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  <conference>
    <title>SIGINT 2010</title>
    <subtitle>Konferenz f&#252;r Netzbewohner, Hacker und Aktivisten</subtitle>
    <venue>Komed</venue>
    <city>Cologne</city>
    <start>2010-05-22</start>
    <end>2010-05-24</end>
    <days>3</days>
    <release>final10</release>
    <day_change>04:00</day_change>
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  <day date="2010-05-22" index="1">
    <room name="KOMED Saal (MP7)">
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>keynote_day_1</slug>
        <title>Plattformneutralit&#228;t oder die Befreiung des OSI-Layer 8</title>
        <subtitle></subtitle>
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        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Warum fordern wir Neutralit&#228;t der Kommunikation nur auf der
technischen Ebene? Der Kontrollverlust durch das Internet macht es
n&#246;tig, herrschaftsfreie Kommunikation auf allen denkbaren Layern des
Lebens zu einfordern. Plattformneutralit&#228;t ist der Versuch ein
universelles politisches Paradigma aus dem netzpolitischen Diskurs zu
extrahieren und f&#252;r alle Politikfelder anwendbar zu machen.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person id="2914">Michael Seemann</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/05/10/vorschlaege-zu-einer-politik-der-herrschaftsfreien-kommunikation.aspx">http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/05/10/vorschlaege-zu-einer-politik-der-herrschaftsfreien-kommunikation.aspx</link>
        </links>
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>schoene_neue_kreative_welt</slug>
        <title>Sch&#246;ne neue kreative Welt</title>
        <subtitle>Massig Content und kein Geld &#8211; Anmerkungen zur Debatte um die Kulturflatrate</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Die Debatte um das Urheberrecht in der Digitalen Welt rei&#223;t nicht ab. Die Akteure in der Debatte sind wohl bekannt; die Positionen verh&#228;rtet. Die Netzgemeinde und die Lobbyverb&#228;nde der Medienindustrien sind fest im Thema und der politische Diskurs intensiviert sich, befeuert von der Debatte um Leistungsschutzrechte f&#252;r Presseverleger. Wir wollen zur Versachlichung des Diskurses beitragen und daf&#252;r zun&#228;chst den aktuellen Stand der Debatte wiedergeben um anschlie&#223;end mit euch zu diskutieren. Neben urheberrechtlichen Grundlagen z&#228;hlen dabei auch #ACTA und #VDS zu den zu ber&#252;cksichtigenden Entwicklungen. Anschlie&#223;end wollen wir mit euch eine Diskussion zur technischen Machbarkeit eines datenschutzfreundlichen, manipulationsresistenten statistischen Messsystems f&#252;r P2P-Pauschalenaussch&#252;ttung f&#252;hren </abstract>
        <description>      In einer Einf&#252;hrung soll die Entstehung und Legitimationsgrundlage des Urheberrechts beleuchtet werden. Nach einem kurzen Abstecher in Richtung Urheberrechtsnovellen und Abmahnmaschinerie wollen wir einen Einblick in die relevanten politischen Vorg&#228;nge liefern. Dazu gilt es den aktuellen Stand der ACTA Verhandlungen und der Vorratsdatenspeicherung zu nennen, die beide mit der Durchsetzung des Urheberrechts verbunden sind. Insbesondere soll hier der Zusammenhang zwischen Sicherheitsdebatte, Verwerterinteressen und Datenschutzbestrebungen deutlich werden. Im Folgenden gilt es in Anlehnung an den Sammelband &#8222;Copy.Right.Now!- Pl&#228;doyers f&#252;r ein zukunftstaugliches Urheberrecht&#8220; die Debatte mit besonderem Fokus auf die Kulturflatrate nachzuzeichnen. Als Abschluss wollen wir mit dem Publikum zur technischen Umsetzung insbesondere unter Ber&#252;cksichtigung von Datenschutzaspekten und Manipulationsresistenz von Messverfahren der Tauschb&#246;rsennutzung diskutieren.

      Einen knappen Einblick in den Inhalt liefert unser auf die Kulturflatrate fokussierter Text:

      Sch&#246;ne neue Kreative Welt: So viel Content und kaum Geld &#8211; Warum die Kulturflatrate diskutiert werden muss.

Der freie und offene Zugang zu Informationen und Kulturg&#252;tern im Internet ist eine der gr&#246;&#223;ten Chancen der Menschheit, kulturelle Partizipation und Bildung f&#252;r alle zu erm&#246;glichen. Wichtig ist es, dabei einen fairen Interessenausgleich zwischen Kreativen und NutzerInnen zu gew&#228;hrleisten. Denn es geht bei der Kulturflatrate gerade um mehr als die Musikindustrie oder eine Verg&#252;tung der Zeitungsverleger.

Die Diskussion um die relativ neue Idee befindet sich momentan an einem Punkt, an dem weitere Forschung und Modellentwicklungen n&#246;tig sind (vgl. Tschmuck, 2010). Eine Pauschalabgabe kann sicherlich nicht alle Urheberrechts- und Verwertungsprobleme l&#246;sen. Sie w&#228;re aber ein Schritt, der die prek&#228;re Situation vieler Kulturschaffenden verbessert, Zukunftsperspektiven er&#246;ffnet und eine Entkriminalisierung durch eine faire Verg&#252;tung einleitet.

Die Kulturfaltrate verg&#252;tet als eine pauschale Abgabe die nicht-kommerzielle Nutzung urheberrechtlich gesch&#252;tzter Werke im Internet. Es sollen unterschiedliche Werkarten wie Musik, Film oder auch Text einbezogen werden.

Wo wir gerade stehen

Seit Napster und &#8220;Web 2.0&#8221; wei&#223; ein Gro&#223;teil der Menschen, dass das Internet ein wunderbares Mittel zur Verbreitung von Inhalten ist. Millionen von Musikdownloads und Milliarden an page impressions t&#228;glich, anscheinend jedoch ohne, dass die UrheberInnen angemessen verg&#252;tet werden. Besonders das Klagelied der Musikindustrie ist nicht mehr zu &#252;berh&#246;ren, im Gegensatz zur gesamten Musikwirtschaft, schwinden die Umsatzzahlen in atemberaubenden Tempo dahin. Ob die Tauschb&#246;rsen wirklich haupturs&#228;chlich f&#252;r den Umsatzr&#252;ckgang in vielen Medienindustrien verantwortlich sind, ist umstritten (vgl. Tschmuck, 2009). &#220;ber drei Aspekte besteht jedoch weitgehend Einigkeit.

1. Die M&#246;glichkeiten zur kulturellen Teilnahme und zur kulturellen Produktion, die sich durch die digitalen Informationstechnologien ergeben, resultieren in einem umfassendem sozio-kulturellen Ver&#228;nderungsprozess, dessen Implikationen so langsam sichtbar werden, der aber vor allem ungeahnte Bildungschancen und Wohlfahrtseffekte bietet.

2. Die Rechnung zahlen die Kulturschaffenden &#8211; die UrheberInnen, Schriftsteller, Musiker, Regisseure, Fotografen etc. und deren Verwerter. Denn obwohl die Verbreitung von Kulturprodukten erheblich vereinfacht wurde, wird es f&#252;r Kulturschaffende zunehmend schwieriger, Ums&#228;tze zu generieren.

3. Das Urheberrecht in seiner jetzigen Form muss sich ver&#228;ndern. Der Schutzgedanke f&#252;r Kreative wird im digitalen Alltag immer &#246;fter durch Mittelsm&#228;nner und Abmahnmaschinerien zur Perversion getrieben und hat gesellschaftliche Realit&#228;ten &#252;berlebt. Eine Grundsatzdiskussion &#252;ber die zuk&#252;nftige Ausgestaltung des Urheberrechts ist dringend notwendig. Der faire Ausgleich zwischen Kreativen und der nicht-kommerziellen Nutzung im Internet kann auch losgel&#246;st von der grunds&#228;tzlichen Reformdiskussion zum Urheberrecht stattfinden, da beide Prozesse unterschiedliche Geschwindigkeiten haben. Insgesamt geht es aber um eine neue Ausgewogenheit des Urheberrechts f&#252;r die Zukunft.

Die gesamtgesellschaftlichen Ver&#228;nderungen haben auch mit geringeren Produktionskosten zu tun; mit einem Laptop und einem Internetanschluss kann man heute hochwertige Musik, Videos und Literatur produzieren und auch gleich weltweit Vertreiben. Das f&#252;hrt zu einer wunderbaren kulturellen Vielfalt, die es zu erhalten und zu vermehren gilt.

&#8220;Das ist doch Internetkommunismus!&#8221;

Oft kommt der Vorwurf, die Einf&#252;hrung einer Kultuflatrate w&#228;re die Einkehr des &#8220;Kommunismus im Kulturbetrieb&#8221; (Pfennig 2009) als Pauschalantwort. Dahinter verbirgt sich die Vorstellung der Markt, wie er vor 20 Jahren existierte, m&#252;sse jetzt weiterentwickelt fortbestehen. Eine &#196;nderung oder Umgestaltung w&#252;rde dabei automatisch zu kommunistischen Verh&#228;ltnissen f&#252;hren und damit den Markt au&#223;er Kraft setzen.

Richtig ist, der Gedanke einer Kulturflatrate als Weg einer Pauschalverg&#252;tung leitet sich zwangsl&#228;ufig aus existierender regulativer Praxis ab (vgl. Grassmuck, 2010). Denn seit Jahren (vgl. Dolata, 2008.) zeigt sich besonders im Bereich der Musik, dass ein Marktversagen vorliegt. Die Medienindustrie fordert kontinuierlich h&#228;rtere Gesetze und bessere Durchsetzung existierender Rechte, verkennt dabei aber, dass die Urheberrechtsverletzungen im Internet kein urheberrechtliches Problem sind. Sie sind &#8211; wie Tim Renner es formuliert hat &#8211; vielmehr &#8220;Ausdruck eines Marktversagens&#8221;. Wenn der Markt in diesem Umfang versagt, muss der Gesetzgeber eingreifen. Das ist nicht Kommunismus; das ist soziale Marktwirtschaft. Rein technische L&#246;sung wie Digital-Rights-Management-Ma&#223;nahmen sind gescheitert und wenig w&#252;nschenswert. Eine vollst&#228;ndige &#220;berwachung des Internetverkehrs ist verfassungswidrig und unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig. Angemessen und rechtlich umsetzbar w&#228;re eine Pauschalabgabe auf Breitbandinternetanschl&#252;sse als urheberrechtliche Schrankenregelung zur Kompensation f&#252;r UrheberInnen, &#228;hnlich der schon existierenden Leermedienabgabe (vgl. EMR &amp; Provet, 2009). Durch diese w&#252;rde das Marktprinzip in die Tauschb&#246;rsen Einzug halten, denn Urheber w&#252;rden dann entsprechend der Verbreitung ihrer Werke verg&#252;tet.

Raubkopierer sind Verbrecher!

Klar ist, Tauschb&#246;rsennutzer kaufen auch gerne Musik, Filme, Zeitungen etc. und der &#252;berwiegenden Mehrheit der Bev&#246;lkerung ist bewusst, dass das kostenlose Herunterladen urheberrechtlich gesch&#252;tzter Werke oft nicht legal ist und zivilrechtliche Konsequenzen mit sich bringen kann. Trotzdem praktizieren dies um die 16 Millionen deutsche Internetnutzer regelm&#228;&#223;ig (GFK 2009) und die Dunkelziffer ist vermutlich noch gr&#246;&#223;er, denn Streaming-Angebote, die tendenziell das Paradigma Eigentum durch Download zugunsten von Zugang durch Streaming abl&#246;sen, wurden nicht ber&#252;cksichtigt. Die rechtliche Verfolgung dieses Verhaltens verursacht hohe volkswirtschaftliche Kosten und belastet die Justiz unn&#246;tig. Eine Entkriminalisierung der Nutzer und Verg&#252;tung der UrheberInnen w&#228;re daher auch aus volkswirtschaftlicher, rechtspolitischer und gesellschaftlicher Sicht sinnvoll.

Wer soll denn das bezahlen?

Ein grunds&#228;tzliches Problem in der Debatte ist, dass es aufgrund der Komplexit&#228;t der Materie kaum verl&#228;ssliche Zahlen zu Marktumfang, Marktanteilen und tats&#228;chlichem Nutzungsverhalten gibt (vgl. Tschmuck, 2009). Sicher ist jedoch, eine Kulturflatrate, als urheberrechtliche Schrankenregelung zur Kompensation der Rechteinhaber, kann und soll den Markt f&#252;r Kulturprodukte nicht abschaffen. Die von der ehemaligen Bundesjustizministerin Zypries f&#252;r Deutschland in den Raum gestellte Zahl von 50 &#8364; pro Monat und Internetanschluss entspr&#228;che grob gesch&#228;tzt dem Umfang des Marktes f&#252;r Kulturprodukte insgesamt. Das ist eindeutig zu viel. Die Annahme, dass eine kommerzielle Verwertung oder nicht-digitale Nutzung nicht mehr existieren wird, kann von niemanden belegt werden.

Klar ist, dass eine solche Pauschalabgabe die L&#246;sung f&#252;r ein Teil der aktuellen Diskussion und Problematik bedeutet - n&#228;mlich f&#252;r den digitalen nicht-kommerziellen Bereich. Eine Kulturflatrate kann und muss auf Basis solider Daten berechnet werden, die momentan noch nicht vorliegen. Bevor eine solche Berechnung stattfinden kann, ist jedoch ein m&#246;glichst klares Modell der Kulturflatrate n&#246;tig. Denn tats&#228;chlich gibt es in der aktuellen Debatte zwar einige klare Vorstellungen, jedoch ebenso viele ungekl&#228;rte bzw. zu beantwortende Fragen: Will man nationalstaatlich beginnen, oder gleich den europ&#228;ischen Weg einschlagen? Sollen die Werkarten abgedeckt werden, f&#252;r die heutzutage die Privatkopie-Schranke gilt, oder soll eine Ausweitung vorgenommen werden? Will man Vorgaben zur kreativen und sozialen Umverteilung im System durchsetzen?

Kulturflatrate auf dem Weg von der Idee zum Modell

Es existieren verschiedene Ans&#228;tze zur Ausgestaltung einer Kulturflatrate. Dabei werden jeweils andere Eigenschaften in den Vordergrund gestellt. Die Idee der reinen Kulturflatrate ist es, eine Schrankenregelung &#228;hnlich der Leermedienabgabe einzuf&#252;hren, die auf Breitbandinternetanschl&#252;sse erhoben wird; die H&#246;he der Abgabe kann sich hier nach der Geschwindigkeit des Anschlusses richten. Der klare Vorteil dieses Weges ist die Nutzung bestehender Strukturen, wie Vertragsbeziehungen zwischen Provider und Anschlussinhaber oder Verwertungsgesellschaften zur Verteilung der eingenommenen Betr&#228;ge.

Die Verteilungspraxis der Verwertungsgesellschaften (VGen), insbesondere der GEMA, sind jedoch problembehaftet und bed&#252;rfen Reformen. Diese Probleme bestehen jedoch unabh&#228;ngig von einer Kulturflatrate und sollten so oder so gel&#246;st werden. Aktuell entscheiden die UrheberInnen &#252;ber die Verteilungsregeln, die nicht staatlich vorgegeben, sondern halbwegs demokratisch aus der Gruppe der UrheberInnen heraus legitimiert sind. Die weitergehende Demokratisierung der VGen muss jedoch forciert werden.

Eine Zentralstelle f&#252;r private &#220;berspielrechte (ZP&#220;) mit erweiterten Zust&#228;ndigkeiten w&#252;rde &#252;ber die Internetserviceprovider (ISPs) Entgelte sammeln und diese an die Urheber bzw. andere Verwertungsgesellschaften aussch&#252;tten. Die Verteilungsmodalit&#228;ten m&#252;ssen sich dabei zwangsl&#228;ufig nach dem Download- oder Nutzungsverhalten der Teilnehmer richten. Der gro&#223;e Vorteil im Internet gegen&#252;ber den Praxen existierender VGen, ist die M&#246;glichkeit, auf vorhandene Technologien zur Auswertung des Nutzungsverhaltens zur&#252;ckzugreifen, die datenschutzfreundlich und manipulationsresistent gestaltet werden m&#252;ssten und k&#246;nnten. Da es bei einer allgemeinen Pauschale nicht auf die individuelle Nutzung ankommt, muss keine personenbezogene Nutzung nachvollzogen werden. Aufgrund der zunehmenden Praxis, gleich alle Werke eines K&#252;nstlers runterzuladen, ohne tats&#228;chlich alle zu nutzen, erscheint die Kombination von Downloadzahlen und Nutzungsfrequenz als statistisches Material sinnvoller als Downloadzahlen alleine.

Ferner l&#228;sst sich mit Hilfe von Nutzungsdaten, die &#252;ber ein simples Ausz&#228;hlen der Downloads hinausgehen und auch die Frequenz des H&#246;rens, Ansehens, Lesens mit einbeziehen, eher eine Verteilungsgerechtigkeit erreichen, die auch die systematische Benachteiligung von kommerziell weniger erfolgreichen K&#252;nstlern beseitigen k&#246;nnte. Werke unbekannter K&#252;nstler mit kleinen Fangruppen sind &#246;konomisch oft wenig erfolgreich, werden aber h&#228;ufig immer wieder konsumiert, sind also von hohem pers&#246;nlichen, kulturellem Wert.

Die Auswertung der Nutzung von ausgew&#228;hlten Nutzerinnen und Nutzern w&#252;rde nicht wie im Fernsehbereich zu einer reinen Fokussierung auf Massenware f&#252;hren, da das Internet gerade nicht auf 30 Fernsehsender beschr&#228;nkt ist. Aus Millionen Websites, die mit Milliarden kreativen Werken best&#252;ckt sind, kann hier eine nahezu Unendlichkeit des Angebots, die volle Vielfalt erlebt, genutzt und verg&#252;tet werden. Eine solche Vorgehensweise w&#252;rde auch dem Umstand Rechnung tragen, dass die Relevanz eines Kulturproduktes nicht nur in Verkaufs- bzw. Downloadzahlen zu messen ist, sondern auch eine &#8220;Aufmerksamkeits&#246;konomie&#8221; einen Wert hat.

Es gibt also verschiedene Stellschrauben, an denen zu drehen ist, um die Kulturflatrate von der Idee zum konkreten Modell werden zu lassen. Es gilt prinzipiell zu entscheiden, wie die einzelnen Werkarten verg&#252;tet werden sollen. Zur Ermittlung der H&#246;he der Verg&#252;tung ist weitere Forschung notwendig. Damit in der sch&#246;nen neuen kreativen Welt die Urheberinnen und Urheber auf ihre Kosten und die Nutzerinnnen und Nutzer in den Genuss der Werke kommen, bedarf es einer unideologischen, sachlichen Diskussion unter Beteiligung aller relevanten Akteure.

Literatur:

Dolata, Ulrich. 2008. Das Internet und die Transformation der Musikindustrie. Abruf unter: http://www.mpi-fg-koeln.mpg.de/pu/mpifg_dp/dp08-7.pdf [Zugriff am: 08.02.10]

Europ&#228;isches Institut f&#252;r Medienrecht (EMR) und Projektgruppe verfassungsvertr&#228;gliche Technikgestaltung (Provet). 2009. Die Zul&#228;ssigkeit einer Kulturflatrate nach nationalem und europ&#228;ischem Recht. Abruf unter: http://www.gruene-bundestag.de/cms/netzpolitik/dokbin/278/278059.kurzgutachten_zur_kulturflatrate.pdf [Zugriff am 03.02.10]

GfK 2009. Brenner-Studie 2009. Bundesverband der Musikindustrie. Abruf unter: http://www.musikindustrie.de/uploads/media/Brenner_Studie_2009_01.pdf [Zugriff am 11.02.10]

Grassmuck, Volker. 2010. Erwiderung auf das Musikindustrie-Positionspapier zur Kulturflatrate. Abruf unter: http://www.netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/ [Zugriff am 10.02.10]

Pfennig, Gerhard. 2009. Informationsgesellschaft und Kulturflatrate, in kulturpolitische mitteilungen 127.

