Hendrik Ballhausen
Der Trend geht dahin, aus Gesundheitsdaten große zentralisierte Datenbanken aufzubauen. Eine datensparsame Alternative dazu ist, in einem verschlüsseltem Netzwerk gemeinsam auf verteilten privaten Daten zu rechnen, ohne sie miteinander teilen zu müssen. Perspektivisch können so demokratischere Datenströme geschaffen werden, die Patient:innen als aktiv Teilhabende statt als passive Datenquellen einbinden. Kommt mit auf eine Reise, die vor sechs Jahren in Deutschland gestartet ist und jetzt die erste europäische klinische Studie mit Secure Multiparty Computation (SMPC) realisiert hat.
Marco Wähner
Der Vortrag diskutiert Herausforderungen dezentraler Netzwerke aus soziologischer Perspektive. Als dezentrale Netzwerke werden technische Infrastrukturen verstanden, die nicht von einer zentralen Autorität, sondern verteilt über Instanzen zur Verfügung gestellt werden. Nutzer:innen profitieren von dieser Infrastruktur, nutzen beispielsweise das Fediverse oder das Tor-Netzwerk, ohne zur Infrastruktur beizutragen. Zugleich können dezentrale Netzwerke nur dann bestehen, wenn hinreichende Ressourcen von Personen oder Organisationen mobilisiert werden, um das Netzwerk überhaupt zur Verfügung zu stellen. Dies führt zur originären Instabilität dezentraler Netzwerke, wenn nicht der Weg der Kommodifizierung des Nutzer:innenverhaltens eingeschlagen wird. Aufbauend auf dieser Zustandsbeschreibung, werden Bedingungen erörtert, um Kollektivgüter wie dezentrale Netzwerke organisatorisch (und nicht technisch) herzustellen. Hierzu zählen Partizipation oder die Idee einer öffentlichen Grundfinanzierung. Der Vortrag wird neben soziologischen Ideen und harten Zahlen auch durch eine ordentliche Portion Idealismus zu Fragen der Souveränität und Autonomität in der Digitalisierung motiviert.
Hüp Now
We are well aware of the fact, that as DJs we play other peoples´(as well as our own) music. This means we want to ensure the musicians get the credit and respect they deserve for their work. Whenever reasonably possible (communication get quite intense for us at times) we´ll be happy to supply track IDs, although sometimes it may take a little while. Also we´re happy about reposts if you like what we´re doing.
RaverPik
This DJ Team the combines all the Sachsentrance craziness :D since both DJs run the Sachsentrance Label and organize their famous events, widely known for their ecstatic vibes. It's pure Joy!
Weebz
WEEBZ likes to move between the odds, the rough and the soft: Breakbeat, dissonances, noise and sounds of deep dungeons belong to their mixes as well as the hymns of our hearts Most of the time the genres are mixed to an eclectic collection mirroring own confusions in the spirit of making the unmatching matching xx
Hanni
Fimi&Nush
Felix Kubin
Felix Kubin, funkensprühender Spannungs- und Weltenwandler aus Hamburg, Verachter der Nüchternheit, lenkt die musikalische Kompassnagel Richtung Stolperdisko, Art Pop und „gute Nervmusik“. Das Tanzbein zappelt, aber die Beine laufen in verschiedene Richtungen, denn sie haben sich noch nicht synchronisiert. Hier erklingen Songs am Rande des Nervenzusammenbruchs, "Musik für junge Leute" und alle, die nicht sterben wollen. Vor allem haben es ihm die obskuren Musikversuche der Heimstudios vergangener Fostex-Generationen angetan, die Art Brut und ihre Einfärbungen durch billige, leicht zu demolierende Technologien. Felix Kubins musikalische Adoleszenz wurde durch eine Zeit geprägt, in der sich die Szenen der Kunst und Musik stark durchdrangen und Songtitel wie "Die Gesunden kommen", "Adrenalin lässt das Blut kochen" und "Hosen, die nicht aneinander passen" kein Stirnrunzeln verursachten. Eine Zeit also, in der sich die Popmusik weit aus dem Fenster lehnte und die Luft einer fremden, seltsamen Welt atmete.