie mensch als Cyborg sein wird. Wer seinen Körper nicht „pimpen“ möchte, hat die Möglichkeit sich in unsterbliche Computersoftware zu verwandeln. Informationen dazu gibt Christian Heller in „ Mind Upload Cheat Codes“ – und dazu reicht heutige und von vielen bereits verwendete Technologie vollkommen aus.