Tschmuck, Peter. 2009. wie b&#246;se ist das file-sharing? teil 18 Abruf unter: http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/05/25/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-18/ [Zugriff zuletzt am: 27.02.2010]

Tschmuck, Peter. 2010. pro und contra musikflatrate &#8211; zusammenfassung des musikwirtschaftsdialogs vom 10. februar 2010. Abruf unter: http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2010/02/16/pro-und-contra-musik-flatrate-zusammenfassung-des-musikwirtschaftsdialogs-vom-10-februar-2010/ [Zugriff zuletzt am: 27.02.2010]</description>
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          <person id="2333">Malte Spitz</person>
          <person id="2858">Simon Edwin Dittrich</person>
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        <title>Eine Zensur findet statt</title>
        <subtitle>Eine Rundreise durch die Welt der Zensur</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Der Vortrag stellt die Zensurma&#223;nahmen in ausgew&#228;hlten L&#228;ndern der Welt vor. Ihr erfahrt, wo welche Inhalte zensiert werden und wie die Technik hierzu aussieht.</abstract>
        <description>China macht es. Iran macht es. Aber auch westliche L&#228;nder wie Australien oder Belgien zensieren das Internet und sperren Seiten. Doch was passiert dabei eigentlich genau? Die verwendeten Methoden sind vielf&#228;ltig. Sie reichen von der Filterung unerw&#252;nschter Begriffe &#252;ber die Blockierung bestimmter Webseiten bis hin zur gezielten Manipulation gesicherter Verbindungen ("Man in the middle") oder gar einer Komplettabschaltung des Internets. Anhand ausgew&#228;hlter L&#228;nder stellen wir Euch vor, was so alles gesperrt wird und wie der Surfer &#8211; direkt oder indirekt &#8211; davon erf&#228;hrt. Wir gehen dabei insbesondere auf die technische Umsetzung der jeweiligen Sperr- und Zensurma&#223;nahmen, M&#246;glichkeiten zu deren Umgehung sowie m&#246;glichen Konsequenzen f&#252;r die Internetbenutzer ein.</description>
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          <person id="204">Jens Kubieziel</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://anonymitaet-im-inter.net/wiki/zensur">AnonWiki: Zensur in der Welt</link>
        </links>
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        <title>Praktische AntiZensur</title>
        <subtitle>Wie man Zensurma&#223;nahmen im Internet umgeht</subtitle>
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        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Der Beitrag 'praktische AntiZensur' wir ein Vortrag &#252;ber das Umgehen von Internet-Zensur kombiniert mit einem live Workshop zum mitmachen. </abstract>
        <description>Zum Vortrag wird es ein Testnetzwerk geben, in welches sich die Teilnehmer einloggen k&#246;nnen. W&#228;hrend des Vortrages werden dann nach und nach verschiedene Zensur-Eskalationsstufen scharf geschaltet. Der Vortrag erkl&#228;rt welche M&#246;glichkeiten es gibt die Zensur-Ma&#223;nahmen zu umgehen. Die Teilnehmer k&#246;nnen direkt vor Ort - im Testnetz - versuchen ob sie um diese Zensurma&#223;nahmen herum kommen und wenn, wie.</description>
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          <person id="2336">scusi</person>
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        <title>Unter dem Radar - Das Zensusgesetz 2011</title>
        <subtitle>All your Database are belong to us</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Die letzte Volksz&#228;hlung der Bundesrepublik Deutschland in
den 80er Jahren markiert den Beginn der Datenschutzbewegung in
Deutschland. Heute, 23 Jahre sp&#228;ter, versucht der Staat es noch
einmal und keiner wei&#223; es...</abstract>
        <description>Scytale und Unicorn bringen ein wenig Licht in die f&#252;r
viele noch unbekannte Problematik des sogenannten
"registergest&#252;tzten Zensus", der bereits gestartet ist. Dabei soll
es auch um einige oft wiederholte Beschwichtigungen gehen, mit denen
versucht wird, die Sache als harmlos zu verkaufen.
Aus Angst vor einer &#228;hnlichen Blamage wie in den 80er Jahren soll es
wohl diesmal keiner vorher mitbekommen, dass eine Volksz&#228;hlung
stattfindet.
Ohne eine gesellschaftliche Debatte entsteht eine riesige Datenbank,
die die pers&#246;nlichen Informationen eines jeden B&#252;rgers aus
Melderegistern, von der Bundesagentur f&#252;r Arbeit, den
Finanzbeh&#246;rden, etc. verkn&#252;pft.</description>
        <persons>
          <person id="2349">Oliver "Unicorn" Knapp</person>
          <person id="2189">Tim Weber</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>disconnected_worlds</slug>
        <title>(dis-)connected worlds?</title>
        <subtitle>European Union goes east?</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Von der &#214;ffentlichkeit relativ unbemerkt wird in der Europ&#228;ischen Union schon seit Jahren intensiv an der Umsetzung von Internetsperren gearbeitet.

Projekte wie CIRCAMP und CSAADF haben bisher versucht &#252;ber freiwillige Vereinbarungen der Exekutive mit Internetprovidern Internetfilter zu etablieren. In den CIRCAMP-Teilnehmerstaaten waren diese Bem&#252;hungen bis auf Deutschland bisher erfolgreich.
</abstract>
        <description>Nach diesen Jahren der Vorarbeit (wie auch der Gr&#252;ndung einer Kommissionsfinanzierten Kinderrechte-Sperr-Lobby [eNACSO]) wird nun durch den Kommissionsentwurf einer Richtlinie (Richtlinienentwurf 2010/64, auch Malmstr&#246;m-Direktive genannt) der Versuch unternommen die Sperren verpflichtend in allen EU-Mitgliedstaaten zu etablieren.

Da der Weg des Richtlinienentwurfs seit dem Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon durch den Codecision-Process auch &#252;ber das Europ&#228;ische Parlament f&#252;hrt, besteht f&#252;r uns die M&#246;glichkeit den Ausgang der Diskussion aktiv zu beeinflussen. Im Europaparlament und in den nationalen Parlamenten kann die Bewegung der Sperrgegner ansetzen.

Der Vortrag will versuchen einige Hintergr&#252;nde zu erl&#228;utern und Impulse f&#252;r die Arbeit in Br&#252;ssel zu geben.
</description>
        <persons>
          <person id="2582">Christian Bahls</person>
        </persons>
        <links>
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      </event>
      <event id="3847">
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>attack_vectors_against_mobile_devices</slug>
        <title>Attack vectors against mobile devices</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>What endangers mobile devices today? What can be done to mitigate threats? Why are mobile devices especially vulerable?
</abstract>
        <description>Introduction
Attacking the hardware
Theft
How it could be eliminated technically
Why this hasn't been done so far(qui bono)
Consequences for the victim
Attacks on device data
Why?
Social engineering attacks
Device theft for data reasons(how to extract the data)
Memory card theft(and how to avoid it)
Viruses, etc
Attacks on the user's wealth
Dialers
Callback spam

Plus information on recent developments</description>
        <persons>
          <person id="2881">tamhanna</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>harikari</slug>
        <title>The Fine Art of Hari Kari (.JS)</title>
        <subtitle>And Other Approaches For The Strange Reality Of Web Defense</subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>The web is remarkably difficult to secure.  Browsers are ornery, powerful creations, and we security people demand all sorts of things of developers to make them behave.  By in large, the developers ignore us.  Our asks, they say, are too expensive. Rather than just guilting them, could we make better asks -- of both web developers, and browser manufacturers? Possibly. </abstract>
        <description>In this talk, I explore a couple of interesting techniques for easily mitigating entire classes of Cross Site Scripting and Cross Site Request Forgery attacks.  They aren't perfect, but they work, and more importantly they represent a new class of ask for browser manufacturers that might even be implementable past the genuinely more powerful forces of application compatibility, performance, and developer compliance.  I will also discuss Treelocking, a generic mechanism for mitigating injections into protocols as diverse as SQL, LDAP, XML, and JSON.</description>
        <persons>
          <person id="154">Dan Kaminsky</person>
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        </links>
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>party</slug>
        <title>Party</title>
        <subtitle>dancing SIGINT</subtitle>
        <track>Sonstiges</track>
        <type>other</type>
        <language>de</language>
        <abstract>The big and famous SIGINT Party</abstract>
        <description>Die Party zum Event. Zu finden direkt unter dem KOMED Saal in den alten VIVA-Studios. SIGINT-Besucher haben nat&#252;rlich freien Eintritt. Alle anderen zahlen 5&#8364;.

Start: ~23:00 Uhr

Ende: -open-

Es gibt eine Bar, einen Chill-Out-Bereich und nat&#252;rlich DJ's und VJ's.</description>
        <persons>
          <person id="2918">konsumer.org</person>
          <person id="2912">mo.</person>
          <person id="2917">psycoded</person>
          <person id="2911">Sudio</person>
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    <room name="Konferenzraum (MP6)">
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        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>elena_sichere_verschluesselung</slug>
        <title>Das Beispiel ELENA - Sichere Verschl&#252;sselung ist m&#246;glich - aber ist sie auch politisch gewollt?</title>
        <subtitle>Wie mit der Verwendung von Einmalschl&#252;sseln ein Datenzugriff ohne Beteiligung der Betroffen technisch verhindert werden kann</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Beispiel ELENA: Die Daten von etwa Vierzigmillionen ArbeitnehmerInnen sollen alle in einem gro&#223;en Pool der Zentralen Speicherstelle (ZSS) gesammelt und f&#252;r bis zu f&#252;nf Jahre aufbewahrt werden. Solche Datensammlungen, f&#252;r die es dann auch noch einen Zentralschl&#252;ssel gibt, wecken Begehrlichkeiten bei Staat, Wirtschaft und Kriminellen. Eins ist sicher: Sicher sind diese Daten nicht. Zwar wird suggeriert, dass ein Zugriff auf die ELENA-Daten ohne das Zutun des Betroffenen nicht m&#246;glich sei, dieser Schutz wird aber nur rechtlich und organisatorisch hergestellt. Technisch ist ein Zugriff auch ohne Einwilligung des Betroffenen m&#246;glich. Es stellt sich &#8211; nicht nur bei ELENA &#8211; die Frage, ob es wirklich politisch gewollt ist, dass ein Schutz derartiger Daten vor Zugriffen ohne Mitwirkung des Betroffenen auch technisch umgesetzt wird. Schlie&#223;lich gibt es praktikable technische Verfahren, die unter Zuhilfenahme von Einmalschl&#252;sseln sicher stellen k&#246;nnen, dass die in den zentralen Servern gespeicherten Daten nur bei Mitwirkung des Betroffenen lesbar sind.</abstract>
        <description>ELENA ist in zweierlei Hinsicht ein gutes Beispiel: Zum Einen ist es ein Beispiel daf&#252;r, wie die Politik versucht, mit technischen Mitteln ein rechtliches/organisatorisches sowie ein gesellschaftliches Problem zu l&#246;sen. Zum Anderen ist es ein gutes Beispiel, wie eine technische Sicherheit suggeriert wird, die tats&#228;chlich so nicht vorhanden ist, sondern nur durch (ver&#228;nderbare) rechtliche und organisatorische Vorgaben erreicht wird.

Zum ersten Aspekt: 

ELENA soll den ArbeitgeberInnen B&#252;rokratiekosten in H&#246;he von j&#228;hrlich 85 Millionen Euro einsparen. Der Bundesbeauftragte f&#252;r Datenschutz und Informationssicherheit (BfDI) Peter Schaar hat "gro&#223;e Zweifel, dass sich diese Ziele mit dem Verfahren wirklich realisieren lassen werden, denn es soll der Absicherung einer gewachsenen Struktur dienen, die f&#252;r sich genommen nicht in Anspruch nehmen kann, rational zu sein. Wenn durch ELENA mehr als 100 unterschiedliche papierene Entgeltnachweise ersetzt werden sollen, die wiederum auf mehr als einem Dutzend unterschiedlichen Einkommensbegriffen basieren, h&#228;tte doch zun&#228;chst gr&#252;ndlich untersucht werden m&#252;ssen, ob alle diese aufw&#228;ndigen, teilweise nur im Detail voneinander abweichenden Papierformulare wirklich erforderlich sind." (Quelle: http://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/showthread.php?p=5674#post5674). H&#228;tte der Gesetzgeber sich die M&#252;he gemacht, die vorhanden Antragsverfahren zu durchforsten und die f&#252;r die verschiedenen Sozialleistungen erforderlichen Angaben auf die wirklich notwendigen Angaben reduziert, b&#246;te sich eine verbl&#252;ffend einfache, daf&#252;r aber untechnische L&#246;sung an.
Weitergehend k&#246;nnten nicht nur die ArbeitgeberInnen sondern auch die Sozialverwaltung sowie die B&#252;rgerInnen von B&#252;rokratiekosten entlastet werden, indem sich der Gesetzgeber zu einem bedingungslosen Grundeinkommen f&#252;r jedeN (bspw. B&#252;rgergeld) durchringen k&#246;nnte. Dann w&#252;rden nur noch f&#252;r sehr wenige Sozialleistungen (wie z.B. Elterngeld und Arbeitslosengeld I) eine Einkommensbescheinigung ben&#246;tigt.

Zum zweiten Aspekt (der den Schwerpunkt des Vortrags bilden wird): 

Zwar ist es derzeit rechtlich und organisatorisch vorgesehen, dass ein Zugriff auf die ELENA-Daten nur m&#246;glich ist, wenn AntragstellerIn, akkreditierte Abfragestelle, Zentrale Speicherstelle (ZSS) und "Registratur Fachverfahren" (RFV) zusammenarbeiten. Zwar ist es derzeit so, dass die ZSS alleine die Daten zu keiner Person zuordnen kann. Hierzu bedarf es tats&#228;chlich der Zusammenarbeit mit der RFV deren Aufgabe es nach &#167; 100 SGBIV ist "die Zertifikatsidentit&#228;tsnummer oder vorl&#228;ufige Identit&#228;tsnummer des Teilnehmers beziehungsweise des gesetzlichen Vertreters mit der Versicherungs- oder Verfahrensnummer des Teilnehmers zu verbinden und zu speichern, die vorl&#228;ufige Identit&#228;tsnummer und alle einem Teilnehmer zugeordneten Zertifikatsidentit&#228;tsnummern zu verbinden und zu speichern". D.h. allerdings auch, dass wenn es gesetzlich erlaubt wird (und leider wecken solche Datensammlungen ja immer Begehrlichkeiten), eine (Sicherheits)-Beh&#246;rde nur die Versicherungs- oder Verfahrensnummer des Teilnehmers ben&#246;tigt, um dann bei der RFV die dazugeh&#246;rige vorl&#228;ufige Identit&#228;tsnummer und alle einem Teilnehmer zugeordneten Zertifikatsnummern abzufragen (falls sie die Zertifikatsnummer nicht bereits auf anderem Weg erhalten hat). Mit diesen Daten kann die Beh&#246;rde dann wiederum bei der ZSS die Daten zu der betreffenden Person abfragen, da der Gesetzgeber dann sicher auch daf&#252;r Sorge tragen w&#252;rde, dass der Zugriff auf den passenden Schl&#252;ssel zul&#228;ssig ist.

Wenn es wirklich gewollt ist, dass auf die Daten nur mit Zustimmung des Betroffenen abgefragt werden k&#246;nnen, w&#228;re ein Verfahren mit jeweils einem Einmalschl&#252;ssel f&#252;r einen elektronischen Einkommensnachweis, bei dem dieser Einmalschl&#252;ssel mit dem &#246;ffentlichen Schl&#252;ssel des Betroffenen verschl&#252;sselt wird, die sicherere Variante. Auch das Zwei-Institutionen-Prinzip k&#246;nnte erhalten bleiben: Die mit dem jeweiligen Einmalschl&#252;ssel verschl&#252;sselten Gehaltsnachweise k&#246;nnten bei der einen Institution, die verschl&#252;sselten Einmalschl&#252;ssel bei der anderen Institution gespeichert werden. 

Im Vortrag wird neben dieser Anwendungsm&#246;glichkeit f&#252;r Einmalschl&#252;ssel auch die Nutzung von Einmalschl&#252;sseln zur sicheren Daten&#252;bertragung bei der Abrechnung zwischen Leistungserbringern im Gesundheitsbereich und den staatlichen Beihilfestellen und privaten Krankenversicherten dargestellt. Dar&#252;berhinaus werden die Anforderungen an die Einmalschl&#252;ssel und wie diese technisch umgesetzt werden k&#246;nnen dargestellt. Eine Er&#246;rterung der Chancen und Risiken der Einmalschl&#252;ssel rundet den Vortrag ab.
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        <persons>
          <person id="1633">Werner H&#252;lsman</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="https://www.datenschutzzentrum.de/guetesiegel/kurzgutachten/g080604/">Beispiel einer Anwendung mit Einmalschl&#252;sseln</link>
          <link href="http://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/showthread.php?p=5674#post5674">Diskussion im BfDI-Forum zu  ELENA</link>
          <link href="http://www.starostik.de/pages/elena-verfassungsbeschwerde.php">Verfassungsbeschwerde ELENA (u.a. Klageschrift)</link>
        </links>
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        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>dradio_breitband</slug>
        <title>Deutschlandradio - Breitband</title>
        <subtitle>Live-&#220;bertragung aus dem Hackcenter</subtitle>
        <track>Sonstiges</track>
        <type>other</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Jeden Samstag sendet Deutschlandradio Kultur "Breitband", ein Magazin f&#252;r Medien und digitale Kultur. 
Live von der SIGINT berichtet Vera Lin&#223;, zust&#228;ndig f&#252;r die Netzmusik ist Christine Watty.

Die Veranstaltung findet im Hackcenter statt.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person id="2330">Dominik Boecker</person>
          <person id="216">Frank Rosengart</person>
          <person id="2922">Meik Michalke</person>
          <person id="2919">Vera Lin&#223;</person>
          <person id="1633">Werner H&#252;lsman</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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        <slug>elena_verfassungsbeschwerde</slug>
        <title>Die Verfassungsbeschwerde in Sachen ELENA</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Bei ELENA, dem elektronischen Entgeltnachweis, werden ab ab dem 1. Januar 2012 Einkommensnachweise elektronisch erbracht. Gesammelt werden die Daten - eine fast un&#252;berschaubare Vielzahl - seit dem 1.1.10.</abstract>
        <description>RA Meinhard Starostik und ich haben gegen das Gesetz Verfassungsbeschwerde erhoben, mit dem Ziel, die Verfassungswidrigkeit des ELENA-Gesetzes (und der daraf basierenden Verordnungen) feststellen zu lassen. Ich werde einen Einblick in das leufende Beschwerdeverfahren geben.</description>
        <persons>
          <person id="2330">Dominik Boecker</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>digitaler_steuerbuerger</slug>
        <title>Digitaler Steuerb&#252;rger</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Automatisierter Kontenabruf, digitale Au&#223;enpr&#252;fung, Benford-Test, Chi-Quadrat-Test, Bu&#223;geld f&#252;r GDPdU-Verweigerer: Die Steuerverwaltung hat in den letzten Jahren digital aufger&#252;stet. Wo wann werden wie welche Daten eingesammelt und verwertet?</abstract>
        <description>Zinszahlungen werden europaweit mitgeteilt. Freistellungsauftr&#228;ge, Zuwendungsbest&#228;tigungen (Spendenquittungen), Umsatzsteuervoranmeldungen, Lohnsteueranmeldungen, elektronische Lohnsteuerbescheinigungen, Steuererkl&#228;rungen - zunehmend k&#246;nnen, teilweise m&#252;ssen, steuerliche Pflichten elektronisch abgewickelt werden. Gleichsam wird der Steuerb&#252;rger verpflichtet, einmal elektronisch erstellte Unterlagen aufzubewahren und der Finanzverwaltung Schnittstellen zur Verf&#252;gung zu stellen, um an die Buchf&#252;hrung anzudocken. Testverfahren wie der Benford- oder der Chi-Quadrat-Test erm&#246;glichen es dann dem Betriebspr&#252;fer, Auff&#228;lligkeiten schnell auch und gerade bei gro&#223;en Datenvolumina festzustellen.
Der Vortrag soll einen Abri&#223; dar&#252;ber geben, was der Staat auch au&#223;erhalb der VDS &amp; Co. bereits alles darf und wie sich die Finanzverwaltung dies zu nutze macht. Was f&#252;r Daten verbergen sich hinter der Steuer-ID, die jeden B&#252;rger ein Leben lang begleitet (verfolgt?)?
Welche Risiken bestehen hierbei, oder gibt es hierf&#252;r auch gute Gr&#252;nde?
Der Vortrag soll sich bewu&#223;t an den steuerlich nicht versierten Zuh&#246;rer richten.</description>
        <persons>
          <person id="2639">Kai Kobsch&#228;tzki (/bengoshi)</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
      </event>
      <event id="3844">
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        <duration>00:45</duration>
        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>identitaets_kriege</slug>
        <title>Identit&#228;ts-Kriege: vom Ende menschlicher Gesellschaftsform</title>
        <subtitle>Wie das Netz die Identit&#228;ts-Zuordnungen zersetzt, von denen menschliches Gesellschaften abh&#228;ngt.</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Menschliche Gesellschaften ben&#246;tigen verl&#228;ssliche Identit&#228;tszuordnungen. Das Internet unterl&#228;uft diese Verl&#228;sslichkeiten. Nicht nur werden die politischen und kulturellen Bindungen von Individuen instabil; Voraussetzungen wie selbst die Personen- oder Gruppenhaftigkeit sozialer Handlungstr&#228;ger geraten durcheinander. Das stellt nicht nur konkrete politische Machtverteilungssysteme in Frage wie etwa die "Demokratie" (abh&#228;ngig von Begriffen wie "B&#252;rger"), sondern die Grundbegriffe von Politik an sich. Eine "Informationsgesellschaft" als Gesellschaft der Informationen h&#246;rt auf, "Gesellschaft" im traditionellen Sinne zu sein.</abstract>
        <description>Seit Jahrtausend ist menschliche Zivilisation ein komplexes Sch&#228;umen Kohlenstoff-basierten Lebens und seiner Abh&#228;ngigkeiten; von biologischer und k&#252;nstlicher Intelligenz, memetischen Systeme, Produktionsmaschinerie und weiterer Faktoren. Ideologie und Gesetz bem&#252;hen sich, dieses Lebens-Chaos in Ordnung zu zw&#228;ngen: in verl&#228;ssliche politische Begriffe, Einheiten und Flaschenh&#228;lse; in Personen und B&#252;rgerschaften und die Institutionalisierung diskursiver und politischer Prozesse; in Eigentum, Nationalit&#228;t, Klasse und Geschlecht; in strenge identit&#228;re Festlegungen und Hierarchien, zwischen denen sich politische Machtk&#228;mpfe abspielen.

Das Internet nun unterl&#228;uft diese identit&#228;ren Festlegungen in vielfacher Weise. Es untergr&#228;bt die nat&#252;rlichen und k&#252;nstlichen Grenzen station&#228;rer Kulturen ("Nationen"), &#246;ffnet sie immer neuen zersetzenden Einfl&#252;ssen. Es lockert die Bindung des Einzelnen an politische Parteien, beg&#252;nstigt stattdessen das spontane Entstehen und Wieder-Zerfallen politischer Flash-Mobs. Es lockert die Bindung an Eigenschaften, die in Online-Identit&#228;ten flexibel gestaltbar oder gar ignorierbar sind, wie Aussehen, Geschlecht oder Ethnie. Es stellt in Frage, ob man sich &#252;berhaupt noch f&#252;r irgendeine Identit&#228;t entscheiden m&#252;sse: Warum nicht sich in verschiedene Identit&#228;ten aufteilen und sie allesamt gleichzeitig aus-agieren?

