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Press accreditation to #35C3

Press accreditation to #35C3

[Es gibt weiter unten eine deutsche Version.]

As you might have noticed by now, the 35th installment of Chaos Communication Congress titled „Refreshing Memories“ will open doors in Leipzig, Germany, December 27-30th, 2018.

We welcome members of the press on grounds and would kindly ask you to request prior press accreditation. To do so, please send your name and the media you will be reporting for via email to press-accreditation@cccv.de. If you plan to take pictures or record videos as part of you reporting, that’s no problem in general, but accreditation is mandatory in that case. Please add a line telling us what your plans are.

Be sure to submit your request for press accreditation before December 16th, 2018 – and only to the address above. We’ll be glad to answer any questions by e-mail and are looking forward to welcome you at 35C3.


Wie ihr wahrscheinlich bereits mitbekommen habt, wird die 35. Ausgabe des Chaos Communication Congress unter dem Motto „Refreshing Memories“ vom 27. bis zum 30. Dezember 2018 in Leipzig seine Pforten öffnen.

Journalisten aller Medien sind herzlich willkommen, wir bitten jedoch darum, sich im Vorfeld der Veranstaltung zu akkreditieren. Bitte sendet dazu eine formlose E-Mail mit dem Namen und der Plattform, für die ihr berichtet, an press-accreditation@cccv.de. Wenn Bild- bzw. Videoproduktion Teil der Berichterstattung ist, ist eine Akkreditierung erforderlich, wir bitten um einen entsprechenden Hinweis in der Anmeldung.

Um alle Anfragen vor der Veranstaltung bearbeiten zu können, endet die Akkreditierungsphase am 16. Dezember 2018 – auch können wir einzig für Anfragen an die obige Adresse garantieren, dass sie bearbeitet werden. Gern beantworten wir weiterführende Fragen und freuen uns über euer Kommen.

Photo by Yukiko Matsuoka under (CC BY 2.0).

Das fünfte Türchen der #35C3 Memory Lane: Die Module spieln verrückt

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Das fünfte Türchen.

Dass die Computerei kein Nischenphänomen mehr ist, dürfte sich schon länger herumgesprochen haben. Aber dass sie sich schon seit Jahren und sogar Jahrzehnten als Topos in diversen Genres der Populärmusik wiederfindet, ist vielleicht weniger bekannt. Johannes Grenzfurthner, Künstler des monochrom-Kollektivs aus Österreich, verpasste den anwesenden Nerds auf dem 24C3 in seinem Vortrag „I can count every star in the heavens above, but I have no heart, I can‘t fall in love“ eine musikalische Schocktherapie und sang und tanzte sich durch seinen Vortrag zu Computern in Popsongs.

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Johannes Grenzfurthner gibt beim #24C3 alles

In einer Zeitreise vollzieht er die Geschichte des Pop nach, in der Computer nicht nur Instrument, sondern auch zum Objekt von Liedern wurden, die teils von Technikfurcht geprägt sind, teils an Technomanie grenzen. Wer einen Amiga hat und wem das Glück aus der Kartei fällt, davon könnt ihr alle nach dieser vorzüglichen Unterhaltung ein Lied singen.

Von dem musikalischen Fieber gepackt? Dann könnt auf dem 35C3 dem CCChor beitreten!

Das vierte Türchen der #35C3 Memory Lane: Mysteriöse Quanten

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Das vierte Türchen.

„Die Quanten sind doch eine hoffnungslose Schweinerei!“, soll Niels Bohr einst an Albert Einstein geschrieben haben. Schweinerei hin oder her, die Quantenphysik ist auf jeden Fall ein faszinierendes Themenfeld, weil sie unser Wissen darüber, wie die Welt funktioniert, grundlegend in Frage stellt. Quantencomputer und Quantenkryptographie sind auf dem Chaos Communication Congress immer wieder gern gesehene Anlässe für eine glorreiche Gehirnverdrehung. Wer sich jemals damit auseinandersetzen wollte oder musste, wird wissen, wie wunderbar erleichternd es ist, wenn ein fähiger Erklärbär dabei hilft.

Einen gut verständlichen Einstieg ins Thema gab Stephanie Wehner auf dem 22C3. In Quantum Entanglement lässt sie Alice und Bob auf unterschiedliche Planeten fliegen, über Quanten miteinander kommunizieren und macht so Grundprinzipien der Quantenmechanik verständlich.

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Stephanie Wehner beim #22C3.

Vorträge wie dieser sind eine tolle Wissensgrundlage für Congress-Neulinge und alle, die ihren Horizont erweitern möchten. Deshalb wird es auf dem 35C3 erstmals einen Foundations-Track geben, der ausschließlich aus Einsteigervorträgen besteht. Wir sind sehr gespannt!

Ihr wollt das Wissen rund um die mysteriösen Quanten vertiefen? Dann hat media.ccc.de genau das Richtige!

Das dritte Türchen der #35C3 Memory Lane: Hallo, liebes Chaos!

