Preliminary Version of 30C3 “Fahrplan” released!

Eine Deutsche Version des Artikels befindet sich unter dem Englischen Text.
A German version of this article is located below the English one.

We just released the first preliminary version of the 30C3 schedule (“Fahrplan”): https://events.ccc.de/congress/2013/Fahrplan/.

We know that we are pretty late this time and understand that some of you need to make arrangements depending on the Fahrplan. We feel bad about it. Sorry!

We are very excited about the lectures confirmed so far and we are confident that the 30C3 is going to be the most awesome congress ever. You may still notice several gaps and talks that seem to be missing. These are talks that are still awaiting the final confirmation by the speaker. Other events are meant as a surprise and will only be revealed on short notice for dramaturgical reasons.

The reason for this year’s delay is that we changed our conference scheduling procedures. Based on these new approaches and also on limitations in the conference management system, this year, speakers had to interact with the tool much more than in the last years. First they had to submit their lecture proposal, later they would have to confirm their attendance, then also confirm that they are okay with their assigned time slot. In the years before, time slot assignment was assumed to be okay if the speaker did not object. Some speakers take a little longer to confirm their slots, and some had to be reminded that they need to do so in the first place.

We hope you enjoy this preliminary version of the official 30c3-Fahrplan and that you stay tuned and check the schedule from time to time for updated and more complete versions of the Fahrplan.

The C-Team

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Deutsche Version:

Wir haben gerade die erste vorläufige Version des 30c3-Fahrplans veröffentlicht: https://events.ccc.de/congress/2013/Fahrplan/.

Man kann sagen, daß wir dieses Jahr ziemlich spät dran sind. Wir wissen, dass für einige Besucher der Fahrplan ein wichtiges Werkzeug zum Planen der Feiertage ist, und das tut uns leid.

Aber das Warten hat sich gelohnt: Wir sind sehr stolz auf die bestätigten Einreichungen und denken, der 30C3 wird der coolste Congress. Trotzdem gibt es im Fahrplan noch Lücken und scheinbar fehlende Talks. Das sind Einreichungen, bei denen wir noch auf eine finale Bestätigung durch die Vortragenden warten. Einige Slots sind auch aus dramaturgischen Gründen bis kurz vor Congress-Start geheim :-)

Die Verzögerung wurde unter anderem dadurch verursacht, dass wir dieses Jahr einen neuen Ansatz zur Auswahl der Talks ausprobiert haben, und zusätzlich zur Vermeidung von Last-Minute-Planänderungen in der Konferenz-Management-Software Termin-Bestätigungen angeschaltet haben. Jetzt mussten nicht nur die Vorträge allgemein bestätigt, sondern auch die Termine der Vorträge von den Vortragenden noch einmal explizit abgenickt werden. Dies hat das Prozedere etwas in die Länge gezogen, auch, weil manche Speaker nicht sofort reagierten.

Wir hoffen, daß Euch der diesjährige vorläufige Fahrplan genausoviel Vorfreude bereitet wie uns, und daß Ihr noch ein wenig Geduld habt und von Zeit zu Zeit den Fahrplan checkt. Je näher der 30c3 rückt, desto vollständiger werden die genannten Zeiten und Vorträge im Fahrplan. Natürlich kann auch immer noch jemand kurzfristig absagen oder ein Vortrag zeitlich verschoben werden.
Euer C-Team

 

15 Responses to “Preliminary Version of 30C3 “Fahrplan” released!”

  1. Stefan says:

    Assange? Echt jetzt?

  2. HaenselCancel says:

    warum zeigt Firefox eigentlich eine Sicherheitswarnung, wenn ich auf events.ccc.de geh?