Ein harmloses Spiel, w&#228;re da nicht die spezifische Erm&#228;chtigungs-Dynamik des Netzes: Sie gibt starke Stimme, Hand und soziales Echo nicht nur einem Personalausweis, sondern selbst dem "Anonymous Coward". Das Internet erm&#246;glicht die Teilhabe an seinem Intelligenz- und Macht-Apparat jeder Person, jedem Vorgang, jeder Sache, die die Arten von Intelligenz einbringt, auf die die neue globale Intelligenz-Maschinerie spitz ist. Das umfasst Genies und Idioten, Realpersonen und Fakes genauso wie fl&#252;ssig-kollektive Open-Source-Identit&#228;ten in der Manier von 4chans "Anonymous"; gleicherma&#223;en intelligente Algorithmen, Bots, Spam, Viren, W&#252;rmer und Katzenbilder mit dummen Spr&#252;chen drauf. In der post-humanen Demokratie der "Informations-Gesellschaft" sind sie alle gleichberechtigt, denn sie alle sind: Information. Vergleiche den Kohlenstoff-Rassismus der alten Menschen-Demokratien: Sie gew&#228;hren B&#252;rgerrecht und Stimme nur jenen Informationsprozessen, die den menschlichen Gencode in einem bestimmten physischen Medium (DNA) tragen. Warum sollten hinreichend intelligente Internet-Meme oder Spam-Bots nicht ebenso B&#252;rger- und Personen-Recht genie&#223;en?

Die alten Gesellschaftsformen, fokussiert auf Anordnungen personalisierter Homo-sapiens-sapiens-Tiere, versuchen verzweifelt, alles, was im Netz solcherart machtvoll sprudelt, auf individualisierte "B&#252;rger" oder "juristische Personen" zur&#252;ck zu zw&#228;ngen; auf dass es nach menschlichem Recht und Gesetz greifbar und verantwortlich gemacht werden k&#246;nne, sei es &#252;ber Geldstrafe oder Gef&#228;ngnis. Hier r&#252;hrt er her, der Wunsch nach totaler &#220;berwachung des Internet: dem Drang, die machtvollen neuen Identit&#228;ts-Wolken auf Identit&#228;ts-Formen herunterzudr&#252;cken, die im Rahmen der alten Strukturen kontrolliert und bestraft werden k&#246;nnen. Ein post-nationales, post-ethnisches, post-geschlechtliches menschliches Individuum kann immer noch eingesperrt oder erschossen werden; ein intelligenter informationeller Virus, der frei von Wirt zu Wirt springt, ist weitaus schwerer mit altem Instrumentarium dingfest zu machen und klein zu kriegen.

Wir werden Zeuge des Aufb&#228;umens tradierter menschlicher Gesellschaftsformen gegen die posthumane &#220;bernahme durch den Borganismus Internet. Welche Seite w&#228;hlen? Warum sollten wir uns nicht assimilieren lassen?</description>
        <persons>
          <person id="2178">Christian Heller / plomlompom</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>guerrilla_com</slug>
        <title>GUERRILLA.COM</title>
        <subtitle>How to mess with media, the market and life itself</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>The term guerrilla communication refers to unconventional forms of communication and/or intervention in more conventional processes of communication. Communication guerilla is a specific style of political action drawing from a watchful view of the paradoxes and absurdities of power, turning these into the starting point for political interventions by playing with representations and identities, with alienation and over-identification.</abstract>
        <description>The talk's starting point will be a rather trivial insight: information and political education are completely useless if nobody wants to listen. Guerrilla communication doesn't focus on arguments and facts like most leaflets, brochures, slogans or banners. In its own way, it inhabits a militant political position, it is direct action in the space of social communication. But it doesn't aim to destroy the codes of power and signs of control. Communication guerrillas do not intend to occupy, interrupt or destroy the dominant channels of communication, they focus on detourning and subverting the messages transported. But what's new about all this? Nothing. But standing on the shoulders of earlier avantgardes, communication guerilla doesn't claim the invention of a new politics or the foundation of a new movement. It is merely continuing an incessant exploration of the jungle of communication processes, of the intertwined and muddled paths of senders, codes and recipients.</description>
        <persons>
          <person id="962">Johannes Grenzfurthner</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://www.monochrom.at/english">http://www.monochrom.at/english</link>
        </links>
      </event>
      <event id="3804">
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        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>culture_jamming</slug>
        <title>Culture Jamming</title>
        <subtitle>Media Actionism in the 21st Century</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>movie</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Die Doku 'Culture Jamming' zeigt die subversive Kulturstrategie des 21ten Jahrhunderts zwischen Media Actionism, Netart und Information Warfare.</abstract>
        <description>Die Dokumentation Culture Jamming verfolgt die subversive Kulturstrategie des 21ten Jahrhunderts von den Anf&#228;ngen bei Marcel Duchamp und der Situationistischen Internationalen bis hin zum postmodernen Info-War. Culture Jamming verbreitet virale Information, gefakte Medienkampagnen oder Websites um die Massenmedien zu jammen.

Hans Bernhard von ubermorgen.com wurde von FBI, CIA und NSA gejagt, weil er auf seiner Website voteauction.com eine Handelsplattform f&#252;r amerikanische W&#228;hlerstimmen anbot. Der Claim Bringing Capitalism and Democracy Closer Together sorgte f&#252;r heftige Medienresonanz, die in einem CNN-Feature der Gerichtssendung Burden Of Proof gipfelte. In seinem Projekt Google Will Eat Itself hackt Hans Bernhard die Selbstreferentalit&#228;t von Google. Von Google-Geld werden Google-Aktien gekauft und an die Internet-Community ausgesch&#252;ttet...

Der grosse Medienhoax vom italienischen K&#252;nstlerpaar 01.org fand auf dem Karlplatz in Wien statt. Im Namen der Firma Nike besetzten 01.org den Platz und gaben vor, ihn in Nikeplatz umzubenennen und ein gigantisches Swoosh-Symbol darauf zu bauen. Die B&#252;rger von Wien reagierten w&#252;tend und aufgeregt. Nike startete einen Gerichtsprozess um 78.000 Euro gegen die Organisatoren.

Paolo Pedercini aka Molleindustria aus Mailand programmiert Political Videogames Against The Dictatorship Of Entertainment. In den Games Tuboflex und MC Donalds Videogame wird der Spieler mit den Probleme der prek&#228;ren Besch&#228;ftigung, des modernen Arbeitsmarktes und der industriellen Massenproduktion von Lebensmitteln konfrontiert. Molleindustria starten eine ernsthafte Diskussion &#252;ber die politischen Inhalte von Videospielen.</description>
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          <person id="2854">Sub_Kid</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://www.culture-jamming.de">Website</link>
          <link href="http://culture-jamming.de/teaser.html">Teaser</link>
          <link href="http://www.realvinylz.de">Blog</link>
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        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>get_lamp</slug>
        <title>GET LAMP</title>
        <subtitle>European premiere of the documentary film on Interactive Fiction and Textadventures</subtitle>
        <track>Sonstiges</track>
        <type>movie</type>
        <language>en</language>
        <abstract>Before First Person Shooter there was the Second Person Thinker.</abstract>
        <description>In the early years of the microcomputer, a special kind of
game was being played.

With limited sound, simple graphics, and tiny amounts of computing power,
the first games on home computers would hardly raise an eyebrow in the
modern era of photorealism and surround sound. In a world of Quake,
Half-Life and Halo, it is expected that a successful game must
be loud, fast, and full of blazing life-like action.

But in the early 1980s, an entire industry rose over the telling of tales,
the solving of intricate puzzles and the art of writing. Like living books,
these games described fantastic worlds to their readers, and then invited
them to live within them. 

They were called "computer adventure games", and they used the most powerful
graphics processor in the world: the human mind.

Rising from side projects at universities and engineering companies, adventure
games would describe a place, and then ask what to do next. They
presented puzzles, tricks and traps to be overcome. They were filled with
suspense, humor and sadness. And they offered a unique type of joy as
players discovered how to negotiate the obstacles and think their way to 
victory.  These players have carried their memories of these text
adventures to the modern day, and a whole new generation of authors have
taken up the torch to present a new set of places to explore.
 
Get Lamp is a documentary that will tell the story of the creation
of these incredible games, in the words of the people who made them. 
</description>
        <persons>
          <person id="990">Jason Scott</person>
        </persons>
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    <room name="Vortragsraum (MP6)">
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        <room>Vortragsraum (MP6)</room>
        <slug>interaktive_demokratie_mit_liquidfeedback</slug>
        <title>Interaktive Demokratie mit LiquidFeedback (Vortrag)</title>
        <subtitle>Basisdemokratie f&#252;r Parteien und Organisationen</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>LiquidFeedback ist eine Liquid Democracy Software, die seit Anfang 2010 in der Piratenpartei Berlin eingesetzt wird. LiquidFeedback unterst&#252;tzt einen basisdemokratischen Diskurs, quantifiziertes Feedback und belastbare Abstimmungen der Basis sowie Stimmendelegation (Delegated Voting). Alle Vorg&#228;nge in LiquidFeedback sind transparent und durch die Teilnehmer &#252;berpr&#252;fbar.</abstract>
        <description>LiquidFeedback ist eine Liquid Democracy Software, die wir ab Oktober 2009 im Rahmen des Public Software Group e. V. entwickelt haben, um der Piratenpartei auch angesichts stark steigender Mitgliederzahlen, die Beibehaltung ihrer basisdemokratischen Ausrichtung zu erm&#246;glichen. Von Anfang an stand f&#252;r uns fest, dass wir uns nicht auf Abstimmungen beschr&#228;nken wollen, weil der Diskurs eine wesentliche Voraussetzung f&#252;r fundierte Entscheidungen darstellt. Konzeptionelle Arbeit wird heute in der Regel von kleinen Gruppen, Gremien, Expertenkreisen oder gar vision&#228;ren Einzelpersonen geleistet. Wir haben dies zun&#228;chst als gegebene Realit&#228;t akzeptiert. Die Herausforderung bestand darin, die konzeptionelle Arbeit der demokratischen Mitwirkung zu erschlie&#223;en ohne sie gleichzeitig zu verhindern. Erreichen wollten wir dies &#252;ber ein strukturiertes Feedback, einen formalisierten gesellschaftlichen Diskurs, der viel feingliedriger und unmittelbarer wirkt als der bekannte Prozess aus Verlautbarung, Medienecho, Stammtischdiskussion, Meinungsumfrage und Wahlergebnis.

Als Konsequenz aus den Erkenntnissen zu Wahlcomputern und geheimen E-Voting ist zu ziehen, dass nur eine vollst&#228;ndige Offenlegung aller entscheidungsrelevanten Vorg&#228;nge in einem solchen System eine vertrauensw&#252;rdige Entscheidung per Computer erm&#246;glicht. Auch wenn dies geheime Abstimmungen und Personenwahlen ausschlie&#223;t, bieten sich bei Sachentscheidungen innerhalb von Organisationen weitreichende Anwendungsm&#246;glichkeiten.

Seit Januar 2010 wird LiquidFeedback vom Landesverband Berlin der Piratenpartei eingesetzt. Die zugrundeliegenden Konzepte von Liquid Democracy wurden Ende Februar in die Landessatzung aufgenommen. Weitere Landesverb&#228;nde befinden sich zur Zeit in eigenen Testphasen.

LiquidFeedback steht der &#214;ffentlichkeit als Open-Source-Software unter MIT-Lizenz jedem kostenfrei zur Verf&#252;gung und kann daher auch von anderen Parteien, Gebietsk&#246;rperschaften, NGOs, Vereinen und Stiftungen genutzt werden.</description>
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          <person id="2900">dark</person>
          <person id="47">maha/Martin Haase</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://liquidfeedback.org">Blog</link>
          <link href="http://liquidfeedback.org/medienecho/">Medienecho</link>
          <link href="http://www.public-software-group.org/liquid_feedback">Projektseite (english)</link>
        </links>
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        <room>Vortragsraum (MP6)</room>
        <slug>on_bits_and_pieces</slug>
        <title>On Bits and Pieces</title>
        <subtitle>How Information and Matter Are Similar</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>The Call for Papers for SIGINT 2010 claims that "the world of atoms and the world of bits operate on completely different levels.". Of course there is some truth to this claim. However, if we think about society and its future it is also a wrong claim in interesting ways.

First the talk compares matter and information as concepts where they are different. It then moves on to the societal question and outlines why production is the common denominator of information and matter. Finally the talk considers a few implications for the future.
</abstract>
        <description>See http://en.wiki.oekonux.org/StefanMerten/Talks/BitsAndPieces#slides for preliminary slides.</description>
        <persons>
          <person id="669">Stefan Merten</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://en.wiki.oekonux.org/StefanMerten/Talks/BitsAndPieces#slides">Slides</link>
        </links>
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        <room>Vortragsraum (MP6)</room>
        <slug>perlen_im_misthaufen</slug>
        <title>Perlen im Misthaufen</title>
        <subtitle>Berichte aus dem Kommentarbereich</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Muss im Netz jede Meinung geh&#246;rt werden? Kann es auch problematisch sein, alles stehen zu lassen? Muss man sich in seinem Zuhause alles bieten lassen? Gibt es Unterschiede zwischen Blogs, Zeitungen und &#246;ffentlichen Seiten? Welche technischen Kr&#252;cken gibt es, um Gespr&#228;che im Netz vern&#252;nftig zu moderieren? Das soll in diesem Vortrag an Hand praktischer Beispiele aus dem Kommentarbereich der taz und von weiteren Webseiten besprochen werden.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person id="2885">Zeitrafferin</person>
        </persons>
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        <room>Vortragsraum (MP6)</room>
        <slug>betriebssysteme</slug>
        <title>Operating Systems dissected</title>
        <subtitle>Was passiert im Hintergrund?</subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Zu einer Zeit, zu der Computer noch raumf&#252;llende Maschinen waren, gab es sogenannte Operator, die sich den ganzen Tag lang damit besch&#228;ftigt haben Computer mit Programmen auf Lochkarten oder B&#228;ndern zu f&#252;ttern und auf das (hoffentlich korrekte) Ergebnis einer Reihe von Rechenoperationen zu warten.
Als sich Programmierer im Jahr 1964 zum ersten mal Gedanken machten, wie man diese Prozesse automatisieren kann, wurde das erste Betriebssystem entworfen.
Heutzutage sind sie auf jedem Rechner, den man vorfindet vorhanden und bilden den Grundstein einer Softwareumgebung, um Rechenmaschinen komfortabel und effizient nutzen zu k&#246;nnen.</abstract>
        <description>Anhand von popul&#228;ren Betriebssystemen sollen kurz die grundlegenden Verfahren dargestellt werden, die heutzutage von einem Betriebssystem genutzt werden, um einen reibungslosen Ablauf von mehreren Prozessen gleichzeitig gew&#228;hrleisten zu k&#246;nnen.
Unter Linux-Umgebungen ist wohl "ls" eines der meistgenutzten Kommandos, welche von einem User bei der t&#228;glichen Arbeit auf einer Shell ausgef&#252;hrt werden. Anhand dieses Beispiels soll dargestellt werden, welche Prozesse in einem Betriebssystemkern und dem Userspace ablaufen, wenn ein Programm gestartet und ausgef&#252;hrt wird.
In einem separaten Workshop soll im Anschluss eine kurze Einleitung stattfinden, wie man einen Intel x86 Prozessor dazu bringt eigens geschriebenen Code auszuf&#252;hren und sogar einen eigenen kleinen "Kernel" mit Textausgabe in der Programmiersprache C zum laufen zu bringen.</description>
        <persons>
          <person id="2874">Andreas Galauner</person>
        </persons>
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        <room>Vortragsraum (MP6)</room>
        <slug>c_vs_d</slug>
        <title>C vs. D</title>
        <subtitle>Ein Abriss mehr oder weniger esoterischer Programmiersprachen</subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Der Vortrag beschreibt m&#246;glichst objektiv Eigenheiten bekannter und auch eher ungebr&#228;uchlicher Programmiersprachen. Skurrilit&#228;ten springen dem Betrachter der jeweiligen Sprache mit Hilfe eing&#228;ngiger Beispiele geradezu zu, besonders im Kontext, der f&#252;r die Sprache un&#252;blich ist. Doch eine Warnung ist angebracht: H&#246;rer dieser Veranstaltung werden mit bewusstseinserweiternden Ideen aus Bereichen der Code Obfuscation, sowie nacktem Quellcode konfrontiert.
</abstract>
        <description>Der moderne Programmierer wird im Laufe seines Lebens mit einem Wust unterschiedlicher Programmiersprachen konfrontiert. Dieser Vortrag veranschaulicht im Schnelldurchlauf die Historie der Softwareentwicklung seit der Erfindung automatischer Datenverarbeitungsanlagen. Wir stellen uns die Frage, wie Computer zum Denken angeregt werden k&#246;nnen, indem wir selbst zum Denken &#252;ber Computer angeregt werden. Vielleicht werfen diese anstrengenden Denkprozesse mehr Fragen auf, als im Schnelldurchlauf des Vortrags beantwortet werden k&#246;nnen. Deshalb veranschaulichen zahlreiche Codeschnipsel sowohl St&#228;rken, als auch knifflige Eigenheiten gebr&#228;uchlicher Sprachen - z.B. C oder Tcl - sowie auch ungebr&#228;uchlicher Sprachen - z.B. Aheui oder Brainfuck. Es ist wie so h&#228;ufig dem Zuh&#246;rer &#252;berlassen, Skurrilit&#228;ten seiner pers&#246;nlichen Lieblingssprache als Vorteile anzusehen.
Achtung: Dieser Vortrag kann Spuren von strukturierter Programmierung enthalten.</description>
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          <person id="659">BeF</person>
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        <links>
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        <room>Vortragsraum (MP6)</room>
        <slug>every_virtual_breath</slug>
        <title>Auf Schritt und Tritt</title>
        <subtitle>Digitale Brotkr&#252;mel im Web</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Das L&#246;schen der browsereigenen Cookies wird von vielen als geeignete Ma&#223;nahme angesehen, um die eigene Web-Browsing Anonymit&#228;t sicherzustellen. Das ist aber nur die halbe Wahrheit: Flash LSO's, DOM Storage, HTTP Etag's und die Webseiten-Historie k&#246;nnen missbraucht werden um eine Wiedererkennung von Webseitenbesuchern zu erm&#246;glichen.
</abstract>
        <description>I. Einf&#252;hrung
- Annahme einer Online-Anonymit&#228;t
- Motivationen um Benutzer zu identifizieren und tracken
II. Technologien
- Etabliert: IP Adresse &amp; HTTP cookies
- Aufkommend: Flash LSO ("Local Shared Object"), DOM storage &amp; HTTP Etag
- Zuk&#252;nftig: CSS History Hack und Varianten
- Obskure: X.509 Client Zertifikate, HTTP 301 Redirect, HTTP Last-modified, Browser Eigenschaften (Product, Version , installierte Plugins, ...)
III. Gegenma&#223;nahmen
- Anonymit&#228;t (Browser-)Plugins
- Browser Cache l&#246;schen
IV. Was uns noch bevorstehen k&#246;nnte
- Joint ventures: Kooperationen zwischen Webseitenbetreibern and Werbeanbietern
- Location based user tracking
- Komposition der technischen Identit&#228;ten von unterschiedlichen Ger&#228;ten (B&#252;ro, Privatcomputer, Smartphone, ...)
</description>
        <persons>
          <person id="2149">Juergen Pabel</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://webserver.pabel.net/cssuid/">CSS History-Hack basiertes Benutzertracking (Proof-of-Concept)</link>
        </links>
      </event>
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        <room>Vortragsraum (MP6)</room>
        <slug>misstraue_autoritaeten</slug>
        <title>Misstraue Autorit&#228;ten - f&#246;rdere Dezentralisierung?</title>
        <subtitle>Macht und Raum in virtuellen Welten</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Wie k&#246;nnen Macht und Raum zusammen gedacht werden? Die Philosophie hat (neben den Sozial- und Kulturwissenschaften) vor einigen Jahren den Raum f&#252;r sich entdeckt und Werkzeuge entwickelt, um das Verh&#228;ltnis von Macht und Raum zu untersuchen. Gleichwohl gibt es noch immer keine ausgereiften Theorien, Macht in virtuellen R&#228;umen zu beschreiben. Eine g&#228;ngige Kritik lautet, man nehme eher topographische denn topologische Untersuchungen vor, h&#228;nge also an einer kontingenten Materialit&#228;t von Raum und k&#246;nne damit nicht die allgemeinen Eigenschaften von R&#228;umen in den Blick bekommen. Hierf&#252;r wird stattdessen ein unter dem Stichwort &#8222;Topologie&#8220; firmierendes Werkzeug favorisiert, das jedoch noch in den Kinderschuhen steckt und seine Tauglichkeit f&#252;r die virtuelle Welt erst noch erweisen muss.

Ich stelle vor, wie Autorit&#228;t und Dezentralisierung in den zeitgen&#246;ssischen Debatten der Philosophie gedacht wird und untersuche, inwieweit sich die Topologie auf netzpolitische Themen wie Zensur oder Netzneutralit&#228;t anwenden l&#228;sst.</abstract>
        <description>Der Raum ist eigentlich ein altes Thema: Die Geometrie ist als eine der ersten systematischen Beschreibungen von Raum zugleich eine der &#228;ltesten Wissenschaften &#252;berhaupt und auch lange vor dem &#187;spatial turn&#171; des 20. Jahrhunderts arbeitete sich die Philosophie an der Frage ab, auf welche Weise man r&#228;umliche Verh&#228;ltnisse wohl am besten verstehen k&#246;nnte. Sie nimmt aber den Raum nicht als Objekt, sondern als Produktionsbedingung anderer Ph&#228;nomene in den Blick.  Praktisch zeitgleich mit den philosophischen Raumkonzepten transformierte sich der Blick auf die Macht: von einer Theorie, die Macht als Herrschaftsinstrument der Wenigen &#252;ber die Vielen denkt, hin zu einem Machtbegriff, der die ganze Vielfalt von Machtverh&#228;ltnissen einer Gesellschaft einfangen will und daher nicht eine Geschichte der Machtverteilung in gro&#223;er Perspektive, sondern die &#187;Mikrophysik&#171; der Macht selbst in Subjektivierungstechniken und Wissenskulturen beschreibt.

