Philo
What does knitting have to do with espionage? Can embroidery help your mental health? This talk shows how the skills to create textile art have enabled people to resist and to persist under oppressive regimes for centuries. And it offers ways to keep doing so.
Salacidre, JulianeB
Amidst gloomy headlines, extreme weather, and climate anxiety, the good stories often get lost. Yet they exist - inspiring people, clever engineering, real breakthroughs. And that's exactly what we bring you – the positive power cycles of the energy transition in action. And real energy on stage.
Lyra Rebane
CSS is a programming language, and you can make games in it. Let's install NoScript and make some together!
Marco Wähner
Der Vortrag diskutiert Herausforderungen dezentraler Netzwerke aus soziologischer Perspektive. Als dezentrale Netzwerke werden technische Infrastrukturen verstanden, die nicht von einer zentralen Autorität, sondern verteilt über Instanzen zur Verfügung gestellt werden. Nutzer:innen profitieren von dieser Infrastruktur, nutzen beispielsweise das Fediverse oder das Tor-Netzwerk, ohne zur Infrastruktur beizutragen. Zugleich können dezentrale Netzwerke nur dann bestehen, wenn hinreichende Ressourcen von Personen oder Organisationen mobilisiert werden, um das Netzwerk überhaupt zur Verfügung zu stellen. Dies führt zur originären Instabilität dezentraler Netzwerke, wenn nicht der Weg der Kommodifizierung des Nutzer:innenverhaltens eingeschlagen wird. Aufbauend auf dieser Zustandsbeschreibung, werden Bedingungen erörtert, um Kollektivgüter wie dezentrale Netzwerke organisatorisch (und nicht technisch) herzustellen. Hierzu zählen Partizipation oder die Idee einer öffentlichen Grundfinanzierung. Der Vortrag wird neben soziologischen Ideen und harten Zahlen auch durch eine ordentliche Portion Idealismus zu Fragen der Souveränität und Autonomität in der Digitalisierung motiviert.
Thomas Knüsel
Milliarden von Kameras produzieren täglich Bilder, die zunehmend von Maschinen analysiert werden. In dieser Lecture Performance beleuchten wir die Entwicklung des maschinellen Sehens – von den frühen algorithmischen Ansätzen bis zu den heutigen Anwendungen – und schauen, wie verschiedene Künstler:innen diese Technologien nutzen und reflektieren. Anhand der beiden Arbeiten „Throwback Environment” und „Fomes Fomentarius Digitalis” betrachten wir die Nutzung des maschinellen Sehens in einem künstlerischen Feedback-Loop. Die Arbeiten machen sichtbar, was die eingesetzten Algorithmen sehen und in welchen Mustern sie operieren.