    • Martin says:

      Die Sicherheitswarnung kommt daher, dass wir ein Zertifikat von CA-Cert im Einsatz haben, welches von Firefox per Default nicht als “vertrauenswürdig” angesehen wird. Kann man einfach abnicken. Informationen zu CACert gibt es u.a. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/CAcert

  3. Natanji says:

    Ich finde das mit Assange echt keine gute Idee. Ich bin auch nicht dafür ihn vorzuverurteilen, sondern er sollte eben dann gerne sprechen, wenn das rechtsstaatliche Verfahren um ihn abgeschlossen ist. Aber wir reden hier eben über einen der Vergewaltigung angeklagten Menschen, der sich diesem rechtsstaatlichen Verfahren entzieht. Da kann man Menschen kaum vorwerfen, wenn sie ihn als Vergewaltiger beurteilen und wenig begeistert sind. Dass das politisch bristant ist, war der Orga hoffentlich bewusst?

    Ich hoffe euch ist bewusst, dass das den 30C3 für einige zu einem weniger willkommenen Ort macht, wenn solche Menschen dort eine Bühne bekommen. Und dass es politischen Widerstand provoziert und möglicherweise einen Shitstorm erzeugt.

    Ist es das wirklich wert? Ich glaube, das wird ekliger als die Creepercards.

    • J.D. says:

      Dass Vergewaltigung absolut verachtenswert ist, darüber brauchen wir nicht zu reden. Dass Assange als Person wohl nicht ganz einwandfrei ist, ist ebenfalls hinlänglich bekannt.

      Nichtdestotrotz müsste man schon ÄUßERST naiv sein, anzunehmen, dass Assange unter den gegebenen Umständen einen rechtstaatlich einwandfreien und fairen Prozess bekäme. Was die britische Regierung mittlerweile unter einem demokratischen Rechtstaat versteht, konnte man in den letzten Monaten ja erschreckend deutlich sehen.

      Ob die Entscheidung des CCC jetzt taktisch klug oder unklug ist, steht ja wiederum auf einem anderen Blatt….

      • Natanji says:

        Die Schweden sind m.E. jetzt nicht gerade für richterliche Willkür bekannt, sondern als ziemlich zivilisiertes und demokratisches Land, oder? Ich denke es bringt niemanden weiter, wenn wir selbst die Diskussion darüber führen, ob Assange einen fairen Prozess bekäme oder nicht. Das ist alles nur Spekulation.

        Was aber keinerlei Spekulation ist, ist dass a) Assange wegen Vergewaltigung der Prozess gemacht werden soll, und b) er zugegeben hat eine Frau im Schlaf zu penetrieren und c) dies gegen ihren vorher explizit ausgesprochenen Willen ohne Kondom. Und zwar hat er das nicht etwa unter Folter oder Druck oder sonstwas ausgesagt, sondern vorm britischen Gericht, durch seinen eigenen Verteidiger. Im Wortlaut zitiert: http://www.theguardian.com/media/2011/jul/12/julian-assange-extradition-live-coverage

        Es ist keine Vorverurteilung, wenn man seinen eigenen Aussagen glaubt. Das sind Fakten. Das sagt noch nichts über sein juristisches Urteil aus, dem er sich ja entzieht. Ob es für diese Flucht gute Gründe gibt und die Bedrohung durch die USA real ist: who knows? Aber das ist eben komplett egal. Es ist weißgott genug, um ihm auf dem Congress leiber keine Bühne zu bieten, finde ich.

        Es ist vor allem genug, dass die Entscheidung ihn sprechen zu lassen mal wieder zeigt, wie unsensibel die CCC-Orga mit Themen wie Vergewaltigung und Gewalt gegen Frauen umgeht.

        • Natanji says:

          Korrektur: der Guardian zitiert offenbar falsch/verdreht die Tatsachen und b) stimmt so nicht. Bin geschockt, dass das in den Mainstream-Medien niemand korrekt wiedergibt.