In den Arbeiten Foucaults und Deleuze/Guattaris verbinden sich diese Macht- und die beschriebene Raumauffassung. Wie dieser neue Zugang aber auf konkrete Untersuchungsfelder angewandt werden kann, ist noch immer umstritten, sodass in kurzer Folge neue &#187;turns&#171; (&#187;topographical&#171; und &#187;topological turn&#171;) ausgerufen wurden, die sich zunehmend von einem materiellen Raumbegriff weg zu einem Abstrakten hin bewegten. So liegen in der Literatur zwar zahlreiche, klassische Studien zum Verh&#228;ltnis von Raum und Macht vor (So verfolgt Foucault, um ein Beispiel von vielen zu nennen, in &#187;&#220;berwachen und Strafen&#171; die Geburt des Panoptismus unter anderem an der Parzellierung des Raums.), doch sind die Analysekategorien der Philosophie nicht ohne weiteres auf Ph&#228;nomene der Macht in virtuellen R&#228;umen &#252;bertragbar. Tats&#228;chlich scheint dies mit der zunehmenden Abstraktion der Raumforschung erst jetzt m&#246;glich geworden zu sein.

Statt einfach nur von der &#8222;Parzellierung des Raums&#8220; zu reden, um Machtstrukturen zu etablieren, m&#252;ssen wir vielmehr die M&#246;glichkeiten der Gestaltung von Topologie, also allgemeiner Raumstrukturen und -ordnungen, auf einer viel abstrakteren Ebene in den Blick nehmen. Anders formuliert: Raumordnungen spielen im virtuellen Raum eine andere Rolle, da wir auf Parzellierung, die Orte voneinander trennt, mit technischen Ma&#223;nahmen (beispielsweise DNS-Tunnel) reagieren k&#246;nnen. Dabei geht es aber nicht (nur) um eine zunehmende Kontrolle des Netzes durch den Staat, sondern gerade (auch) um die subtilen Macht&#246;konomien einer Mikrophysik, die eng mit Wissenskulturen verbunden ist. W&#228;hrend es beispielsweise in Foucaults Beschreibung zur Herausbildung einer Disziplinarmacht kommt, scheint der virtuelle Raum eine Wissenskultur der Findigkeit zu erzeugen, die ihn f&#252;r subversive Techniken im Prinzip anf&#228;lliger macht. Ich vermute, dass sich dieses Ph&#228;nomen ad&#228;quat mit Deleuze/Guattaris Begriffspaar vom glatten und gekerbten Raum beschreiben l&#228;sst.

In meinem Vortrag, der sich als Werkstattbericht aus meiner aktuellen Forschungsarbeit versteht, werde ich eine Einf&#252;hrung in philosophische Raumdebatten geben und diese im Hinblick auf den virtuellen Raum konkretisieren. Anschlie&#223;end versuche ich, die herausgearbeiteten Analysekategorien auf netzpolitische Themen wie Zensur, Netzneutralit&#228;t oder Vorratsdatenspeicherung zu &#252;bertragen. Sofern sich diese Themen unter dem genannten Beschreibungsmodell fassen lassen, k&#246;nnen sie mit historischen Erfahrungen verbunden und somit in einem gr&#246;&#223;eren Rahmen kontextualisiert werden.</description>
        <persons>
          <person id="2878">Kai Denker</person>
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        <links>
        </links>
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        <room>Workshop (MP7)</room>
        <slug>mein_tor_zum_internet</slug>
        <title>Mein Tor zum Internet</title>
        <subtitle>Mit Tor anynom ins Netz</subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>workshop</type>
        <language></language>
        <abstract>Wie kann ich Tor auf meinem Rechner nutzen? Was muss ich dabei beachten und wie bekomme ich meinen Client zum Laufen? Diese und andere Fragen beantwortet dieser Workshop.</abstract>
        <description>Viele haben von Tor geh&#246;rt und manche schon installiert. Doch dann gab es H&#252;rden. Seiten bauten sich nicht auf, andere Webseiten erkannten trotzdem noch die reale IP-Adresse und f&#252;r das Lieblings-Programm gab es keine Hinweise, wie Tor damit zu nutzen ist. Der Workshop erkl&#228;rt euch kurz, wie Tor funktioniert und wo eventuelle Probleme bei der Benutzung liegen. Danach stelle ich euch vor, wie ihr diverse Programme mit Tor verkn&#252;pfen k&#246;nnt. Wenn ihr in der Vergangenheit Probleme hattet, bringt diese mit und wir versuchen diese gemeinsam aufzul&#246;sen.</description>
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          <person id="204">Jens Kubieziel</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="https://torproject.org/">Tor-Projekt</link>
        </links>
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        <slug>interaktive_demokratie_mit_liquidfeedback_workshop</slug>
        <title>Interaktive Demokratie mit LiquidFeedback (Workshop)</title>
        <subtitle>Basisdemokratie f&#252;r Parteien und Organisationen</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>workshop</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Der Workshop zum Vortrag "Interaktive Demokratie mit LiquidFeedback" (siehe Link).</abstract>
        <description>Wir werden mit der LiquidFeedback-Testinstanz online ein wenig voten und delegieren.</description>
        <persons>
          <person id="2900">dark</person>
          <person id="47">maha/Martin Haase</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="https://cccv.pentabarf.org/event/edit/3839">Vortrag</link>
        </links>
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        <title>Freiheit statt Angst</title>
        <subtitle>Demo f&#252;r Grundrechte und Datenschutz</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>other</type>
        <language>de</language>
        <abstract></abstract>
        <description>Auch in diesem Jahr wird es wieder in Berlin eine Demo f&#252;r Grundrechte
und Datenschutz geben. Wir rufen daher dazu auf, am 11.09.2010 wieder
mit uns gegen den &#220;berwachungswahn auf die Stra&#223;e zu gehen. Der
Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung m&#246;chte Euch aus diesem Grund noch
einmal einen unterhaltsamen R&#252;ck- und Ausblick dar&#252;ber geben, was wir
damit meinen, wenn wir &#8222;Freiheit statt Angst&#8220; fordern. Es erwarten Euch
viele spannende Anekdoten &#252;ber das Aktivistendasein und eine Vorstellung
unserer Forderungen und Ziele.</description>
        <persons>
          <person id="2924">AktivistIn</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de">http://www.vorratsdatenspeicherung.de</link>
          <link href="http://www.freiheitstattangst.de">http://www.freiheitstattangst.de</link>
        </links>
      </event>
      <event id="3849">
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        <duration>02:30</duration>
        <room>Workshop (MP7)</room>
        <slug>symbian_opensource_os</slug>
        <title>Symbian - a new open-source operating system</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>workshop</type>
        <language>en</language>
        <abstract></abstract>
        <description>Symbian is not a new operating system: it has been extremely successful in the mobile market space for ages. However, it has been released to open source recently (and can be considered more open than Android).

My presentation would cover the following topics:
x) What is Symbian OS
x) How is it licensed
x) How to develop for it</description>
        <persons>
          <person id="2881">tamhanna</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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    </room>
  </day>
  <day date="2010-05-23" index="2">
    <room name="KOMED Saal (MP7)">
      <event id="3898">
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>keynote_day_2</slug>
        <title>Yes We Could: Hackers in Government</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track></track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>What if one morning, the world woke up and found Hackers in charge of
government? What laws would a party of fearless, anti-authoritarians
rescind? What would we want our government to look like? Tying
together thoughts on the future, politics, lessons from hackerspaces
and four years spent in Washington DC, Nick Farr will present his take
on what an ideal government might look like. While presenting some
controversial viewpoints, this session is designed to provoke thought
and discussion on the governments we have, the world we want and what
hackers all over the planet can do in the mean time.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person id="1476">Nick Farr</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
      </event>
      <event id="3833">
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>indect_fiff</slug>
        <title>INDECT </title>
        <subtitle>EU surveillance project</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>INDECT ist ein EU Forschungsprojekt, mit dem Ziel, neue &#220;berwachungstechnologien f&#252;r effizientere Polizeiarbeit zu entwickeln. Semantische Suchmaschinen, Watermarking, automatische Erkennung abnormen Verhaltens, Abgleich von virtuellen und in Real World gewonnenen Daten sind nur einige der Inhalte. Die Ziele und Projektbeteiligten werden vorgestellt, kritisch analysiert und in den Kontext europ&#228;ischer Sicherheitspolitik gestellt. Handlungsoptionen und ein Ausblick in die weitere Entwicklung sollen im Anschluss diskutiert werden.</abstract>
        <description>Zus&#228;tzlich zu den Inhalten des Artikels im Anhang (siehe INDECT- ein weiterer Schritt zum Orwellschen &#220;berwachungsstaat.pdf) soll betrachtet werden inwieweit INDECT die technische, organisatorische und personelle Basis f&#252;r eine perfekte Disziplinargesellschaft bereiten kann. Es entsteht ein riesiges panoptisches Netz, das zunehmend virtuelle und nicht virtuelle R&#228;ume miteinander verkn&#252;pft. Europa ist dann nicht nur Festung nach au&#223;en, sondern es soll im Inneren zum mentalen Gef&#228;ngnis ausgebaut werden.
Zus&#228;tzlich soll weiter gesponnen werden, wie wohl die n&#228;chsten Evolutionsschritte in der &#220;berwachungstechnologie nach INDECT aussehen k&#246;nnten. </description>
        <persons>
          <person id="2829">KaiN</person>
          <person id="2830">Sylvia Johngik</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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      <event id="3879">
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>ueberwachtenetz</slug>
        <title>Das &#252;berwachte Netz</title>
        <subtitle>Verfolgung von Straftaten im Internet</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Der Vortrag beleuchtet, mit welchen Mitteln und wie intensiv Straftaten im Internet verfolgt werden.</abstract>
        <description>as Internet als "rechtsfreier Raum"? Diese (globale) Legende verliert langsam an Strahlkraft. Tats&#228;chlich ist das Internet heute st&#228;rker &#252;berwacht als manch anderer Lebensraum. Der Vortrag beleuchtet, mit welchen Mitteln und wie intensiv Strafverfolgung in der Onlinewelt betrieben wird.

&#220;berpr&#252;ft wird insbesondere das Credo der Ermittler, sie br&#228;uchten mehr gesetzliche M&#246;glichkeiten wie Vorratsdatenspeicherung und Onlinedurchsuchung, um effektiv arbeiten zu k&#246;nnen. Ein besonderes Kapitel ist den Bagatelldelikten wie Beleidigung, Bestellbetrug und Identit&#228;tsmissbrauch gewidmet. Hier wird dargelegt, mit welcher Hilfe man als Opfer rechnen kann.</description>
        <persons>
          <person id="961">Udo Vetter</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
      </event>
      <event id="3867">
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>halbjahresrueckblick_2010</slug>
        <title>CCC-Jahreszwischenbericht</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Sonstiges</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Auch aus dem Jahr 2009 gibt es wieder &#252;ber ein wahres Mammutprogramm zu berichten. Wir werden &#8211; in aller gebotenen K&#252;rze &#8211; erz&#228;hlen, was f&#252;r Aktivit&#228;ten wir entfaltet haben. Wir rechnen ab.</abstract>
        <description>Wir berichten &#252;ber vergangene Veranstaltungen, Erfa-Gr&#252;ndungen, Demonstrationen, Hacks, Mitgliederversammlungen, Medienkontakte, Gerichtsverhandlungen, Gutachten sowie weiteres Erfreuliches und &#196;rgerliches des Jahres 2009 keinesfalls objektiv, sondern mit der gewohnten Hackerperspektive.</description>
        <persons>
          <person id="45">Andy M&#252;ller-Maguhn</person>
          <person id="216">Frank Rosengart</person>
          <person id="47">maha/Martin Haase</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
      </event>
      <event id="3838">
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>fnords</slug>
        <title>Wo sind die Fnords?</title>
        <subtitle>Sind sie da - sind sie weg</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Neben "Snafu" ist "Fnord" der Begriff aus der diskordischen Philosophie, der bis heute am h&#228;ufigsten verwendet wird. Die Fnords sind die Operatoren der Manipulation, die verborgenen Schaltw&#246;rter der Kontrolle. Sie stecken als unterschwellige negative Verst&#228;rker in den Nachrichten, in der Zeitung, in den Schulb&#252;chern. "Das Wesen der Kontrolle ist Angst", hei&#223;t es in der "Illuminatus!"-Trilogie, und die Fnords stellen diese Angst her. Aber tun sie das wirklich? Und wo stecken sie denn genau? Und geht die Angst wirklich weg, wenn man sie sieht?</abstract>
        <description>"Niemand mu&#223; dich extra zwingen, wenn du selber mitmachst, niemand mu&#223; dich gleichschalten, wenn du dich selber gleichsetzt" (Egotronic feat. Kulla: Der Tausch)

Ich will der Frage nachgehen, warum die Fnords gar nicht unbedingt in Nachrichten eingebaut werden m&#252;ssen, warum sie schon fast &#252;berall eingebaut sind und wie jeder sie selbst best&#228;ndig einbaut. Warum jemand, der eine Veranstaltung macht, in der er dir die gr&#246;&#223;ten Fnords des Jahres zeigen will, dir vermutlich gar nichts zeigen wird, was du nicht schon gesehen hast. Warum du nach einer solchen Veranstaltung deine Angst nicht verlierst, warum deine Erleichterung tr&#252;gerisch bleibt und dein Lachen hysterisch.

"Then I got a hunch, and turned quickly to the advertisements. it was as I expected: no fnords. That was part of the gimmick, too: only in consumption, endless consumption, could they escape the amorphous threat of the invisible fnords." ("Illuminatus!")

Ausgehend von Rolf Lindners Theorie der Werbung wird es um den alten Streit gehen, wer in der Gesellschaft eigentlich wen wozu manipuliert und inwiefern das &#252;berhaupt erforderlich ist. Zu diesem Zweck wird es Ausfl&#252;ge in die Geschichte von Werbung und Propaganda geben und eine kurze Einf&#252;hrung in die Welt der Ideologie, die von Marxisten als "notwendig falsches Bewu&#223;tsein" der herrschenden Gesellschaftsordnung bezeichnet wird. Das hei&#223;t: solange die Dinge laufen, wie sie laufen, solange wir lohnarbeiten gehen oder andere lohnarbeiten lassen, solange wir uns zueinander in permanenter Konkurrenz befinden, gehen die Fnords nicht weg, geht die Angst nicht weg und wir glauben allen m&#246;glichen Quatsch, zum Beispiel, da&#223; Dinge, die praktisch jeder auf der Welt wei&#223;, unterdr&#252;ckte Nachrichten seien.

Das "notwendig falsche Bewu&#223;tsein" ist aber nur solange notwendig, wie man bewu&#223;t oder unbewu&#223;t will, da&#223; der Laden l&#228;uft. Ohne diese Absicht, ohne diesen Wunsch, ohne diese Selbstverst&#228;ndlichkeit w&#252;rden auch die Fnords nicht verfangen und es w&#228;re Platz f&#252;rs Erproben eines Lebens ohne Konkurrenz, Lohnarbeit und Herrschaft. </description>
        <persons>
          <person id="476">classless Kulla</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://www.classless.org/2007/09/14/egotronic-feat-classless-kulla-der-tausch-verschworung-aller-gegen-alle/">Egotronic feat. Kulla "Der Tausch"</link>
          <link href="http://www.rawilson.com/illuminatus.html#fnord">"Fnord" in der "Illuminatus!"-Trilogie</link>
          <link href="http://koeln.ccc.de/archiv/drt/fnord.html">Theodor Prinz - Wer oder was ist "fnord"?</link>
          <link href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fnord">"Fnord" in der Wikipedia</link>
        </links>
      </event>
      <event id="3854">
        <start>17:00</start>
        <duration>01:45</duration>
        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>women_and_geek_culture</slug>
        <title>Women and Geek Culture - What's the problem, guys?</title>
        <subtitle>A discussion panel</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>podium</type>
        <language></language>
        <abstract>Tech savvy girls and women meet problems not only in everyday life, but also with their peer geeks. The panel will discuss those from many perspectives from their fields of geekery, hacking and activism, and talk from different feminist perspectives.</abstract>
        <description>Panelists:
Heather Kelley: gaming
Svenja Schr&#246;der:  academia and net culture
N.N.: hacking / hackerspaces / security
Leena Simon: net activism / politics

Moderation:
Ragni Zlotos

We often get asked what feminism is needed for. Isn't it pass&#232;? We try to provide answers.

According to Wikipedia a geek is "a peculiar or otherwise odd person, especially one who is perceived to  be overly obsessed with one or more things including those of  intellectuality, electronics, etc." Being a geek is therefore not limited to a certain field, but crosses fields like programming, security, gaming, academia or net culture. 

Things look entirely different when you're female. Problems with female geeks often start in early childhood when girls are not allowed to use daddy's computer and should learn to cook and look after kids for later reproductive work. Although cooking also can be hackable, for most of the geek girls a pink cake is not a substitute for a good, ol' circuit board.

Despite those barriers women in geek culture are often considered to be someone's girlfriend, beginners or - the worst - only there to attract men. As someone recently posted on a mailing list : "The biggest enemy of hackerspaces and techshops is probably girlfriends and wives".

We ask ourselves: What's the problem? Why is the F-Word (feminism) still a such a red rag? And why is the active integration of women seen as a threat? This panel aims at giving some examples from the participants' background, exploring the degree of sexism in the different fields and finally finding some strategies to better integrate women into geekery.</description>
        <persons>
          <person id="2672">Eleanor Saitta</person>
          <person id="2893">Heather Kelley</person>
          <person id="2899">Leena Simon</person>
          <person id="2882">Ragni</person>
          <person id="2894">Svenja Schroeder</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>living_in_a_police_state</slug>
        <title>Das Leben der Anderen</title>
        <subtitle>Living in a police state</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>When people discuss government measures taken to combat the &#8220;war on terror&#8221; in the wake of  9/11, they often use terms such as totalitarian regimes, police state, and surveillance society.  But what exactly are we dealing with?  </abstract>
        <description>What are the criteria that define a police state, what constitutes an electronic surveillance society, and have our countries yet reached this point?   By most counts, Britain is pretty much there, and other European countries are following suit. The big question is: what can we do about it?</description>
        <persons>
          <person id="2871">Annie Machon</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>politiker_sprechen_ueber_datenautobahnen</slug>
        <title>Auf der &#220;berholspur zum Stoppschild</title>
        <subtitle>Politiker sprechen &#252;ber Datenautobahnen</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Der Vortrag soll einen &#220;berblick bieten, wie das Internet in den vergangenen 15 Jahren in der Politik sprachlich angekommen ist. &#8222;Stoppschilder&#8220;, &#8222;Datenautobahnen&#8220; und die ber&#252;hmte &#8222;Internet-Community&#8220; werden in zahlreichen Reden und Interviews von Politikern immer wieder gern bem&#252;ht, um ihre Gesetzesvorhaben ihren W&#228;hlern schmackhaft zu machen.</abstract>
        <description>Das Internet: ein (rechtsfreier) Raum mit dunklen Ecken, Rohre, eine verschworene Gemeinschaft oder doch eher eine Telefonanlage? Oder eine Datenautobahn mit Leitplanken und einer &#220;berholspur? Und auf der &#220;berholspur ein Stoppschild? Wenn Politiker &#252;ber das Internet sprechen, dann greifen sie oft zu blumigen Bildern (Metaphern) und schrecken auch vor Stilbl&#252;ten nicht zur&#252;ck. Diese Metaphern sollen hier vorgestellt und analysiert werden, damit auch klar wird, welche Vorstellungen und Missverst&#228;ndnisse sich dahinter verbergen. 

Da es sich bei der SIGINT um eine Mitmachveranstaltung handelt, w&#228;re es sch&#246;n, wenn Ihr sonderbare &#196;u&#223;erungen &#252;ber das Internet m&#246;glichst schon vorher dem Referenten mitteilt, der sie dann aufgreifen, kategorisieren und analysieren wird.</description>
        <persons>
          <person id="47">maha/Martin Haase</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://neusprech.org">Neusprechblog</link>
        </links>
      </event>
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>fail</slug>
        <title>Reach Out and Touch Face</title>
        <subtitle>A rant about failing</subtitle>
        <track>Sonstiges</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>Hackers love knowledge. They try to find out how stuff works. And that's great. Experimentation is a major part of hacking. It is in the most philosophical sense a deconstruction of things.

A specific use is never inherent to an object, even though technical demagogues like to claim that it is. Just compare the term "self-explanatory" and the term "archeological find". It's a pretty hard task to find out what technology is and what it should do if you don't have a clue about the context. Usually the use is connected with the object through definition ("instructions for use"). Turning an object against the use inscribed in it means probing its possibilities.</abstract>
        <description>Science and Technology Studies (especially Langdon Winner and Bruno Latour) have convincingly demonstrated that the widespread inability to understand technological artifacts as fabricated entities, as social and cultural phenomena, derives from the fact that in retrospect only those technologies that prove functional for a culture and can be integrated into everyday life are "left over." However, the perception of what is functional, successful and useful is itself the product of social and cultural, and last but not least political and economic processes. Selection processes and abandoned products (developmental derailments, sobering intermediary results, useless prototypes) are not discussed.

Well. What can we do?
We can fail. Beautifully.</description>
        <persons>
          <person id="962">Johannes Grenzfurthner</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://www.monochrom.at/english">http://www.monochrom.at/english</link>
        </links>
      </event>
      <event id="3901">
        <start>23:00</start>
        <duration>00:45</duration>
        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>demoszene</slug>
        <title>Demoscene 2010 - Quo Vadis?</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>&#8222;Demos&#8220; stehen hier nicht f&#252;r politische Demonstrationen, sondern f&#252;r
&#228;sthetisch ausgefeilte, in Musik und Bild aufeinander abgestimmte
Echtzeit-Videos. Programmierer, Grafiker und Musiker demonstrieren,
was man technisch und &#228;sthetisch aus einem Computer herausholen kann.
Mit Leidenschaft programmieren, pixeln und komponieren sie. Und
arbeiten an ihren Demos oft monatelang, denn: die n&#228;chste Demoparty
der internationalen Szene kommt bestimmt. Im Vortrag gibt&#180;s was auf
die Augen und die Ohren, es soll aber auch gefragt werden, wo die
Motivation der Macher herkommt, wo die Szene 2010 steht und wo es
hingehen k&#246;nnte. Quo Vadis Demoszene?</abstract>
        <description>&#8222;Demos&#8220; stehen hier nicht f&#252;r politische Demonstrationen, sondern f&#252;r
&#228;sthetisch ausgefeilte, in Musik und Bild aufeinander abgestimmte
Echtzeit-Videos. Programmierer, Grafiker und Musiker demonstrieren,
was man technisch und &#228;sthetisch aus einem Computer herausholen kann.
Mit Leidenschaft programmieren, pixeln und komponieren sie. Und
arbeiten an ihren Demos oft monatelang, denn: die n&#228;chste Demoparty
der internationalen Szene kommt bestimmt. Im Vortrag gibt&#180;s was auf
die Augen und die Ohren, es soll aber auch gefragt werden, wo die
Motivation der Macher herkommt, wo die Szene 2010 steht und wo es
hingehen k&#246;nnte. Quo Vadis Demoszene?</description>
        <persons>
          <person id="2898">Tobias Kopka</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
      </event>
    </room>
    <room name="Konferenzraum (MP6)">
      <event id="3878">
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        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>datenbrief</slug>
        <title>Datenbrief</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Um etwas mehr Transparenz in den Datendschungel zu bringen, m&#246;chte der
Chaos Computer Club einen "Datenbrief" einf&#252;hren, eine Art Kontoauszug
f&#252;r pers&#246;nliche Daten. Einmal j&#228;hrlich sollen Firmen ihre Kunden und
Beh&#246;rden die B&#252;rger &#252;ber die gespeicherten Daten informieren. Und auch
dar&#252;ber, ob Daten weitergegeben worden sind und warum.

Ein positiver Nebeneffekt w&#228;re, dass die langfristige Speicherung von
Daten damit zur Belastung wird und die Firmen vielleicht dar&#252;ber
nachdenken, ob man sie nicht einfach l&#246;schen kann. Daf&#252;r bringt der
Datenbrief einige B&#252;rokratie mit sich.

Der betroffene B&#252;rger w&#252;rde endlich einen &#220;berblick bekommen, wer was
&#252;ber ihn wei&#223;. Daf&#252;r m&#252;ssten sich die Firmen und Beh&#246;rden ein gutes
St&#252;ck weit in die Karten schauen lassen - schlie&#223;lich soll der
Datenbrief auch "berechnete" Daten wie Scoring-Werte enthalten.

Der Vortrag gibt einen &#220;berblick &#252;ber das Konzept "Datenbrief", m&#246;gliche
Probleme bei der praktischen Umsetzung und &#252;ber die Gegenargumente aus
Politik und Wirtschaft.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person id="216">Frank Rosengart</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://www.ccc.de/datenbrief">CCC zum Datenbrief</link>
        </links>
      </event>
      <event id="3895">
        <start>13:00</start>
        <duration>00:45</duration>
        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>malware_joe_blobs</slug>
        <title>Malware Joe Blobs</title>
        <subtitle>An overview of stuff that "Malware Joe" puts into his creations.</subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>The talk is an overview about different blobs or common techniques that are often found in modern malware. Besides information about rootkidding, spreading, and the like, we present some nice "fails" found in malware.</abstract>
        <description>Malware Joe is just a regular developer. But instead of developing PHP web applications, he's into creating new malware. Ok, that's a little more sophisticated than PHP but essentially there are design patterns and common practices in malware like in any other software - but they are nasty 8D
Join in and let us have a look together at what Malware Joe does to hide his software, to make it spread, to circument debugging and disassembly. And, while those are just side shows, let's also look into some of the "malfunctions".
Malware Joe is 1337 - if not 1338 - but still makes mistakes just like the PHP developer from around the corner. And some of them are quite funny or have a significant impact.</description>
        <persons>
          <person id="2225">Felix Leder</person>
          <person id="2228">Tillmann Werner</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>urheberrecht</slug>
        <title>Kommunismus oder Kommunitarismus? Voraussetzungen f&#252;r und Anforderungen an ein Neues Urheberrecht</title>
        <subtitle>ein l&#246;sungsorientiertes Panel von Joachim Losehand &amp; Lars Sobiraj</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>podium</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Das Urheberrecht ist im Wandel begriffen; durch die "digitale Revolution" sind bisher g&#252;ltige Paradigmen aufgebrochen worden und werden durch die mit dem www entstandene neue Kommunikationskultur zunehmend kritisch hinterfragt.</abstract>
        <description>Damit hat sich aich das traditionelle Verh&#228;ltnis von Urhebern, Nutzern und Vermittlern ver&#228;ndert, im Internet kann prinzipiell jeder Mensch Nutzer und Urheber zugleich sein, was nicht nur die Position der vermittelnden Dienstleister wie Verlage ver&#228;ndert, sondern auch den Umgang mit dem kreativen Werk.

Die Veranstaltung(en) auf der SIGINT 2010 sollen Urheber, Nutzer und Werkvermittler miteinander ins Gespr&#228;ch bringen. Sie sollen die historischen und philosophischen Voraussetzungen f&#252;r das aktuell geltende Urheberrecht beleuchten (vgl. "Autorschaft als Werkherrschaft") und &#252;ber die Gegenwart hinaus die Erwartungen und Anforderungen von Urhebern, Nutzern und Wervermitterln an ein Neues Urheberrecht im Digitalen Zeitalter formulieren.</description>
        <persons>
          <person id="2905">Felix  Neumann</person>
          <person id="2886">ghandy</person>
          <person id="2923">Jens Seipenbusch</person>
          <person id="2909">Joachim Losehand</person>
          <person id="2908">Lukas Schneider</person>
          <person id="2906">Patrick Wolf</person>
          <person id="2907">Stefan Herwig</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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      <event id="3891">
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        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>botnets_in_2010</slug>
        <title>Botnets in 2010</title>
        <subtitle>Status Quo and Future Threats</subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>In this talk, we will present an overview of current trends in the area of bots and botnets. The main focus will be on Waledac, one of the prevalent botnets of 2009 that was recently taken down. We will also discuss other modern botnets and the challenges we might face in the future. On the other hand, we will also explain some techniques to study bot binaries in order to improve automated analysis.</abstract>
        <description>&lt;will fill in later&gt;</description>
        <persons>
          <person id="144">Thorsten Holz</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://honeyblog.org/archives/52-Waledac-Takedown-Successful.html">Waledac Takedown</link>
          <link href="http://honeyblog.org/archives/54-Inspector-Gadget-Automated-Extraction-of-Proprietary-Gadgets-from-Malware-Binaries.html">Automated Analysis of Binaries</link>
          <link href="http:/http://honeyblog.org/archives/44-Walowdac-Analysis-of-a-Peer-to-Peer-Botnet.html">Waledac Analysis</link>
        </links>
      </event>
      <event id="3801">
        <start>18:00</start>
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        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>to_read_or_not_to_read</slug>
        <title>To Read or Not To Read ?</title>
        <subtitle>Qualit&#228;t der Online-Auftritte traditioneller Medien</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>In der Diskussion &#252;ber die Zukunft der Medien wird die st&#228;ndig vorgebrachte Forderung nach Leistungsschutzrechten zum Mantra der traditionellen (Print)medien. Sprecher dieser Interessengruppe argumentieren dabei &#252;ber die vorgeblich h&#246;here Qualit&#228;t professioneller Medienmachern gegen&#252;ber Bloggern.</abstract>
        <description>In diesem Beitrag m&#246;chte ich Ergebnisse pr&#228;sentieren zu einer statistischen Auswertung von Online-Auftritten von mehr als 30 Medien (Qualit&#228;tszeitungen, Regionalzeitungen, Boulevardbl&#228;tter), Newstickern und Blogs. Die Daten wurden bis zu sechs Monate lang erhoben und mit Methoden der Informationstheorie, der statistischen Modellierung und der Computerlinguistik analysiert.

Insbesondere stellt sich die Frage nach der Einzigartigkeit sehr vieler Angebote. Analysen zeigen ein differenziertes Bild: traditionelle Medien erg&#228;nzen sich nicht notwendigerweise, sondern zeigen Redundanz. Internetmedien und Telemedien zeigen hingegen ein differenziertes Bild und k&#246;nnen durchaus als relevante Erg&#228;nzung eingestuft werden. Im Lichte dieser Ergebnisse ist nicht klar, auf welcher inhaltlichen Grundlage die Forderung nach "Lizenzen" oder "Abgabe" von neuen Medien an traditionelle (Print)medien gerechtfertigt werden kann. &#214;konomische Argumente werden erg&#228;nzend gebracht.
</description>
        <persons>
          <person id="2626">Kay Hamacher</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://www.kay-hamacher.de">Speaker's Homepage</link>
        </links>
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        <slug>interception_and_analysis_of_malicious_traffic_based_on_ndis_intermediate_driver</slug>
        <title>Interception and Analysis of Malicious Traffic Based on NDIS Intermediate Driver</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>This paper clearly describes the interception and analysis of malicious network traffic through the NDIS intermediate driver. Source codes will be provided in this paper and act as an interception-driver for network malicious traffic.</abstract>
        <description>Network Driver Interface Specification (NDIS) is a specification for network driver architecture that allows transport protocols to communicate with network interface cards (NICs) or other hardware device in a device-independent manner. The NDIS library implements the NDIS boundary that exists between network layer 2 (Data Link Layer) and layer 3 (Network Layer) of the Open Systems Interconnection (OSI) model. This library is a helper library which NDIS driver clients use to format commands that communicate with NDIS driver. The NDIS driver interface&#8217;s library will act as receiving and sending between the request and response activities. There are different types of NDIS driver which allow the transport protocols to communicate with the hardware layer and implement in different configuration. Interception mechanism is implemented by the technology of NDIS Intermediate Driver where this embedded system method is recommended by the Microsoft Company as it provides maximum compatibility both with different OS&#8217;s versions and other applications and drivers. This paper clearly describes the interception and analysis of malicious network traffic through the NDIS intermediate driver. The concept of NIDS intermediate driver has been used to intercept network traffic before it reaches to higher OSI model. Auto analysis of the intercept network traffic will be conducted if the traffic consists of malicious functions. Source codes that act as an interception-driver for network packets will be described. </description>
        <persons>
          <person id="2485">Lee</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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        <slug>peer2peercommunism</slug>
        <title>peer to peer communism vs the client-server state</title>
        <subtitle>The Political Economy of Network Topologies</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>The Telekommunist Manifesto is an exploration of class conflict and property born in the realization of the primacy of economic capacity in social struggles. </abstract>
        <description>Emphasis is placed on the distribution of productive assets and their output, keeping the analysis firmly tethered to the understanding that wealth and power are intrinsically linked, and only through the former can the later be achieved. The 
Manifesto is a critique of liberal views of free software and free culture and offers structures for radical alternatives, including copyfarleft and venture communism.</description>
        <persons>
          <person id="2866">Dmytri Kleiner</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://docs.telekommunisten.org/The+Telekommunist+Manifesto">The Telekommunist Manifesto</link>
          <link href="http://www.slideshare.net/tricknik/propriety-privilege">Slides from recent presentation.</link>
        </links>
      </event>
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        <slug>keykeriki_v2</slug>
        <title>Keykeriki V2 </title>
        <subtitle>Practical Exploitation of Modern Wireless Devices</subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract></abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person id="2897">Keykeriki</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://www.remote-exploit.org/?p=437">http://www.remote-exploit.org/?p=437</link>
        </links>
      </event>
      <event id="3856">
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        <slug>hoist_the_colours_geschichte_der_piraten</slug>
        <title>Hoist the colours!</title>
        <subtitle>Die Geschichte der Piraten</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Piraten sind nicht nur torrent-affine Medienkonsumenten mit steigendem politischen Engagement. Unter Pirat versteht man auch die Bezeichnung f&#252;r einen maritim agierenden Vertreter der Verbrecherzunft. Wo fr&#252;her in der Ostsee gegen die Hanse und in der Karibik gegen die West India Trading Company gek&#228;mpft wurde, &#252;berfallen die in den herk&#246;mmlichen Massenmedien heutzutage am meisten rezipierten Piraten Handelsschiffe am Horn von Afrika. Die Legenden und Euphemismen, die diesem Berufszweig angerechnet werden, gibt es solange wie man/frau Luv und Lee unterscheiden kann. Aber so falsch liegen die RomantikerInnen gar nicht, wenn sie von Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit auf hoher See reden. </abstract>
        <description>Roland Gratzer gibt einen &#220;berblick &#252;ber die Geschichte der Seer&#228;uberei, erkl&#228;rt das f&#252;r damalige Zeiten vorbildliche Sozialsystem in Tortuga, die historische Konstruktion von rassistischen Tendenzen, die Sprache auf hoher See und was das alles mit dem Einz&#228;unen der Allmende im Sp&#228;tmittelalter zu tun hat.</description>
        <persons>
          <person id="1553">gratzer</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
      </event>
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    <room name="Vortragsraum (MP6)">
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        <room>Vortragsraum (MP6)</room>
        <slug>aida</slug>
        <title>AIDA, die Algebraische IV DifferentialAttacke </title>
        <subtitle>BIVIUM A/B und  (792/1152)stel TRIVIUM gebrochen, wie weiter? </subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>AIDA -die Algebraische IV DifferentialAttacke- bricht BIVIUM (A&amp;B) in wenigen Minuten und errechnet einen TRIVIUM-Teilschl&#252;ssel bei einer reduzierten Setupl&#228;nge von 792 = 11/16*1152. Wir sehen uns an, was hinter AIDA steckt (DNF,ANF,IEP,RMT, d.h. Disjunktive und Algebraische Normalform, Ein/Ausschlie&#223;ungsprinzip, (Schnelle) Reed-Muller-Transformation), welche Ergebnisse bisher vorliegen und was AIDA f&#252;r zuk&#252;nftige Stromchiffren bedeutet. Die sogenannte "Cube attack" (Dinur/Shamir) von 2008 ist eine Whlg der AIDA-Idee (von 2007), in anderen Worten, ein Plagiat. Wer sich f&#252;r die "cube attack" interessiert, kommt hier voll auf seine/ihre Kosten.</abstract>
        <description>Jedes Bit einer Kryptofunktion $f$ (das vorletzte Bit von AES nach 7 Runden, die 793. Ausgabe der Stromchiffre TRIVIUM usw.) kann wie jede Boolesche Funktion in disjunktiver und algebraischer Normalform geschrieben werden, n&#228;mlich so:

$$ f
=  \bigvee_{I\subset\{1,\dots,n_1\}} \bigg(v_I^\land\ol
v_{\ol I}^\land
\land\big(\bigoplus_{J\subset\{1,\dots,n_2\}} d_{I,J}k_J^\land\ol k_{\ol J}^\land\big)\bigg)
=  \bigoplus_{I\subset\{1,\dots,n_1\}} \bigg(v_I^\land
\land\big(\bigoplus_{J\subset\{1,\dots,n_2\}} a_{I,J}k_J^\land\big)\bigg),$$
wobei $f$ von den offenen Bits $v_1,\dots,v_{n_1}$ (IV, Klartext) und den Schl&#252;sselbits $k_1,\dots, k_{n_2}$
abh&#228;ngt.

F&#252;r Nicht-TeXies sieht f mit v1,v2,v3 und k1,k2,k3 als ANF etwa so aus:

f=1(a00+a01k1+a02k2+a03k1k2+a04k3+a05k1k3+a06k2k3+a07k1k2k3)
+v1(a10+a11k1+a12k2+a13k1k2+a14k3+a15k1k3+a16k2k3+a17k1k2k3)
+v2(a20...)
+v1v2(a30...)
+v3(a40...)
+v1v3(a50...)
+v2v3(a60...)
+v1v2v3(a70...).



also 8*8 Koeffizienten a00 bis a77, die wir nicht kennen.
Die aij sind entweder Null oder Eins, bin&#228;r.
Bei je 80 IV und Schl&#252;sselbits gibt es 2^80 * 2^80 solche Zahlen.

Nehmen wir an, in einer Zeile, etwa die Zeile v1v2 mit a30..a37,
w&#228;ren alle Koeffizienten Null bis auf a34, also
f= ...+ v1v2(k3) +...,
wobei die ... alle weiteren Zeilen beschreiben.
W&#228;ren wir in der Lage, die Zeilen einzeln auszuwerten, h&#228;tte diese Zeile mit v1=v2=1 den Wert k3,
d.h. der Zeilenwert ist gleich einem Schl&#252;sselbit!

AIDA: Wir k&#246;nnen eine einzelne Zeile auswerten, indem wir die dort gegebenen IV-Bits,
in unserem Beispiel v1 und v2, durch alle M&#246;glichkeiten laufen lassen, also hier
v1=0,v2=0 und v1=1,v2=0 und v1=0,v2=1 und v1=0,v2=1. Die Summe der 4 Ergebnisse
des Kryptoalgorithmus an der gegebenen Stelle  mit Funktion f ist dann direkt Schl&#252;sselbit k3.

Bei "realen" Attacken reichen 2 IV-Bits nicht aus, wir liegen bei TRIVIUM inzwischen bei 
36 aus den 80 m&#246;glichen Bits, haben also 2^36 Simulationen, deren Gesamtsumme ein Schl&#252;sselbit ergibt.

Wie finden wir solche "einfachen" Zeilen in f?
Salopp: Durch Rumprobieren, bis es klappt.

Warum hat dieses Nadel-im-Heuhaufen Problem Aussicht auf Erfolg?
Weil wir durch Anwenden der Schnellen Reed-Muller-Transformation viele, viele Zeilen auf einmal
untersuchen. Mit z.B. 2^40 Simulationen k&#246;nnten wir 16 mal 2^36, also 16 Zeilen mit 36 IV Bits
untersuchen. 
Wir k&#246;nnen aber auch, mit demselben Aufwand,  alle (40 36) (Binomialkoeffizient, Pascalsches Dreieck,
also 40*39*38*37/1*2*3*4=91390 Zeilen gleichzeitig untersuchen, das ist 5700 mal besser als der 
Faktor 16 im Aufwand.

Was k&#246;nnen wir bisher damit attackieren?
a) BIVIUM A&amp;B wird in 1 DualCore-Minute vollst&#228;ndig gebrochen.
b) TRIVIUM hat eine Vorperiode von 1152 Schritten zum Mischen der IV und Schl&#252;sselbits.
Volles TRIVIUM ist wohl vor AIDA sicher.
TRIVIUM mit 792 Mischungen (das sind 11/16 von 1152) kann angegriffen werden, da immer noch 
Schl&#252;sselbits linear in einer ANF-Zeile sichtbar werden. Das ist die h&#246;chste bislang m&#246;gliche Vorperiode,
die einen Angriff erlaubt.

Hardware (GPUs, FPGAs):
AIDA l&#228;&#223;t sich einfach auf GPUs und FPGAs umschreiben. 
Bis Mai werden zu GPUs erste Ergebnisse vorliegen (CUDA, OpenCL). 

Und dann doch noch etwas Mathe:
Die Disjunktive Normalform sieht so aus:

$$ f
=  \bigvee_{I\subset\{1,\dots,n_1\}} (v_I^\land\ol
v_{\ol I}^\land
\land(\bigoplus_{J\subset\{1,\dots,n_2\}} d_{I,J}k_J^\land\ol k_{\ol J}^\land)),$$
wobei $\lor,\land,\oplus$ die logiscehn Operationen ODER, UND und XOR sind. 
$v_I^\land =\land_{i\in I} v_i$ und 
$\overline k_{\ol J}^\land =\land_{j\in \{1,\dots,n_2\}\backslash
  J}\ol k_j, k_j=1-k_j$.
$d_{I,J},a_{I,J}\in \ff_2$ schlie&#223;en den Term aus (falls 0) oder ein (falls 1).

Unser Beispiel mit ni := 1-vi, xi := 1-ki, die negierten IV und Schl&#252;sselbits:
f
=n1n2n3(d00x1x2x3+d01k1x2x3+d02x1k2x3+d03k1k2x3+d04x1x2k3+d05k1x2k3+d06x1k2k3+d07k1k2k3)
+v1n2n3(d10x1x2x3+d11k1x2x3+d12x1k2x3+d13k1k2x3+d14x1x2k3+d15k1x2k3+d16x1k2k3+d17k1k2k3)
+n1v2n3(d20...)
+v1v2n3(d30...)
+n1n2v3(d40...)
+v1n2v3(d50...)
+n1v2v3(d60...)
+v1v2v3(d70...).
m.a.W.: die Koeffizienten hei&#223;en jetzt dij statt aij und alle Variablen von v1 bis k3 kommen
&#252;berall vor, entweder direkt oder negiert.

Jeder Koeffizient dij l&#228;&#223;t sich direkt mit einer einzigen Simulation bestimmen, indem n&#228;mlich
alle Bits so gesetzt werden, wie sie bei dij auftreten: ki,vi=1, ni,xi als Null.
Beispiel:
d14 steht bei dem Term  v1n2n3 d14 x1x2k3 und ergibt sich durch Simulation mit
v1=1, v2=v3=0, k1=k2=0,k3=1.

AIDA nutzt nun das Ein-/Ausschlie&#223;ungsprinzip, es gilt
$a_{I,J}=\oplus_{M\subset I} d_{I,J}$, d.h. alle bei aij
vorhandenen IV Bits laufen durch alle Wertekombinationen, die Summe der
entsprechenden dmj (der Simulationen) ist dann aij.

Wenn erstmal viele lineare Zeilen (mit einem oder mehreren Schl&#252;sselbits, aber alles linear)
vorleigen, kann per Gauss das lineare Gleichungssystem gel&#246;st werden und die Chiffre
ist gebrochen.

AIDA [2] wurde ein Jahr sp&#228;ter von Dinur und Shamir [1] "neu erfunden" und dann "cube attack"
genannt, ein klares Plagiat.


Ergebnisse:


1. AIDA attackiert erfolgreich TRIVIUM mit reduziertem Vorlauf von 792 [4]. 
Lineares AIDA wird TRIVIUM mit voller Vorlaufl&#228;nge 1152 aber nicht brechen [3].

2. AIDA bricht BIVIUM-A und -B vollst&#228;ndig in wenigen Minuten [5]. 
SAC-Solver und &#228;hnliche bisherige Attacken brauchen Stunden oder Tage daf&#252;r.

3. Die Schnelle Reed-Muller Transformierte beschleunigt AIDA um einen Faktor
von etwa 5000 [3].

4. Das "Wellenfrontmodell" [3] als Linearit&#228;tstest ben&#246;tigt nur noch
d+13 Simulationen f&#252;r d IV-Variablen (z.B. d=3 im Beispiel, d=36 gegen TRIVIUM-792), 
w&#228;hred der BLR -Test [1] 3(d+1)+1  Simulationen braucht. 

5. Algebraische Normalformen k&#246;nnen mithildfe der Schnellen Reed-Muller-T.
in Nlog(N) statt N*N Schritten erechnet werden, mit N=2^n, n=Anzahl der Variablen [3].

Literatur:

1. I.Dinur, A.Shamir,
  Cube attacks on tweakable black box polynomials
  eprint.iacr.org/2008/385

2. M. Vielhaber, 
   Breaking One.Fivium by AIDA an Algebraic IV Differential Attack
   eprint.iacr.org/2007/413

3. M.Vielhaber, 
   Speeding up AIDA, the Algebraic IV Differential Attack, by the Fast Reed-Muller Transform
   Proc.~ISKE 2009, Heerlen, Belgium.

4. M. Vielhaber, 
   AIDA vs. TRIVIUM 793:1152, Final Score 980:1152
   Eurocrypt 2009, http://eurocrypt2009rump.cr.yp.to

5. M.~Vielhaber,
   AIDA breaks BIVIUM (A\&amp; B) in 1 DualCoreMinute
   Crypto 2009, http://rump2009.cr.yp.to

und www.hs-bremerhaven.de/Michael_Vielhaber.html</description>
        <persons>
          <person id="2121">Vielhaber</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
      </event>
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        <slug>der_bug</slug>
        <title>"Der Bug"</title>
        <subtitle>Lesung mit Constantin Gillies</subtitle>
        <track>Sonstiges</track>
        <type>other</type>
        <language></language>
        <abstract>Lesung aus dem Roman "Der Bug" </abstract>
        <description>"Der Bug" erz&#228;hlt die Geschichte von zwei Computerkids der Achtziger, die in die Jahre gekommen sind. Die Joystickhelden von einst haben sich l&#228;ngst in brave Angestellte verwandelt, die im Auftrag eines Megakonzerns Daten aus veralteten Rechnern retten. Reihenhaus, Reisekosten und Rasenm&#228;hen bestimmen ihr Leben &#8211; bis ein Todesfall die Routine durchbricht: Charles Irving, ein legend&#228;rer Computerpionier, stirbt bei seinem letzten gro&#223;en Auftritt. Zur&#252;ck bleibt nur sein Laptop, Baujahr 1982. Die Datenretter Nick und Kee sollen das digitale Erbe sichern. Doch der Auftrag entpuppt sich als Falle: Aus den J&#228;gern der verlorenen Daten werden &#252;ber Nacht selbst Gejagte. Eine atemlose Flucht durch die Zeitzonen beginnt - immer auf den Spuren von Irvings letztem Geheimnis.

Eine Geschichte vom Erwachsenwerden, Freundschaft und Sehnsucht nach der aufregenden Computer-Pionierzeit, als sich das Leben um C-64, Amiga &amp; Co. drehte.
</description>
        <persons>
          <person id="2913">Constantin  Gillies</person>
        </persons>
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        <slug>usability_im_digitalen_selbstschutz</slug>
        <title>Usability im digitalen Selbstschutz</title>
        <subtitle>Zwiebel zum Heulen und Schl&#252;ssel zum Gl&#252;ck?</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Anonym surfen, Emails oder Datentr&#228;ger verschl&#252;sseln - das Bed&#252;rfnis nach Schutz der Privatsph&#228;re hat stark zugenommen, w&#228;hrend der Einsatz entsprechender Techniken bislang nicht sprunghaft gestiegen ist. Eine Analyse und ein Pl&#228;doyer f&#252;r Usability im digitalen Selbstschutz.
</abstract>
        <description>Wie kommt es, dass digitaler Selbstschutz von relativ wenigen Personen aktiv betrieben wird? Die gel&#228;ufigsten Erkl&#228;rungsmuster sind mangelnde Aufkl&#228;rung und fehlendes Problembewusstsein in breiteren Bev&#246;lkerungskreisen. Doch Aufkl&#228;rung und Problembewusstsein allein k&#246;nnen eine andere Kluft nicht &#252;berbr&#252;cken: Viele Ma&#223;nahmen zum digitalen Selbstschutz stellen hohe Anforderungen an Technikkompetenz und technisches Selbstvertrauen. Viele existierende Tools und Techniken in diesem Bereich sind f&#252;r eine bestimmte technik-affine Zielgruppe gut geeignet, w&#228;hrend andere Zielgruppen mit ihrem - durchaus vorhandenen - Schutzbed&#252;rfnis im Regen stehen.

F&#252;r breite Bev&#246;lkerungskreise fehlt es an geeigneten (zielgruppengerechten) L&#246;sungen zum Schutz ihrer Privatsph&#228;re. Insbesondere fehlt es an Benutzungsschnittstellen, die technisch unbedarften, gleichwohl problembewussten Anwendern den Einstieg in den digitalen Selbstschutz erm&#246;glichen. Usability-Potenziale sind in diesem Bereich noch nicht ann&#228;hern ausgelotet. Zielgruppengerechte L&#246;sungen w&#228;ren auch Bef&#228;higung zur selbstverantwortlichen (digitalen) Verteidigung wertvoller Grundrechte. Wer sich nicht ohnm&#228;chtig f&#252;hlt, l&#228;sst sich weniger f&#252;r verordnete "Sicherheit" mit eingebauter &#220;berwachung, Backdoor und Zensur begeistern.

Das interdisziplin&#228;re Forschungsgebiet der HCI (Human-Computer Interaction) befasst sich nicht nur mit der zielgruppengerechten Gestaltung (Usability) von Computersystemen, sondern ergr&#252;ndet auch, woran es liegt, wenn Menschen nicht oder nicht gut mit Systemen zurecht kommen. Dieser Vortrag gibt eine kurze Einf&#252;hrung in Konzepte, Methoden und Modelle von Usability und HCI, die neben technischen Fachdisziplinen auf Erkenntnissen aus Psychologie und Soziologie aufbauen. Beispielhaft werden einige Tools und Techniken analysiert, an denen Personen, die &#252;ber wenig Technikkompetenz und technisches Selbstvertrauen verf&#252;gen, im digitalen Selbstschutz derzeit scheitern. M&#246;gliche Alternativen, der Stand der Forschung in diesem Bereich und einige Ans&#228;tze zur Verbesserung des Status Quo werden vorgestellt.
</description>
        <persons>
          <person id="2468">Helga Huppertz</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://www.testschmie.de/~hh/usability_selbstschutz_huppertz_sigint10.pdf">Folien</link>
        </links>
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        <slug>volkszaehler</slug>
        <title>volkszaehler.org</title>
        <subtitle>SmartMeter im Selbstbau und Selbstversuch</subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Seit dem 1.1.2010 m&#252;ssen Stromversorger Ihren Kunden f&#252;r Neubauten sog. &#8220;intelligente Stromz&#228;hler&#8221; anbieten. Der Kunde soll dadurch seinen Stromverbrauch analysieren und optimieren k&#246;nnen. </abstract>
        <description>Die dabei anfallenden Daten (&#8220;Stromverbrauchsprofil&#8221;) erlauben einen sehr detallierten Einblick in den Tagesablauf des Nutzers (&#8220;wann geht er in's Bett?&#8221;, &#8220;wann kocht er?&#8221;, &#8220;wie oft verwendet er seine Sp&#252;lmaschine?&#8221;, &#8220;ver&#228;ndert sich sein Verhalten?&#8221;,&#8230;). Darum sollten die Daten ausschlie&#223;lich f&#252;r den Nutzer selbst zur Verf&#252;gung stehen - und das geht nur, wenn man sich den &#8220;SmartMeter&#8221; selbst baut. Mit einem Materialeinsatz von ca. EUR 100, etwas Geschick und Zeit l&#228;sst sich das mit Hilfe eines Standard-&#181;C-Moduls aufbauen. Ein Einblick in Selbstbau und Selbstversuch.</description>
        <persons>
          <person id="2849">Justin Otherguy</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://volkszaehler.org/">Volkszaehler.org</link>
          <link href="http://de.volkszaehler.wikia.com/wiki/Volkszaehler.org_Wiki">Wiki</link>
        </links>
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        <room>Vortragsraum (MP6)</room>
        <slug>der_abmahnwahn_in_deutschland</slug>
        <title>Der Abmahnwahn in Deutschland</title>
        <subtitle>Filesharing und die rechtlichen Konsequenzen</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Die Abmahnsituation in Deutschland scheint ihren Zenit erreicht zu haben. Auch wenn genaue Zahlen nicht bekannt sind, so existieren doch akzeptable Sch&#228;tzungen. Wohin der Weg f&#252;hrt, ist noch unklar. Blickt man auf die Entwicklung der Abmahnsituation, so zeigen sich jedoch negative Tendenzen.</abstract>
        <description>Im Vortrag wird erl&#228;utert, wie die Maschinerie der Filesharing-Abmahnungen in Deutschland funktioniert. Nach einem kurzen Blick in die Vergangenheit wird gekl&#228;rt, wie die Jagd nach Urheberrechtsverletzern in Tauschb&#246;rsen abl&#228;uft. Was passiert, sobald man eine Abmahnung erhalten hat? Wie hat sich die Abmahnbranche in Deutschland bis heute entwickelt? Wohin k&#246;nnen Filesharer fliehen und wie "sicher" sind die Alternativen? Auch ein kurzer Blick in die Zukunft wird riskiert. Denn die Problematik ist auch international so pr&#228;sent wie nie zuvor.</description>
        <persons>
          <person id="2861">Firebird77</person>
        </persons>
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        <room>Vortragsraum (MP6)</room>
        <slug>the_road_to_hell_is_paved_with_best_practices</slug>
        <title>The road to hell is paved with best practices</title>
        <subtitle>"Best" practises? Really?!</subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>This light talk will try to address the "unaskable" question "will best practices make use more secure?" in a light and entertaining manner.

Will a strong password policy result in stronger passwords? When are there too many admins on the system? 

In good cop/bad cop style Frank Breedijk and Ian Southam will address this topic from the firm believe that IT Security should actually make IT more secure.

What will the audience gain:
Besides the fact that we plan to give a very entertaining presentation, we also hope to trigger some self reflection in the IT security community. 

We hope to help break the inertia of certain log lived best practices that, e.g. force us to change our password every month because it takes two months to crack such a password with a PDP-11.</abstract>
        <description>Together they have been in the IT profession for over 35 years. Ian stared as a programmer, did datacenter development and is now Mission Critical Engineer at Schuberg Philis, Frank first as a programmer later as IT security guys and currently as Mission Critical Engineer Security for Schuberg Philis. Together they strongly believe that IT Security should have one purpose, to actually make computing and processing information more secure.

As obvious as that statement seems, security measures often do not achieve this goal but sometimes hurt it. E.g. enforcing "very strong" password policies will often result in people not being able to remember their passwords and writing them down, or reverting to passwords like Password01, Password02, etc.

In a light, good cop/bad cop style presentation Ian and Frank plan to address this and other less obvious examples of so called "best practices" that actually hurt security.

In the process the hope to plant the seed for some of the serious self reflection that is required from the IT Security industry.</description>
        <persons>
          <person id="2628">Frank Breedijk</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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        <slug>kirche_im_staat_lassen</slug>
        <title>Die Kirche im Staat lassen</title>
        <subtitle>Kirchlicher Datenschutz in Theorie und Praxis</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Die (evangelische) Kirche hat ein eigenes Datenschutzrecht, das sich im Zustandekommen und vom Inhalt her vom Bundesdatenschutzgesetz unterscheidet. Dieses Referat gibt einen &#220;berblick &#252;ber den kirchlichen Datenschutz und gibt Kirchenfernen und -mitgliedern Tipps, worauf sie achten sollten.</abstract>
        <description>In der Diskussion um die Missbrauchsf&#228;lle in der (katholischen) Kirche kam ein Detail zur Sprache, das viele &#252;berrascht haben d&#252;rfte: Die Amtskirchen haben ein von der Verfassung garantiertes eigenes Rechtssystem. Dieses lehnt sich zwar an die Bundesgesetze an, kommt aber anders zustande und unterscheidet sich auch inhaltlich. Insbesondere das Datenschutzgesetz der (evangelischen) Kirche weicht in einigen Punkten vom Bundesdatenschutzgesetz ab. Wer in der Kirche Mitglied ist oder anderweitig seine pers&#246;nlichen Daten in kirchlichen H&#228;nden wei&#223;, sollte sich der Unterschiede bewusst sein.

Der Vortrag beschreibt Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Datenschutzgesetze, gibt einige Praxisbeispiele und nennt Punkte, auf die man als Datenschutzinteressierter achten sollte. Hier geht es unter anderem um Ver&#246;ffentlichungen von Amtshandlungen in Gemeindebriefen, Schauk&#228;sten und im Internet, Datenaustausch kirchlicher und nichtkirchlicher Stellen sowie Handhabung personenbezogener Daten zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen.

Nachtrag: Hinweis zur letzten im Vortrag gestellten Frage nach der Ver&#246;ffentlichung von Amtshandlungsdaten im Internet. Zus&#228;tzlich zum Passwort vor der entsprechenden Seite liegen die vor der Ver&#246;ffentlichung eingeholten schriftlichen Genehmigungen vor. Das Passwort ist eine zus&#228;tzliche Ma&#223;nahme und ist wegen der Unterschrifen streng genommen nicht n&#246;tig.</description>
        <persons>
          <person id="2873">Jochim Selzer</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://http://ekir.alias.e-k-i-r.de/bfd/cms/index.php?c=1&amp;s=dsgekd">Datenschutzgesetz der Evangelischen Kirche Deutschlands</link>
          <link href="http://ekir.alias.e-k-i-r.de/bfd/cms/index.php?c=1&amp;s=dsvo#%C2%A7%C2%A042">Datenschutzdurchf&#252;hrungsverordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland</link>
        </links>
      </event>
      <event id="3798">
        <start>21:00</start>
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        <room>Vortragsraum (MP6)</room>
        <slug>imaginaeres_eigentum</slug>
        <title>Imagin&#228;res Eigentum</title>
        <subtitle>Kritik am geistigen Eigentum aus der naturrechtlichen Perspektive</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Aufbauend auf den Argumenten von Hans-Hermann Hoppe und Stephan
Kinsella, wird das philosophische Argument dargelegt mit dem das
Eigentumsrecht begr&#252;ndet wird und daraus abgeleitet wieso sich ein Recht
an geistiges Eigentum nicht philosophisch begr&#252;nden l&#228;sst bzw. nicht
ethisch vertreten werden kann. Da die Argumentation im wesentlichen auf
das Naturrecht beruht, wird eine kurze Kritik an der alternative, dem
positiven Recht, gegeben.

Das Eigentumsrecht wird begr&#252;ndet durch die Knappheit und der dadurch
bestehenden M&#246;glichkeit f&#252;r physische Konflikte die vermieden werden
sollen. Eigentum wird definiert und die verschiedenen M&#246;glichkeiten zur
Aneignung von Eigentum insb. die origin&#228;re Aneignung nach John Locke
wird dargelegt. Ein kurze Erl&#228;uterung zu den verschiedenen Beweisen mit
denen das Eigentum begr&#252;ndet werden kann schlie&#223;t das Argument ab,
sodass die wohl fundiert zu dem Argument gegen geistiges "Eigentum"
fortgefahren werden kann.

Geistiges Eigentum ist vor diesem Hintergrund eine gesetzliche
Konstruktion die eine neue Art der origin&#228;ren Aneignung vorschl&#228;gt die
wir kritisch betrachten m&#252;ssen. Es ist nicht begr&#252;ndet durch Knappheit,
was einen weiteren Kritikpunkt darstellt und nicht zuletzt wird damit in
das Eigentum anderer eingegriffen, da diese nicht weiter frei &#252;ber ihr
Eigentum verf&#252;gen d&#252;rfen. Einige utilitaristische Verteidigungen f&#252;r
geistiges Eigentum sowie eine m&#246;gliche Begr&#252;ndung durch das
Vertragsrecht werden dargelegt und es wird gezeigt, dass sie ebenfalls
nicht vertretbar sind.</abstract>
        <description>Theorie kontra Praxis
---------------------

Zun&#228;chst ist festzustellen, dass es sich hierbei um eine philosophische
Argumentation und damit jede Fragen nach praktischer Umsetzung oder
Folgen au&#223;en vor stehen. Wir wollen uns damit befassen was ethisch
vertretbares handeln ist und nicht mit der (hoffentlich nicht
&#252;berraschenden) Folgerung, dass der Gesetzgeber ethisch nicht
vertretbares Handeln unterst&#252;tzt, sogar explizit genehmigt und dass
bestimmte Interessengruppen finanziell abh&#228;ngig sind von dadurch
entstandene gesellschaftliche Strukturen. Analog dazu sehe ich das
philosophische Argument gegen die Sklaverei vor 200 Jahren (wenn auch
von einem anderen Kaliber), bei dem sicherlich einige Plantagenbesitzer
sich umstellen mussten, wenn man allerdings festgestellt hat was
normativ als ethisch vertretbar angesehen werden kann und was nicht,
sind solche "praktischen" Fragen ganz einfach nebens&#228;chlich.


Das Naturrecht
--------------

* Woher? (Religi&#246;se Auffassung: Gott gegeben. Rationale Auffassung:
  Durch Vernunft zu ermitteln, analog der Suche nach Wahrheit &#252;ber die
  Realit&#228;t zu sehen, also anders ausgedr&#252;ckt die Wahrheit &#252;ber die
  richtige Art zu handeln.)
* Positives Recht. Ist Ausdruck von moralischem Relativismus da es
  annimmt, dass ethisches Verhalten von Menschen bestimmt wird und nicht
  ermittelt wird. Einfacher Gegenbeweis anhand des Beispiels von Mord
  und der Definition von Ethik. Freilich bedeutet dies nicht, dass
  zwischenmenschliche Vereinbarungen (die auch in diesem Sinne *positiv*
  sind) unethisch sind, sonder lediglich, dass sich diese dem Naturrecht
  unterzuordnen haben. Beispiel anhand einer vertraglichen Vereinbarung.
* Umsetzung von Naturrecht in Gesetzgebung. Beispiele und Bedeutung (GG
  Art.1, US Constitution).
* Gesetzgebung ist dem Naturrecht untergeordnet. Einsichtig, dass es
  Gesetze geben kann und eindeutig gegeben hat die nicht dem Naturrecht
  entgegenstehen und demnach unethisches Verhalten darstellen.
  Beispiele: Sklaverei, Genozid diverser Regime. Etwas kontroverser w&#228;re
  heute auch z.B der Wehr-/Zivildienst davon betroffen (Erinnerung an
  Definition von Sklaverei).


(Greifbares) Eigentum
---------------------

* Das Problem der gesellschaftlichen Ordnung die mit Knappheit
  konfrontiert ist. Kontrast zu einer Welt ohne Knappheit.
  In der Einen besteht das Potenzial f&#252;r Konflikte &#252;ber physische G&#252;ter,
  in der Anderen nicht.
* M&#246;gliche Ethische Auffassungen von Eigentum (Privateigentum,
  universeller Kommunismus, Miteigent&#252;merschaft)
* Beweisf&#252;hrungen von Hoppe (Apriori der Argumentation, praxeologische
  Unm&#246;glichkeit der alternativen bzw. Darlegung das sie nicht
  beanspruchen k&#246;nnen eine Ethik zu sein, da nicht universell
  anwendbar).
* Erl&#228;uterung zu Humes Gesetz. Sein wird hier dargelegt, es handelt sich
  also um eine Wertfreie Ethik. Es wird nur das Sein behandelt, das
  Sollen ist der pers&#246;nliche Pr&#228;ferenz &#252;berlassen. Analog kann man nach
  der Tatsache handeln, dass 1 + 1 = 2 was jedoch keine Ausage macht
  ob es von Vorteil w&#228;re nach der Regel 1 + 1 = 3 zu handeln. Es ist
  jedoch klar, dass solche eine Handlungsweise die Realit&#228;t nicht
  anerkennt. Ob man das m&#246;chte oder nicht ist einem selbst &#252;berlassen.
  Gleiches gilt f&#252;r die Tatsachen &#252;ber die implizite Anerkennung von
  Eigentumsrechte durch die Verf&#252;gung &#252;ber den eigenen K&#246;rper. Eigentum
  nicht anzuerkennen beinhaltet somit einen performativen Widerspruch.
  Sich nach diesem logischen Widerspruch zu verhalten ist freilich als
  Option gegeben, hoffentlich ist es jedoch klar, dass mit solchem
  Verhalten nichts was wir eine Zivilisation nennen k&#246;nnen m&#246;glich ist.
* Origin&#228;re Aneignung und vertraglicher Transfer als einzige
  M&#246;glichkeiten zur Bestimmung des Eigent&#252;mers von einem Gut.
* Recht hat man nur auf die physische Unversehrtheit seines Eigentums,
  nicht an seinem Wert (wichtig als Grundlage zur Widerlegung sp&#228;terer
  Argumente f&#252;r geistiges Eigentum). Eigentum am Wert w&#252;rde implizieren,
  dass andere durch blo&#223;es denken (&#196;nderung von ihrem Wertempfinden)
  Eigentum verletzen k&#246;nnen. 
* Kurz am Rand zur Wirtschaftlichkeit des Eigentums (oh wunder, dass 
  ethisches Verhalten, also Respekt von Eigentum bzw. der Verzicht auf 
  Diebstahl, zu Wohlstand f&#252;hrt).


Geistiges "Eigentum"
--------------------

* Definition (Eigentum an einer Idee bzw. einem Muster)
* Arten (Urheberrecht, Patente, Markenzeichen, Gesch&#228;ftsgeheimnis)
* Utilitaristische Verteidigungen. Mehr Kultur, mehr Erfindungen werden
  gemacht, wenn ihnen ein Monopol auf ihre Werke gew&#228;hrt bekommen.
  Reductio ad absurdum. Selbst wenn dies der Fall ist (streitbar) so ist
  es noch keine Rechtfertigung. Etwas kann f&#252;r die Gesellschaft von
  nutzen sein und dennoch die Rechte von Individuen verletzen.
* Naturrechtliche Verteidigungen (Freilich muss das Naturrecht durch
  Argumentation ermittelt werden und dabei kann man auch Fehler machen.
  Eben diese Fehler werden aufgezeigt). Vor allem wird hier die
  Begr&#252;ndung f&#252;r greifbares Eigentum f&#228;lschlicherweise in dem "Sch&#246;pfer"
  des Eigentums gesehen und nicht in der Kofliktvermeidung &#252;ber knappe
  G&#252;ter.
* Sprachliche Verwirrung: Eigentum an Arbeit.
* Erinnerung an Begr&#252;ndung f&#252;r Eigentum woraus folgt, dass eine
  Begr&#252;ndung f&#252;r geistiges Eigentum fehlt.
* Aufweisung der durch den Gesetzgeber vorgeschlagenen alternativen Art
  zur origin&#228;ren Aneignung und Widerlegung seiner ethischen
  Vertretbarkeit durch Verweis auf vorherige Beweisf&#252;hrung. Alle
  alternative M&#246;glichkeiten zur origin&#228;ren Aneignung wurden bereits
  ausgeschlossen.
* Erinnerung an Definition von Eigentum (Rechtm&#228;&#223;ige Verf&#252;gungsgewalt)
  und Aufweisung, dass geistiges Eigentum darin Eingreift, also eine
  (Natur-)Rechtsverletzung darstellt.
* Geistiges "Eigentum" als Vertrag (Wahrscheinlich reicht die Zeit
  hierf&#252;r nicht)
* Vorgriff auf Kritik "Ich tue doch durch das Urheberrecht an meinem Buch
  doch niemandem etwas an.": Einschr&#228;nkung des Verf&#252;gungsrechtes &#252;ber
  Eigentum impliziert eine Miteigent&#252;merschaft, da Eigentum eben 
  dar&#252;ber definiert ist, wer &#252;ber etwas Verf&#252;gen darf. 
</description>
        <persons>
          <person id="2340">Manuel Barkhau</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://imagin&#228;reseigentum.de">Buch zum Thema des Vortrags</link>
        </links>
      </event>
      <event id="3822">
        <start>22:00</start>
        <duration>00:45</duration>
        <room>Vortragsraum (MP6)</room>
        <slug>die_gescheiterte_revolution</slug>
        <title>Die gescheiterte Revolution</title>
        <subtitle>Chancen, Risiken &amp; Nebenwirkungen freier Musikkultur</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Es gibt berechtigte Kritikpunkte an der "alten" Musikindustrie und ihrem Unverm&#246;gen, sich auf die neue digitale Kulturtechnik Internet einzustellen. Aber revolution&#228;re neue Gesch&#228;ftsmodelle sind auch bei den Kritiker_innen noch in einem recht theoretischen Stadium. Warum l&#228;uft eine Dekade nach Napster und eine halbe nach Creative Commons noch immer keine freie Musik im Radio? Dieser Vortrag stellt Thesen zur Diskussion, die noch nicht Folklore wurden.</abstract>
        <description>Wie sieht eine Musikwirtschaft aus, die auf freien Inhalten aufbaut? Kann das &#252;berhaupt funktionieren? Wer w&#228;ren die Gewinner, gibt es Verlierer? Die "alte" Musikindustrie bastelt unter kritischer Beobachtung noch an ihrem Selbsterhalt im Internetzeitalter. Was tun wir in der Zwischenzeit -- warten, bis sie fertig ist? Seit gut zehn Jahren lautet die Antwort auf diese Frage "Nat&#252;rlich nicht!"

Wohin die Reise jedoch gehen k&#246;nnte ist nicht so ganz klar: Merchandising oder Kulturflatrate? Freigekaufte Alben oder bedingungsloses Grundeinkommen? You name it. Die theoretischen Innovationen helfen meist nur wenigen oder belasten falsche, sind eigentlich alte H&#252;te oder scheitern an Kontroversen um ihre Realisierbarkeit. Man k&#246;nnte dem Eindruck erlegen sein, dass dieser Zustand auch keine substantielle Verbesserung gegen&#252;ber den Selbstfindungsprozessen der "alten" Musikindustrie darstellt. Oder: Wenn wir es doch besser k&#246;nnen, warum haben wir es noch nicht geschafft?

Der Vortrag soll zur selbstkritischen Reflexion anregen.</description>
        <persons>
          <person id="2867">m.eik</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://OpenMusicContest.org">OpenMusicContest.org</link>
          <link href="http://reaktanz.de/blog">Blog des Referenten</link>
          <link href="http://www.students.uni-marburg.de/~Musicc/media/talk/sigint2010-05-23_folien.pdf">Vortragsfolien (.pdf)</link>
        </links>
      </event>
    </room>
    <room name="Workshop (MP7)">
      <event id="3815">
        <start>12:00</start>
        <duration>01:45</duration>
        <room>Workshop (MP7)</room>
        <slug>seccubus_workshop</slug>
        <title>Seccubus workshop</title>
        <subtitle>Analyzing vulnerability assessment data the easy way&#8230;</subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>workshop</type>
        <language>en</language>
        <abstract>As part of his job as Security Engineer at Schuberg Philis, Frank Breedijk performs regular security scans. The repetitive nature of scanning the same customer infrastructure over and over again made him decide to look for a more automated approach. After building his first scanning scheduler he realized that it actually does not make sense to look at all findings every time they are reported. It would be much better to only investigate the deltas between the scans. The philosophy behind AutoNessus was born.

In his workshop Frank will demonstrate Seccubus by making the attendees perform scans of a live demo environment and explain the inner workings of Seccubus  and the philosophy behind it.</abstract>
        <description>What is Seccubus?

Seccubus automates regular vulnerability scans and provides delta reporting. It effectively reduces the analysis time for subsequent scans of the same infrastructure by only reporting delta findings.

Why?

Anyone who has ever used Nessus or OpenVAS will be familiar with one of its biggest drawbacks. Nessus and OpenVAS are very valuable tools, but unfortunately also very noisy. The time needed to report on a single scan will often be two or three times the time needed to do the actual scan. Seccubus was created in order to more effectively analyze the results of regular scans of the same infrastructure.

How does it work?

Seccubus runs vulnerability scans at regular intervals and compares the findings of the last scan with the findings of the previous scan. The delta of this scan is presented in a web GUI where findings can be easily marked as either real findings or non-issues. Non-issues get ignored until they change. This causes a dramatic reduction of the analysis time.

What will be in the talk?

The talk will be combined presentation and demonstration of the AutoNessus tool. While scanning a live demo environment Frank will discuss the following topics:

    * The philosophy behind Seccubus
    * The inner workings
    * Seccubus in action
    * Seccubus in real live

Knowledge gained

Everything about Seccubus and its philosophy.

Why attend?

This talk will give you real world knowledge. You will learn how to do more vulnerability scanning in less time and get more accurate results.

If scanning is part of you job, you should attend this talk. If scanning the same infrastructure more then once is part of your job, this is a must see talk!</description>
        <persons>
          <person id="2628">Frank Breedijk</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://seccubus.com">Seccubus website</link>
          <link href="http://proidea.maszyna.pl/CONFidence09/2/frank_breedijk1.avi">Frank in action</link>
        </links>
      </event>
      <event id="3890">
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        <room>Workshop (MP7)</room>
        <slug>intelboot</slug>
        <title>Intel x86 Bootstrapping</title>
        <subtitle>Wie bringt man eigenen Code auf einem Intel Prozessor zum laufen, wenn man aus dem BIOS f&#228;llt?</subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>workshop</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Wenn man so einen gebr&#228;uchlichen (Heim-)Computer einschaltet landet man nach dem BIOS im Regelfall in einem Bootloader, der ein Betriebssystem l&#228;dt. Doch wie genau tut er das und wie bekommen wir da eigenen Code anstatt eines Linux- oder Windows-Kernels ans laufen?</abstract>
        <description>Der erste x86 Prozessor, der 8086, von Intel erblickte 1978 in Form einiger Schaltpl&#228;ne das Licht der Welt. Verbaut wurde er in IBM PCs, Space Shuttles und einigen anderen Ger&#228;ten.
Sogar heutige, leicht kompliziertere, CPUs von Intel verhalten sich nach dem Einschalten immer noch wie eine CPU aus dem Jahre 1978. Wie bekommt man also alle versprochenen Features wie den 32 oder 64 Bit Modus, Paging, etc. mit m&#246;glichst wenig Assembler und m&#246;glichst viel Code in $Hochsprache (hier C oder C++) ans laufen?
Genau das soll in diesem Workshop behandelt werden.</description>
        <persons>
          <person id="2874">Andreas Galauner</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
      </event>
      <event id="3831">
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        <duration>05:00</duration>
        <room>Workshop (MP7)</room>
        <slug>a_cloud_of_stop_signs</slug>
        <title>A Cloud of Stop Signs </title>
        <subtitle>Building a Zugangserschwernis-Infrastructure in Augmented Reality</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>workshop</type>
        <language></language>
        <abstract>Zugangserschwernis in (Augmented) Reality meets the Cloud - we build an AR-Zugangserschwernis-Infrastructure to share and distribute augmented stop signs (Workshop).  </abstract>
        <description>From the petrified Zugangserschwerungsgesetz to a new Jugendschutzaltersfreigabeparagraph and European net filter laws: Zugangserschwernis has never been more in vogue than today. So are Augmented Reality (http://en.wikipedia.org/wiki/Augmented_reality) and "The Cloud".

We pack all these hot topics into one single workshop. At the end we will be able to put stop signs in front of possibly dangerous places (say, churches, catholic schools, priest seminars) in augmented reality. Plus: we also share and distribute these stops signs to others over a real Zensurinfrastructure in AR.  

This is a sequel from my EH2010 workshop "Stop Signs Everywhere" (http://eh2010.muc.ccc.de/fahrplan/events/3786.de.html). In that workshop participants practiced Selbstzensur by placing stop signs from their mobile devices in augmented reality. Time to censor others!

It is a practical 5-hour (max) workshop developing a mobile distributed augmented reality on an Android device. Android development theory will be kept short - we will pick up the necessary concepts (camera, location, sensors, Open GL, network programming, application server, cloud services) on the way. We will recap the Easterhegg workshop in an hour or so at the beginning. 

Prerequisites:
Participants who want to get the most of this workshop should bring their Android mobile device (preferably running Android 2.1 and equipped with camera, GPS, digital compass and orientation sensors) and a laptop for development (with the Android SDK/eclipse installed and ready). If you have a different setup and cope, fine. Non-programmers are welcome as well. In general, the workshop provides opportunities for a wide range of interests and skills. It will be held in English or German, whatever makes sense. 
 
We will code along together and exchange knowledge about location based and augmented reality, mobile network programming, "the Cloud" and some more. We will then go outside to test and share our augmented stop signs and experience the elation building a Zugangserschwernis-Infrastructure in the real (augmented) world.
</description>
        <persons>
          <person id="2839">sotp</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://eh2010.muc.ccc.de/fahrplan/events/3786.de.html">Easterhegg workshop description</link>
        </links>
      </event>
      <event id="3913">
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        <duration>02:00</duration>
        <room>Workshop (MP7)</room>
        <slug>freiheit_statt_angst_planungstreffen</slug>
        <title>Freiheit statt Angst</title>
        <subtitle>Planungstreffen</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>other</type>
        <language>de</language>
        <abstract></abstract>
        <description>Auch in diesem Jahr wird es wieder in Berlin eine Demo f&#252;r Grundrechte
und Datenschutz geben. Wir rufen daher dazu auf, am 11.09.2010 mit uns
gegen den &#220;berwachungswahn auf die Stra&#223;e zu gehen. Doch eine Demo
organisiert sich leider (noch) nicht von selbst....

Wir m&#246;chten die SIGINT daher dazu nutzen, uns mit allen Aktivistinnen
und Aktivisten (und solchen die es noch werden wollen) kurz zu schlie&#223;en
und weiter an der Struktur und dem Ablauf der Demo am 11.09.2010 zu
feilen. Denn auch wenn unsere Forderungen stehen, gibt es noch viel zu tun!

Interessierte Menschen sind herzlich dazu eingeladen sich uns
anzuschlie&#223;en und sich einzubringen.</description>
        <persons>
          <person id="2924">AktivistIn</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://www.freiheitstattangst.de">http://www.freiheitstattangst.de</link>
          <link href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de">http://www.vorratsdatenspeicherung.de</link>
          <link href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Hauptseite">http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Hauptseite</link>
        </links>
      </event>
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        <title>Keynote "Heart of Gold"</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track></track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract></abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person id="91">Andreas Bogk</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>future30</slug>
        <title>Future 3.0</title>
        <subtitle>One Theory on Patterns in Culture, Technology and Commerce</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Is there a relationship between the evolution of Human Computer Interaction, the future of money and the way we eat?  Yes, and it comes in threes!  This talk explores the striking similarities in the Semantic Web (Web 3.0), Post-Piracy Pop Culture Economics, Natural User Interface Design, Local Food Movements, Rapid Prototyping, Polyamory and other Third Wave points of "Future Shock" to help better frame and understand how the future evolves. </abstract>
        <description>The core theory behind this talk is that future developments in post-modern Technological, Cultural and Commercial development are best framed in three distinct steps.  The characteristics of 1.0, 2.0 and 3.0 are strikingly similar.  The theory argues that phase 1.0 is crude, natural, direct, decentralized and involved few prospects for growth.  2.0 is refined, uses analogies and centralized systems and involves maturity and massive growth. By looking at nine points of development, I argue that "3.0" matures by going back to the natural, direct and decentralized characteristics of 1.0 while preserving the modern developments of 2.0 accompanied by more entropic, slower, and more organic growth curve.  The analysis follows along the following lines:

I. Technology
A. Web: HTML -&gt; AJAX -&gt; Truly Semantic, Interactive Web (RDF/XML/OWL + Apps)
B. Interfaces: Command Line -&gt; GUI -&gt; Natural User Interfaces (Gestures, Touch Screen, Voice)
C. Communications: Word of Mouth/Point to Point Mail -&gt; Centralized Telco &amp; Mail -&gt; Internet Everywhere, Mesh GSM, Distributed Channels

II. Culture
A. Entertainment: Direct Performances/Interactive Entertainment -&gt; Centrally Distributed/Controlled Printed Media, Motion Pictures, Music  -&gt; Directly Created Massively Distributed On-Demand Media
B. Food: What was Locally Available -&gt; Global Food Importation/Exportation -&gt; Locally Grown/Sourced Everything
C. Sex: Many Partners (Pre-Civilization) -&gt; One Partner/Marriage (Civilization) -&gt; Polyamory (Post-Modern)

III. Commerce
A. Manufacturing: Local raw materials, local finished goods -&gt; Raw Materials from everywhere to Centralized Point of Lowest Cost Production -&gt; Raw materials from anywhere, create everywhere
B. Money: Local exchange of physical items of value -&gt; Money, Trust in Centralized Stores of Value -&gt; Distributed stores of value to facilitate direct trade of items of value
C. Services: Locally provided services -&gt; Outsourced services -&gt; Service Automation, Selective "Local Sourcing", Emphasis on Competency Creation</description>
        <persons>
          <person id="1476">Nick Farr</person>
        </persons>
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        </links>
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>buying_privacy_in_digitized_cities</slug>
        <title>Buying Privacy in Digitized Cities</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>As new sensing technologies appear in our cities almost overnight, what does it mean to be visible or invisible?  What happens when socioeconomic categories determine when, where, and how you're seen?  The asymmetry in who is visible, and where, is a long-standing urban problem, but it is now being built into our technologies and our cities.</abstract>
        <description>The worlds of advertising, city planning, and law enforcement are each creating their own inconsistent visions.  Privacy is not dead; rather, it is being selectively vivisected.  What can we do to fix this?  In this talk, we'll cover a lot of problems and a few solutions, including the announcement of a new competition for the development of tactical countersurveillance tools.</description>
        <persons>
          <person id="2672">Eleanor Saitta</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>aicdr</slug>
        <title>Anonymous Internet Communication Done Right</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>This talk will be a summary of contemporary methods for communicating anonymously in the Internet. We will show
* who is in actual need of increased privacy protection
* which methods exists
* what are the limits of these techniques
In addition to network layer anonymity we will also explain methods for identifying individuals at the application layer, e.g., during web sessions.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person id="2181">lexi</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
      </event>
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug></slug>
        <title>computer.spiele.politik</title>
        <subtitle>Die Computerspieldebatte und wie man darin &#252;berlebt (Panel) </subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>podium</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Podiumsdiskussion mit Bastian Dietz, Krystian Majewski und Ibrahim Mazari.
Moderation: Max v. Malotki. 

Beim Thema Computerspiele scheiden sich die Geister. W&#228;hrend einige beim
Gedanken an spieles&#252;chtige arbeitslose m&#228;nnliche Soziopathen den Untergang
des Abendlands proklamieren, sehen andere Computerspiele als das Normalste
auf der Welt an, als Wirtschaftsfaktor und soziale Instanz, und sprechen
jedem Spieler ein H&#246;chstma&#223; an M&#252;ndigkeit zu. Beim Streit um das Kulturgut
Computerspiel geht es aber um mehr, als nur um das Spiel oder den Spieler.</abstract>
        <description>Dieses Panel soll die Hintergr&#252;nde, Konfliktlinien und Nebenkriegsschaupl&#228;tze
dieses Kulturstreits beleuchten. Welche &#8222;Gefahren&#8220; der Computerspiele sind
zB erfunden - und welche sind echt? Wer sind die verschiedenen Akteure in
der Diskussion um die Spiele &#8211; aus Presse, Wissenschaft, Wirtschaft und
Politik &#8211; und was sind ihre Rollen und Funktionen? Und, welche Rollen,
Argumente und Aktionsm&#246;glichkeiten bleiben den Spielern selbst, um sich in
diesem Streit zu behaupten und ihre eigenen Positionen vertreten zu k&#246;nnen? </description>
        <persons>
          <person id="2633">Bastian Dietz</person>
          <person id="2430">Ibrahim Mazari</person>
          <person id="2910">Krystian Majewski</person>
          <person id="211">Max von Malotki</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
      </event>
      <event id="3739">
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        <room>KOMED Saal (MP7)</room>
        <slug>closing_event</slug>
        <title>SIGINT10 Closing Event</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Sonstiges</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract></abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person id="13">Jens Ohlig</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
      </event>
    </room>
    <room name="Konferenzraum (MP6)">
      <event id="3802">
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        <duration>00:45</duration>
        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>open_spectrum_alliance</slug>
        <title>Open Spectrum Alliance</title>
        <subtitle>Hacking EU radio spectrum policy</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>Radio spectrum policy has been a field of regulation authorities, ministries, the EU commission, MEPs and all of these are heavily lobbied by the telecoms and broadcasting industries, among others.

I will talk about my personal experience in the different levels of radio spectrum lobbying on the European level, and why hackers should get involved in radio spectrum policy.</abstract>
        <description>Since the 1920s, radio spectrum is managed both on a global and a national level. As an introduction, I will give a brief overview of spectrum regulations, from the ITU to the national level. The major part of my talk will be about current topics in (EU) spectrum policy, why it matters and why hackers should get involved. To conclude, I would like the audience to come up with their ideas, criticism, and questions.</description>
        <persons>
          <person id="2467">Alexander List</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://www.openspectrum.eu/">Open Spectrum Alliance</link>
        </links>
      </event>
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        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>antropofagia</slug>
        <title>Antropofagia</title>
        <subtitle> Von Menschenfressern, Prosumenten und einer eigenartigen Kultur</subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Nach Hartmut Rosa l&#228;&#223;t sich die alte kantische Frage der Ethik: Was sollen wir tun? bruchlos in eine andere &#252;berf&#252;hren: Womit verbringen wir unsere Zeit? Je l&#228;nger man lebt, desto entscheidender ist eine f&#252;r den Einzelnen sinnstiftende Antwort auf diese Frage. 

Der Vortrag versteht sich als Beitrag, der diese Frage und ihren Kontext aufnimmt und vorl&#228;ufig zu beantworten versucht: Wie funktioniert in dieser Zeit authentisches und selbstbestimmtes Leben, Arbeiten und Lernen und welche Modelle dazu bietet unsere digitalisierten Welt? 

&#220;ber das Konzept der 'Antropofagia', einer emanzipatorischen Kulturtechnik urspr&#252;nglicher brasilianischer Herkunft werden Modelle der analogen und digitalen 
Aneignung, Neuzusammenstellung und Collage vorgestellt und auf ihr kreatives und aufkl&#228;rerisches Potential hin befragt. Darunter befinden sich so unterschiedliche Konzepte und Praktiken wie Le Parkour, Open Source Software und &#220;berwachung der &#220;berwacher.</abstract>
        <description>Nach Hartmut Rosa l&#228;&#223;t sich die alte kantische Frage der Ethik: Was sollen wir tun? bruchlos in eine andere &#252;berf&#252;hren: Womit verbringen wir unsere Zeit? Je l&#228;nger man lebt, desto entscheidender ist eine f&#252;r den Einzelnen sinnstiftende Antwort auf genau diese Frage. 
Der Vortrag versteht sich als Beitrag, der diese Frage und ihren Kontext aufnimmt und vorl&#228;ufig zu beantworten versucht: Wie funktioniert in dieser Zeit authentisches und selbstbestimmtes Leben, Arbeiten und Lernen und welche Modelle dazu bietet unsere digitalisierten Welt?
Zur Einf&#252;hrung stelle ich ein geplantes aber bislang noch nicht durchgef&#252;hrtes Kunstprojekt des franz&#246;sisch-brasilianischen K&#252;nstlers Roberto Cabot vor. Dabei soll der Film &#8220;How Tasty Was My Little Frenchman&#8221; (1971) des brasilianischen Regisseurs Nelson Pereira dos Santos auf die meerseitige Fassade des Copacabana Palace Hotel am Strand von Rio de Janeiro projeziert werden: Das Bauwerk und Symbol kolonialer Herrschaft erscheint im Lichte der 'antropophagischen Geschichte' und wird damit konkret zweckentfremdet und metaphorisch wiederangeeignet.
Das Kunstprojekt dient mir als Beispiel, um den Begriff der &#8220;Antropofagia&#8221; einzuf&#252;hren und zu versinnbildlichen. Dieses Konzept einer emanzipatorischen Kulturtechnik ist bekannt geworden durch Oswald de Andrade, welcher die brasilianischen K&#252;nstler mit seinem &#8222;Anthropophagischen Manifest&#8220; (1928) zur produktive Aneignung der kolonialen Dominanzkultur auffordert: &#8222;Der Brasilianer als kultureller Kannibale, der gierig fremdes Kulturgut verschlingt, es mit eigenen Elementen vermengt und als etwas Ver&#228;ndertes wiedergibt.&#8220; (Alexander J. Wahl)
Auf der Grundlage von Andrade's Vorgabe verstehe ich die &#8222;Antropofagia&#8220; als Metapher, welche eine grunds&#228;tzliche Form der emanzipatorischen Sinnstiftung und kreativen Weltaneignung  beschreibt: 
Der &#8211; metaphorische &#8211; Anthropophage will kennen und k&#246;nnen, besetzen und besitzen, was ihm fehlt, ihn dominiert und &#252;berlegen erscheint oder gar defacto ist. Er will zu sich selbst kommen, seine Identit&#228;t herstellen, indem er das Fremde und Begehrte zum Teil seiner selbst macht. Die Eigenschaften, Verm&#246;gen und F&#228;higkeiten seiner Widersacher &#228;ngstigen und faszinieren ihn zugleich; sie sollen durch die rituelle Einverleibung gebannt und im Selbst aufgehoben werden (aufgehoben im sch&#246;nen Hegel'schen Dreisinn: aufbewahren, erh&#246;hen, aufl&#246;sen).
Noch weiter gedacht und auf die kulturelle Umwelt &#252;bertragen: Die Dekomposition, das Auseinanderpfl&#252;cken, die Ignoranz gegen&#252;ber dem urspr&#252;nglichen Zusammenhang der Teile erschafft einen neuen Sinn. Indem der vormalige Kontext eines Gegenstands (einer Idee, einer Technologie, eines Verbraucherangebots) ignoriert, die Gebrauchsanweisungen und Nutzungsgebote missachtet werden, macht der Antropophage sich und den seinen den Gegenstand des Interesses zu eigen.
Anthropophagen sind Hacker im Sinne &#8222;experimentierfreudige(r) Personen, die mit ihren Fachkenntnissen eine Technologie beliebiger Art au&#223;erhalb ihrer normalen Zweckbestimmung oder ihres gew&#246;hnlichen Gebrauchs benutzen.&#8220; (Wikipedia)
Der so verstandene Anthropophagismus ist eine kulturelle, emanzipatorische und aufkl&#228;rerische Praxis, die besonders dann deutlich hervortritt, wenn reale und symbolische Herrschaft &#252;ber Territorien (z. B. urbane &#214;ffentlichkeit), Vorschriften und Kontrollmechanismen (z. B. Copyright, &#220;berwachungsstrategien), Meinungenen und Diskurse (Medien&#246;ffentlichkeit, Werbung) auf die Kreativit&#228;t von Individuen trifft, die sich noch nicht oder nicht mehr im Sinne der Dominanzkultur 'zivilisiert' verhalten. 
Das Prinzip der anthropophagischen Kulturpraxis ist grunds&#228;tzlich unabh&#228;ngig vom technologischen Fortschritt und steht in gewissem Sinn sogar quer dazu. Nichtsdestotrotz finden es im digitalen Zeitalter einen &#228;u&#223;erst fruchtbaren Boden; vorl&#228;ufig sehe ich drei entscheidende Aspekte:
Variantenreiche Techniken und laufend frisches Material zur De- und Rekomposition: die  M&#246;glichkeiten der Neuzusammenstellung und Nutzung im eigenen &#8211; nicht vorgeschriebenen &#8211; Sinn k&#246;nnen auf immer wieder neue Gebiete ausgedehnt werden (Text, Musik, Kontakte). 
Ein einfacher oder zumindest potentiell vereinfachter Zugang zu Netzwerken, Software und technischen Praktiken, mithin Infrastrukturen, die daf&#252;r sorgt, dass die Unterscheidung zwischen Autor und Publikum ihren grunds&#228;tzlichen Charakter verliert (W. Benjamin, neudeutsch wird dies durch den &#8222;Prosumenten&#8220; bezeichnet).
Die Tatsache der zunehmenden Kommunikation(sm&#246;glichkeiten) auf der Grundlage der Vernichtung von Raum und Zeit und der vervielfachten M&#246;glichkeiten zur Bildung realer und virtueller Gemeinschaften (= Menschen mit &#228;hnlichen oder gleichen Interessen, Ideen, W&#252;nschen und Bedarf treffen aufeinander und wissen voneinander) 
Der Vortrag versammelt weiterhin Verhalten, Praktiken und T&#228;tigkeiten unterschiedlichen Art und Herkunft, die ich als Beispiele und Zeichen einer anthropophagischen Kultur deute: 
Off- und Online-Mashups, 
Basteleien, Improvisationen, Eigensinniges,
(Wieder-)Aneignungen von Territorien, Diskursen, Moden, Verbraucherangeboten, industriellen Produkten und 
Praktiken einer unabsichtlichen oder gezielten Aufkl&#228;rungsarbeit, dort wo offizielle Gebrauchsanweisungen erweitert, abgewandelt oder ganz ersetzt werden.
Die Liste der konkreten Beispiele wird laufend erweitert; darunter u. a.: Trapelpfade, die How-to-make-everything-Bewegung, Le Parkour, Sprachentwicklung, Inverse Surveillance, Jay-Z.</description>
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          <person id="2794">Martin Butz</person>
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        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>zivilcourage</slug>
        <title>Zivilcourage zeigen: Whistleblowing!</title>
        <subtitle>Whistleblowing: Demokratie braucht Zivilcourage und Transparenz</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>The presentation deals with the importance of whistleblowing and the hurdels it faces. Starting point is the need for information as a basis of a democracy and the lacks of transparency in several important areas of state, economy and society. </abstract>
        <description>Dunkelr&#228;ume in Wirtschaft und Verwaltung beschr&#228;nken unsere Demokratie. Das Amtsgeheimnis triumphiert &#252;ber Informationsfreiheit und &#252;bertriebener Schutz von Betriebs- und Gesch&#228;ftsgeheimnisssen und Zwang zur Loyalit&#228;t verhindern, dass die &#214;ffentlichkeit rechtzeitig von Korruption, Umweltgefahren, Menschenrechtsverletzungen, Gesundheitsrisiken u.a.m.erf&#228;hrt. Dass wir es rechtzeitig erfahren, wenn in der Wirtschaft &#246;ffentliche Interessen und die Einhaltung von Gesetzen dem Profitstreben geopfert werden. Am Ende bleibt uns dann nur noch mal wieder die Zeche zu zahlen.

Whistleblower, Menschen die Zivilcourage zeigen und auf fr&#252;hzeitig auf Missst&#228;nde und Dreck im eigenen Laden hinweisen, werden als Nestbeschmutzer und Denunzianten verunglimpft, gemobbt oder gleich gek&#252;ndigt. Deutsche Gesetze bieten ihnen keinen Schutz. Dies muss sich &#228;ndern und das Netz bietet Chancen. Chancen f&#252;r einen Kulturwandel, eine Whistleblowing-Bewegung f&#252;r mehr Transparenz und auch f&#252;r Tools wie z.B. Wikileaks die ganz nebenbei den investigativen Journalismus neu definieren.

Aber soll wirklich alles &#246;ffentlich werden? Wie vertr&#228;gt es sich mit Datenschutz, wenn ich Missst&#228;nde und Schuldige beim Namen nennen, selbst aber anonym bleiben will? Wo bleibt die Qualit&#228;t der Informationen? Muss und kann es heute noch Grenzen f&#252;r Meinungsfreiheit vor allem im Netz geben, die nicht sp&#228;testens bei Versuch sie durchzusetzen in Zensur und &#220;berwachungsstaat umschlagen? - Spannende Fragen f&#252;r eine kontroverse Diskussion

Referent: Guido Strack vom Whistleblower-Netzwerk</description>
        <persons>
          <person id="2835">Guido Strack</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://whistleblower-net.de">Homepage of Whistleblower-Netzwerk e.V.</link>
          <link href="http://whistleblower-net.de/blog">Blog of Whistleblower-Netzwerk </link>
        </links>
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        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>the_medium_is_the_messiah</slug>
        <title>The Medium is the Messiah</title>
        <subtitle>On the implicit ideology of media activism</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>In the media age nearly all forms of political interventionism show an inevitable tendency to become media activism. This is to say that the activists&#8217; focus has shifted from what could be considered &#8220;the problem&#8221; to the acquirement and the (adequate) use of media. Hence the medium seems to have fully become the message of all those shiny happy media activists out there. </abstract>
        <description>Most of them seem to believe that media is something capable of redeeming us all from capitalist doom. Thus they are awaiting each new media as the saviour that was promised to arrive some day. Remember the Web 2.0 hype, that thing about grassrooting the web through new forms of participation and free information&#8230;? Now you got the idea. You always look stupid when the new media hype has been turned in. Yet, if we look at the history of bourgeois society nothing of it seems to be new. Since the invention of the principle of publicity we have always been offered media as a placebo for political change. In this lecture we are going to find out what is just bourgeois ideology about the media hype to distinguish from it what the real potential of the media could be on an interventionist agenda. And we are going to learn how to look slightly less silly when the next media hype will be over.</description>
        <persons>
          <person id="2884">Frank Apunkt Schneider</person>
        </persons>
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        </links>
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        <room>Konferenzraum (MP6)</room>
        <slug>opensource_policies_for_governments</slug>
        <title>Opensource policies for governments</title>
        <subtitle>What we learned in the Netherlands</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Most European governments are busy migrating important components of their IT-systems to opensource alternatives. The Netherlands was the first western country to develop a comprehensive policy for its entire public sector in 2007 but is lagging its neighbors in working implementations. The comprehensive policy in the Netherlands is focused on the practical advantages of open systems such as interoperability and lower cost and no vendor-lock, these reasons are also shared by policies in the UK and Denmark. German, Spanish and French policies seem to have a more political dimension by also stressing national independence of critical systems and the possibility of code-audits as important reasons for going the open route. By comparing Dutch progress (and sometimes lack thereof) with our neighboring countries some lessons can be learned about what policies work and what some of the required conditions are for them to work in different political and IT-legacy environments. </abstract>
        <description>Most European governments are busy migrating important components of their IT-systems to opensource alternatives. The Netherlands was the first western country to develop a comprehensive policy for its entire public sector in 2007 but is lagging its neighbors in working implementations. The comprehensive policy in the Netherlands is focused on the practical advantages of open systems such as interoperability and lower cost and no vendor-lock, these reasons are also shared by policies in the UK and Denmark. German, Spanish and French policies seem to have a more political dimension by also stressing national independence of critical systems and the possibility of code-audits as important reasons for going the open route. The differences in approaches; the more utilitarian vs the more political seem to match (somewhat) the size of the countries and the level of political intimacy with the US. The US being the primary economic, and possibly strategic, benefactor of European technological dependence on proprietary software (according to a 2006 Eu study the EU imports about $100 billion worth of proprietary software licenses from the US).

Some recent migration projects in the Netherlands have failed because of a lack of a clear political mandate. The projects were mere technical exercises and when they ran into technical problems (chiefly caused by lack of interoperability on the side of the proprietary legacy systems) they were halted. On the other hand there are the cases of Munchen and the French Gendarme who have followed through despite technical setbacks in the short term because of a clearer political vision underlying the reasons for doing the migrations in the first place.

By comparing Dutch progress (and sometimes lack thereof) with our neighboring countries some lessons can be learned about what policies work and what some of the required conditions are for them to work in different political and IT-legacy environments. </description>
        <persons>
          <person id="1732">Arjen Kamphuis</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://www.gendo.nl/blog/arjen/opensource-lobbying-presentation-in-berlin">Opensource lobbying presentation 24C3, Berlin 2007</link>
          <link href="http://events.ccc.de/congress/2007/Fahrplan/events/2387.en.html">Open Source Lobbying, tips from the trenches</link>
          <link href="http://www.gendo.nl/blog/arjen/the-last-hope">Opensource lobbying at The Last Hope - New York - 2008</link>
          <link href="http://www.gendo.nl/blog/arjen/hacking-policy-talk-at-har2009">Hacking at Random 2009 - Policy hacking</link>
          <link href="http://www.cis-india.org/advocacy/openness/blog/an-interview-with-arjen-kamphuis"> Interview by Indian Centre for Internet and Society</link>
          <link href="http://www.gendo.nl/Villanueava-on-free-software">A Peruvian senators answers Microsoft</link>
        </links>
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        <slug>datenschutz_fuer_systemadministratoren_fortsetzung</slug>
        <title>Datenschutz f&#252;r Systemadministratoren - Fortsetzung</title>
        <subtitle>Was gibt es f&#252;r Neuerungen, was will man immer wieder h&#246;ren?</subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>One year ago, I made the first talk about data security. This year; I want to talk about the classification of personal data in your company and the relation of data to the environment. Additionally, there have been changes in the law and I want to cover the new topics (mainly for marketing, but also for all kinds of review within the company itself)</abstract>
        <description>This talk will take a brief reminder of the talk from last year and want to cover some aspects from that one deeper, especially the classification of personal data. You have to relate all the personal data with the environment where they are stored (and used) to be able to balance the arguments to and against storing of data. Additionally, I want to cover the new regulations within the law which are legal since Sep 1st, 2009.</description>
        <persons>
          <person id="1632">Hanno 'Rince' Wagner</person>
        </persons>
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        <room>Vortragsraum (MP6)</room>
        <slug>open_data_open_government_und_transparenz</slug>
        <title>Open data, open government und Transparenz</title>
        <subtitle>warum eine freie Gesellschaft offene Daten braucht</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Ein Vortrag zum Thema "Open data, open government und Transparenz - warum eine freie Gesellschaft offene Daten braucht".

Nach einer kurzen Einf&#252;hrung ins Thema "open data, open government und Transparenz" wollen wir die Situation hierzulande diskutieren, unsere neuesten Projekte vorstellen und gemeinsam &#252;berlegen wie wir einer offenen und transparenten Regierung im Sinne von "open data und open government" in Deutschland n&#228;her kommen. </abstract>
        <description>"Open data, open government und Transparenz - warum eine freie Gesellschaft offene Daten braucht".

Sp&#228;testens mit der Er&#246;ffnung des Datenkatalogs der britischen Regierung (data.gov.uk) ende Januar 2010 wird vielen klar: In anderen L&#228;ndern haben die lokalen "opendata Bewegungen" das Thema &#8220;open government data&#8221; mittlerweile auf die politische Agenda der Regierungen gesetzt. Es geht um das &#246;ffentlich-zug&#228;nglich-machen von Daten der Regierung und der &#246;ffentlichen Verwaltung. Das Potential und der gesellschaftliche Nutzen von &#8220;offenen Regierungsdaten&#8221; liegt auf der Hand:

1. Die Regierung wird offener und transparenter.
2. Die Verwaltungen werden b&#252;rgernah, interaktiv und serviceorientiert.
3. Zivilgesellschaft und Wirtschaft k&#246;nnen durch Innovationen neuartige Anwendungen f&#252;r diese Daten schaffen die einen konkreten Nutzen f&#252;r den Alltag der Menschen bringen.

Auch wenn Sinn und Nutzen von offenen Regierungsdaten durch die Sichtbarkeit in offenen Datenkatalogen und durch die Ergebnisse der verschiedenen &#8220;Opendata Apps Wettbewerben&#8221; (apps4democracy, apps4america, etc.) eindrucksvoll und nachvollziehbar deutlich werden, wird wohl so etwas wie ein "data.gov.de" &#8211; also ein Datenkatalog f&#252;r deutsche offenen Regierungsdaten nicht &#252;ber Nacht entstehen. Was wir zum Erreichen dieser Zeile brauchen ist zum einen der politische Wille und zum anderen gute Argumente und konkrete Beispiele.

Einen Anfang wird das Opendata Network mit dem ersten deutschen "Hacks4Democracy - a hackday on opendata". Der Opendata Hackday ist eine zweit&#228;giges Barcamp am 17. und 18. April 2010, in Stil eines Barcamps. Ziel der Veranstaltung ist es zu zeigen, dass sich innerhalb kurzer Zeit und ohne gro&#223;es Budget, kreative und innovative Prototypen und Anwendungen programmieren lassen mit denen man die Daten aus Politik und &#246;ffentlicher Verwaltung zug&#228;nglich und nutzbar machen kann.

Nach einer kurzen Einf&#252;hrung ins Thema "Open data, open government und Transparenz" wollen wir die Situation in Deutschland diskutieren, unsere neuesten Projekte vorstellen und gemeinsam &#252;berlegen wie wir einer offenen und transparenten Regierung im Sinne von "open data und open government" in Deutschland n&#228;her kommen.  </description>
        <persons>
          <person id="2611">Daniel Dietrich</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://opendata-network.org">Opendata Network</link>
          <link href="http://opendata.hackday.net">Hacks4Democracy a hackday on opendata</link>
          <link href="http://www.slideshare.net/ddie/opendata-warum-eine-freie-gesellschaft-offene-daten-braucht">Slides zum Opendata Network</link>
          <link href="http://www.slideshare.net/ddie/opendata-hackday">Slides zum Hackday</link>
        </links>
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        <slug>cognitive_cities</slug>
        <title>Cognitive Cities</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Netzbewohner</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>A talk about sustainable buildings, mobility systems as well as further new technologies to broaden opportunities and equity on cultural creativity. Some of its topics include locative media, real time &amp; layered cities as well as its current state of smart cities.
</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person id="2903">Axel Quack</person>
          <person id="2904">Igor Schwarzmann</person>
        </persons>
        <links>
        </links>
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        <room>Vortragsraum (MP6)</room>
        <slug>detourning_cctv_for_the_internet_opencv</slug>
        <title>Detourning CCTV for the internet, OpenCV</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Hacker</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>Detourning CCTV for the internet, OpenCV</abstract>
        <description>Starting from a short description of an open source european project (1) build to improve cctv surveillance performance, with a focus on their ethical point of view, we'll speak about a cool "detournment" of that code (opencv), to anonymize faces on video in internet (2; a chance to educate web 2.0 users to care about people's privacy while publishing their images on social networks. Another way of detournment of cctv cameras activities could be to stream that videos on internet and to make them really pubblic, not just in the hands of power, we'll show bitnik's collective activities (3) and suggest some ways to stream cctv on internet.
This is meant to create awareness about the increase of surveillance technologies, and to let coders understand that's not true tha they cannot do anything about it.</description>
        <persons>
          <person id="1705">jilt</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://www.indect-project.eu/">1</link>
          <link href="http://jilt.indivia.net/catseye/">2</link>
          <link href="http://bitnik.org">3</link>
        </links>
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        <slug>zensus_2011_workshop</slug>
        <title>Zensus 2011 - Koordinierung</title>
        <subtitle>Die Diskussion ist f&#228;llig.</subtitle>
        <track>Aktivisten</track>
        <type>workshop</type>
        <language></language>
        <abstract></abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person id="2349">Oliver "Unicorn" