Paul Koetter
It is 1976 and the USA long stopped going to the Moon when a Soviet automatic landing station called Luna 24 descends to the Lunar surface. It touches down on 3.3 Billion year old rock formations at a place no mission has ever gone before. What exactly happened remains a mystery to this day, but the space probe managed to take a 2.3 m long drill core from the Lunar regolith, packaged the sample in a genius way and launched it for its voyage to Earth. Some days later the sample entered earths atmosphere and landed in remote Siberia and ended up in our hands more than 50 Years later. We tell the story of the sample, the people that brought it to Earth and how we analyzed it with the newest methods including µm sized high intensity X-ray beams, 30kV electron beams and LN2 cooled infrared spectrometers.
Anne Lüscher
**Over the past few decades, nucleic acids have increasingly been investigated as alternative data storage media and platforms for molecular computing. This talk builds on past research and introduces another branch to the field: DNA cryptography based on random chemistry. This technology provides a platform for conceiving new security architectures that bridge the physical with the digital world.**
Philo
What does knitting have to do with espionage? Can embroidery help your mental health? This talk shows how the skills to create textile art have enabled people to resist and to persist under oppressive regimes for centuries. And it offers ways to keep doing so.
Salacidre, JulianeB
Amidst gloomy headlines, extreme weather, and climate anxiety, the good stories often get lost. Yet they exist - inspiring people, clever engineering, real breakthroughs. And that's exactly what we bring you – the positive power cycles of the energy transition in action. And real energy on stage.
Lyra Rebane
CSS is a programming language, and you can make games in it. Let's install NoScript and make some together!
Hendrik Ballhausen
Der Trend geht dahin, aus Gesundheitsdaten große zentralisierte Datenbanken aufzubauen. Eine datensparsame Alternative dazu ist, in einem verschlüsseltem Netzwerk gemeinsam auf verteilten privaten Daten zu rechnen, ohne sie miteinander teilen zu müssen. Perspektivisch können so demokratischere Datenströme geschaffen werden, die Patient:innen als aktiv Teilhabende statt als passive Datenquellen einbinden. Kommt mit auf eine Reise, die vor sechs Jahren in Deutschland gestartet ist und jetzt die erste europäische klinische Studie mit Secure Multiparty Computation (SMPC) realisiert hat.
Marco Wähner
Der Vortrag diskutiert Herausforderungen dezentraler Netzwerke aus soziologischer Perspektive. Als dezentrale Netzwerke werden technische Infrastrukturen verstanden, die nicht von einer zentralen Autorität, sondern verteilt über Instanzen zur Verfügung gestellt werden. Nutzer:innen profitieren von dieser Infrastruktur, nutzen beispielsweise das Fediverse oder das Tor-Netzwerk, ohne zur Infrastruktur beizutragen. Zugleich können dezentrale Netzwerke nur dann bestehen, wenn hinreichende Ressourcen von Personen oder Organisationen mobilisiert werden, um das Netzwerk überhaupt zur Verfügung zu stellen. Dies führt zur originären Instabilität dezentraler Netzwerke, wenn nicht der Weg der Kommodifizierung des Nutzer:innenverhaltens eingeschlagen wird. Aufbauend auf dieser Zustandsbeschreibung, werden Bedingungen erörtert, um Kollektivgüter wie dezentrale Netzwerke organisatorisch (und nicht technisch) herzustellen. Hierzu zählen Partizipation oder die Idee einer öffentlichen Grundfinanzierung. Der Vortrag wird neben soziologischen Ideen und harten Zahlen auch durch eine ordentliche Portion Idealismus zu Fragen der Souveränität und Autonomität in der Digitalisierung motiviert.
Thomas Knüsel
Milliarden von Kameras produzieren täglich Bilder, die zunehmend von Maschinen analysiert werden. In dieser Lecture Performance beleuchten wir die Entwicklung des maschinellen Sehens – von den frühen algorithmischen Ansätzen bis zu den heutigen Anwendungen – und schauen, wie verschiedene Künstler:innen diese Technologien nutzen und reflektieren. Anhand der beiden Arbeiten „Throwback Environment” und „Fomes Fomentarius Digitalis” betrachten wir die Nutzung des maschinellen Sehens in einem künstlerischen Feedback-Loop. Die Arbeiten machen sichtbar, was die eingesetzten Algorithmen sehen und in welchen Mustern sie operieren.
tomate, anna
Kultivierte Personen rezitieren Punkrock-Songtexte mit der ganzen Ernsthaftigkeit und dem dramatischen Pathos, wie sonst nur von Goethe-Abenden im Literaturhaus bekannt. Anarchie meets Bildungsbürgertum. Chaos meets Chaiselongue.
Pianostein
Klassiker des antifaschistischen Deutschpunk-Liedguts – von Die Ärzte über Die Toten Hosen bis WIZO und Terrorgruppe – neu interpretiert auf dem Akkordeon. Laut, links und garantiert mitgröltauglich.
Lila-Zoé Krauß
L Twills aka Lila-Zoé Krauß ist Musikerin, Performerin und Multimedia-Künstlerin. In ihrer Arbeit entwickelt sie eine transdisziplinäre Opernpraxis, um Fragen zur (post-)moderner Subjektivität und ihrer Beziehung zu Medien, Trauma und Erinnerung zu thematisieren. Sie studierte Bildende Kunst an der HFBK Hamburg und dem CalArts Los Angeles sowie Sound Studies an der UdK Berlin. In ihrer Musik kombiniert sie Elemente aus Downtempo, Experimentalmusik, Breakbeat und Oper mit eigens entwickelten Sounddesign-Techniken. Krauß veröffentlichte 2020 und 2024 die Vinylalben [Freedom/Fiction] und [After her Destruction] und performte auf diversen Bühnen, u.a.: Documenta Fifteen (Kassel), Kampnagel (Hamburg), Volkstheater (Wien), Montez-Press Radio (NYC), NAVEL (Los Angeles).
Unnamed user
Gajek produces and performs electronic music. Since 2014 He released five studio albums on Labels such as STROOM, Infinite Greyscale, Throttle Records and more. Gajek composes music for films and theatre. He has performed at major international venues and festivals such like Berghain, silent green, Printworks London, Traumabar Und Kino, ADE Amsterdam, Melt Festival and many more. Gajek lives and works in Berlin.