          Da das aber nicht besonders bekannt soweit ist, und es viele widersprüchliche Infos gibt, bleibt bei mir das Gefühl, dass man der eigenen Community wegen etwas sensibler handeln müsste, erklären müsste dass man sich da überhaupt Gedanken drum gemacht hat.

          Was bei Assange die Wahrheit ist, werden wir so schnell jedenfalls nicht erfahren und es bleibt ein ziemlich bitterer Beigeschmack.

  4. Joe says:

    Der Aufschrei gegen Assange ist wieder nur peinlich und wird wieder von selben Gruppe geführt. Schon letztes Jahr bettelten selbsternannte Aktivistinnen (woanders auch Trolle genannt) mit ihren Creepercards um Aufmerksamkeit bei einer Veranstaltung, die nicht offener für alle Gruppen sein könnte. Es geht nur noch darum, Leute gegeneinander auszuspielen, weil einige mit ihrer Egozentrik nicht klar kommen. Assange ist weder angeklagt noch wird ihm Vergewaltigung vorgeworfen. Man hat ihn befragt, ausreisen lassen und dann rechtsstaatlich fragwürdig wieder beschuldigt und sogar Interpol alarmiert. Werden Menschen, denen sexuelle Nötigung vorgeworfen wird, normalerweise von Interpol gesucht? Unter Hausarrest gestellt, international ausgeliefert, jahrelang verfolgt? Ist politisches Asyl nun kein Recht mehr für euch? Seid ihr jetzt auch gegen Asylsuchende, wenn es in euer Konzeot passt?

    • stefan says:

      Ich verstehe diese “es sind jedes Jahr die selben Gruppen” Rhetorik noch immer nicht. Es ist für die Aussage unerheblich, wer sie wie oft tätigt.

  5. GCF says:

    Andern Leuten im Zusammenhang mit Kritik an Aussänge Egozentrik vorzuwerfen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie …

    Ich mag ihn jetzt auch nicht unbedingt, aber ich kann damit leben, wenn er auf dem Kongress zugeschaltet ist. Ob das taktisch klug ist oder nicht – egal – über sowas hat sich der CCC (zum Glück imho) noch nie Gedanken gemacht.

    • stefan says:

      Diese Kritik hat weder etwas mit “politischer Korrektheit” noch mit “Taktik” (???) zu tun, sondern bezieht sich darauf, dass eine einer (zwei?) Vergewaltigung (!) verdächtigten Person am Kongress eine Plattform bekommt. Dazu kommt, dass sich diese Person, trotz angeblicher Unschuld, einem Verfahren zur Feststellung der (Un)Schuld entzieht.

      Natürlich ist Assagne nur ein Speaker von vielen. Er ist dadurch aber Teil des Kongressprograms, was eine gewisse Akzeptanz seines Verhaltens signalisiert. Das finde ich nicht gut.

  6. xcvbc says:

    also ich mag den fahrplan dieses jahr überhaupt nicht. zuviel in englisch… nicht dass ich ein problem damit habe, aber wenn ich englische vorträge hören will, kann ich auch die defcon oder blackhat besuchen und bekomme auch noch aktuellere und bessere vorträge. der kracher ist auch der CHIASMUS vortrag… da geht es um eine deutsche behörde und deren software/kryptographie, also primär für uns deutsche interessant, wird aber in englisch vorgetragen LOL! was für ein fail… aber wenn dann mal deutsche vorträge im fahrplan sind, dann laufen sie parallel, damit man noch weniger auswahl hat (wie an tag 3). damit man mich nicht falsch versteht: wenn der vortragende kein deutsch kann, dann ist englisch völlig in ordnung denn es geht eben nicht anders…aber wenn deutsche ihren kram unbedingt in englisch vortragen wollen nur um weltoffener und elitärer zu wirken macht mich das sauer… es gibt ein hervorragenden live übersetzungsservice vom ccc, warum den nicht nutzen!? naja… bin wahrscheinlich nur ein dummer bauerndödel, oder gar ein nazi -.-