Paul Koetter
It is 1976 and the USA long stopped going to the Moon when a Soviet automatic landing station called Luna 24 descends to the Lunar surface. It touches down on 3.3 Billion year old rock formations at a place no mission has ever gone before. What exactly happened remains a mystery to this day, but the space probe managed to take a 2.3 m long drill core from the Lunar regolith, packaged the sample in a genius way and launched it for its voyage to Earth. Some days later the sample entered earths atmosphere and landed in remote Siberia and ended up in our hands more than 50 Years later. We tell the story of the sample, the people that brought it to Earth and how we analyzed it with the newest methods including µm sized high intensity X-ray beams, 30kV electron beams and LN2 cooled infrared spectrometers.
Anne Lüscher
**Over the past few decades, nucleic acids have increasingly been investigated as alternative data storage media and platforms for molecular computing. This talk builds on past research and introduces another branch to the field: DNA cryptography based on random chemistry. This technology provides a platform for conceiving new security architectures that bridge the physical with the digital world.**
Salacidre, JulianeB
Amidst gloomy headlines, extreme weather, and climate anxiety, the good stories often get lost. Yet they exist - inspiring people, clever engineering, real breakthroughs. And that's exactly what we bring you – the positive power cycles of the energy transition in action. And real energy on stage.
Erwin Ernst "eest9" Steinhammer, lasii, Daniel, Niklas
Auf der Insel Rügen und in Österreich tut sich was - und zwar neue Chaos Events. Wir möchten über Anforderungen, Herausforderungen, Hürden, Erfahrungen und Glücksmomente aus unserer Sicht der Orga erzählen. Das InselChaos fand im LaGrange e.V. im September 2025 statt und bildet den Auftakt für weitere kreative, informative und chaotische Events auf der Insel Rügen. Das Håck ma’s Castle wird mit etwas Humor auch über Herausforderungen sprechen, welche unter anderem durch dezentrale Teams aus diversen Hackspaces entstehen.
Kohlenpod, kater, Stephan
Aus einem Barwitz wurde ein Projekt! Blumenthal7 ist die letzte vollständig erhaltene Schachtanlage des ehemaligen Steinkohlebergwerks General Blumenthal in Recklinghausen im nördlichen Ruhrgebiet. Nach diversen Startschwierigkeiten ist aus einer im Dornröschenschlaf liegenden Industriebrache ein Projekt geworden, das bereits jetzt einer Vielzahl von Entitäten und Gruppen eine Heimat und einen großen, nahezu grenzenlosen Spielplatz bietet. Begleitet uns gerne beim Power Cycle B7…!
Hendrik Ballhausen
Der Trend geht dahin, aus Gesundheitsdaten große zentralisierte Datenbanken aufzubauen. Eine datensparsame Alternative dazu ist, in einem verschlüsseltem Netzwerk gemeinsam auf verteilten privaten Daten zu rechnen, ohne sie miteinander teilen zu müssen. Perspektivisch können so demokratischere Datenströme geschaffen werden, die Patient:innen als aktiv Teilhabende statt als passive Datenquellen einbinden. Kommt mit auf eine Reise, die vor sechs Jahren in Deutschland gestartet ist und jetzt die erste europäische klinische Studie mit Secure Multiparty Computation (SMPC) realisiert hat.
Marco Wähner
Der Vortrag diskutiert Herausforderungen dezentraler Netzwerke aus soziologischer Perspektive. Als dezentrale Netzwerke werden technische Infrastrukturen verstanden, die nicht von einer zentralen Autorität, sondern verteilt über Instanzen zur Verfügung gestellt werden. Nutzer:innen profitieren von dieser Infrastruktur, nutzen beispielsweise das Fediverse oder das Tor-Netzwerk, ohne zur Infrastruktur beizutragen. Zugleich können dezentrale Netzwerke nur dann bestehen, wenn hinreichende Ressourcen von Personen oder Organisationen mobilisiert werden, um das Netzwerk überhaupt zur Verfügung zu stellen. Dies führt zur originären Instabilität dezentraler Netzwerke, wenn nicht der Weg der Kommodifizierung des Nutzer:innenverhaltens eingeschlagen wird. Aufbauend auf dieser Zustandsbeschreibung, werden Bedingungen erörtert, um Kollektivgüter wie dezentrale Netzwerke organisatorisch (und nicht technisch) herzustellen. Hierzu zählen Partizipation oder die Idee einer öffentlichen Grundfinanzierung. Der Vortrag wird neben soziologischen Ideen und harten Zahlen auch durch eine ordentliche Portion Idealismus zu Fragen der Souveränität und Autonomität in der Digitalisierung motiviert.