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Das dritte Türchen.

Neben sehr technischen und detailverliebten Vorträgen wagen die Vortragenden auf dem Chaos Communication Congress immer wieder den Blick über den Tellerrand hinaus und auf das große Ganze. So tat es auch der aus Graz stammende Schriftsteller Peter Glaser im Jahr 2005: Glaser, eines der wenigen Ehrenmitglieder des CCC, beleuchtet auf dem 22C3 die Lage der vermeintlichen Informationsgesellschaft, mit der seit der Mitte des letzten Jahrhunderts so große Hoffnungen für die Offenheit und Transparenz von Politik und Gesellschaft verknüpft werden:

Ich versuche einen Streifzug durch die Geschichte und die modernen Erscheinungsformen des Geheimnisses, weil ich glaube, dass es gefährlich ist, immer nur von Information zu reden, ohne das Gegenteil von Information genauso aufmerksam mit in Betracht zu ziehen. […] Mit dem 11. September hat das Geheimnis wieder sein Haupt erhoben, oder anders ausgedrückt: Information wird nun mit einer beunruhigenden neuen Qualität unzugänglich gemacht, zum Verschwinden gebracht […].

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Peter Glaser beim #22C3

Die Gründe für das Verschwinden von Information, die Glaser in seinem Vortrag „Das Geheimnis – Reloaded“ ausmacht, sind unterschiedlich und reichen von politischem Willen bis hin zu technischer und planerischer Unfähigkeit. Sie alle sind heute, da Desinformation und sogenannte Fake News in aller Munde sind, so aktuell wie vor dreizehn Jahren. Wie sich Datenbanken in Datenbestattungsanlagen verwandeln, warum Datenarchäologie ein Berufszweig mit Zukunft ist und was Informationen mit Pommes gemein haben, erzählt Glaser hier:

Neben dem Video sind auch zwei Audiodateien verfügbar.

Das zweite Türchen der #35C3 Memory Lane: „Hier supportet der Boss noch selbst“

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Das zweite Türchen.

Nach jedem Congress gibt es üblicherweise eine Reihe von Geräten, die wir weniger gerne nutzen als vorher. Auch auf dem 31C3 in Hamburg wurden in bester Congress-Tradition einige Technologien ordentlich auseinandergenommen und ihre Schwachstellen offengelegt. Manche sorgten dabei für Gelächter und Kopfschütteln.

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David Kriesel beim #31C3

Der Informatiker und begnadete Geschichtenerzähler David Kriesel fügte mit seinem Vortrag „Traue keinem Scan, den du nicht selbst gefälscht hast“ der langen Liste von Hacks und Bugs einen weiteren, eher unerwarteten Punkt hinzu: Xerox-Kopiergeräte, die ein Eigenleben entwickeln und ganze Zeichenfolgen aus den Originaldokumenten in den Kopien verändern, und das offensichtlich über Jahre hinweg.

Kriesels akkurate Darstellung der technischen Probleme und der Reaktionen der Betroffenen machte seinen Vortrag zum meistgesehenen und in unserem Feedback-System bestbewerteten des 31C3 – mittlerweile ein zeitloser Klassiker. Wir lernen auf vergnügliche Weise: Selbst gut abgehangene Technologien sind nicht vor Fehlern gefeit, und noch dazu wiegen diese dann besonders schwer.

Aber was macht man, wenn man einen so gravierenden Fehler im System entdeckt hat, die Herstellerfirma jedoch einfach nicht reagiert? Genüsslich vollzieht Kriesel in seinem mit einer Prise Verschwörungstheorie gewürzten Vortrag die unterschiedlichen Eskalationsstufen nach, liefert unterhaltsame Schlagzeilen aus der Berichterstattung und erklärt nebenbei noch gängige Bildkomprimierungsverfahren.

Neben verschiedenen Videoformaten sind auch Audiodateien des Vortrags verfügbar.

#35C3 Memory Lane: Das erste Türchen

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Das erste Türchen.

2011 war das letzte Jahr, in dem der Chaos Communication Congress im Berliner bcc gastierte. Passend zum damaligen Motto „Behind enemy lines“ kommentierte der Schriftsteller und Journalist Cory Doctorow in seinem Vortrag „The coming war on general computation“ vor vollem Haus die Copyright Wars.

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Cory Doctorow beim #28C3

Der in Toronto geborene Doctorow erklärt, wie in den 1990er Jahren durch Kopierschutz und Digital Restriction Management eine Bewegung angestoßen wurde, die mit Kanonen auf Spatzen schoss, uns nach und nach die Rechte über unsere Rechner entriss und sie in Unterhaltungs- und Haushaltsgeräte verwandelt, über die nicht mehr wir, sondern die Herstellerkonzerne die volle Kontrolle haben.

Der Vortrag ist heute noch so aktuell wie vor sieben Jahren, und Doctorow zuzuhören, ist ohnehin immer ein Erlebnis. In „Memory Lane“ Teil 1 legen wir Euch das Video seines Vortrags ans Herz, die heimliche Keynote des Jahres 2011 beim 28C3.

In Hinblick auf aktuelle Berichterstattung wie die Implant Files mutet das folgende Zitat fast prophetisch an:

As a member of the Walkman generation, I’ve made peace with the fact that I will require a hearing aid long before I die, and of course it won’t be a hearing aid, it will be a computer I put in my body. So when I get into a car – a computer I put my body into – with my hearing aid – a computer I put inside my body –, I want to know that these technologies are not designed to keep secrets from me and prevent me from terminating processes on them that work against my interests.

Was das mit katzenessenden Menschen und dreirädrigen Bankräubern zu tun hat, könnt ihr hier nachhören:

Das Video von Cory Doctorow ist in zwei Formaten verfügbar.

What’s new in 35C3 Fahrplan?

The Call for Participation for 35C3 is out now. For all of you just checking in to see the diff to 34C3 CfP, German version is below.

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Bild von srbanister.

Foundations!

Congress lectures usually cover a lot of bleeding edge topics, sometimes leaving the broader scope out of sight. This year we want to enable both newcomers to Congress and folks unfamiliar with recent developments to refresh their memories or get an introduction to the basics of the field – presented by experts in the fields. And yes, this might mean you!

Time slots

In order to accommodate for the larger venue and to correct for the overly compressed half hour lectures, we changed our Fahrplan raster to sport 20 minutes intervals, making room for a default lecture of 40 minutes and extended lectures of 60 minutes with 20 minute breaks.

We will return to a scheme with two major breaks of ~45 minutes for you to relax, eat, and meet.

Double Features are gone

Double features just did not work out and introduced a lot of stress, so we skipped them.

Focus on Q&A

We will use the extra time and more relaxed breaks to allow for more Q&A. So the standard lectures are meant to be 30 minutes plus 10 minutes Q&A, the extended lectures 45 minutes plus 15 minutes Q&A.

Rooms

To make room for the more relaxed Fahrplan and our Foundation talks, we will open a fifth Saal in 35C3.

Helping hands with titles and abstracts

From this year on, our content curators will actively work with submitters to improve titles, subtitles and abstracts if we feel they will confuse our audience.

Invite Co-presenters

You can now invite other presenters to your lecture in frab, using the “Join event” button. You can see the required token (or a direct link) when clicking on “edit” for a submitted event on the bottom of the page.


Was gibt’s Neues beim 35C3?

Für alle, die nur kurz den Diff zum 34C3 aufschnappen wollen.

Foundations!

Auf dem Congress finden üblicherweise viele Vorträge zu Bleeding-Edge-Themen statt, so dass zuweilen der Überblick verlorengeht. Dieses Jahr wollen wir sowohl Neulingen als auch alten Hasen, die die neuesten Entwicklungen aus den Augen verloren haben, Gelegenheit geben, ihre Erinnerung aufzufrischen oder eine Einführung in spannende Themen rund ums Hacken zu bekommen – präsentiert von Experten im Feld. Und ja, dieser Experte könntest Du sein!

Vortragslängen

Um den weiteren Wegen im Gebäude gerecht zu werden und Probleme mit den hochkomprimierten Halbstunden-Vorträgen des letzten Jahres zu korrigieren, haben wir den Fahrplan in ein 20-Minuten-Raster überführt. Somit gibt es Standard-Vorträge von 40 Minuten, Extended-Vorträge mit 60 Minuten und 20-Minuten-Pausen.

Auch werden wir dieses Jahr zu zwei großen Pausen um die 45 Minuten zurückkehren, um Zeit zum Entspannen, Essen und Socializen zu schaffen.

Keine Double Features mehr

Double features haben selten funktioniert und viel Stress verursacht. Wir werden sie nicht weiterführen.

Fokus auf Q&A

Mit der gewonnenen Zeit in den Vorträgen wollen wir den Fokus wieder auf Q&A verstärken. Die Standard-Vorträge sind als 30 Minuten-Vortrag plus 10 Minuten Q&A gedacht, die Extended-Vorträge 45 Minuten Vortrag plus 15 Minuten Q&A.

Räume

Um für den großzügigeren Fahrplan und die neuen Foundation-Vorträge Zeit zu gewinnen, wird auf dem 35C3 erstmals ein fünfter Saal geöffnet.

Hilfe bei Titeln und Abstracts

Ab diesem Jahr werden die Trackteams aktiv mit den Einreichern daran arbeiten, Titel, Untertitel und Abstracts zu verbessern, wenn wir das Gefühl haben, dass sie unverständlich oder verwirrend sind.

Co-Speaker hinzufügen
Ab diesem Jahr könnt ihr Eurer Einreichung im frab selber weitere Speaker hinzufügen. Für die Co-Speaker gibt es auf der CfP-Seite ein “Join event” / “Event beitreten”. Das Token (beziehungsweise den Direktlink) gibt es auf der Bearbeiten-Seite für Eure Einreichung ganz unten.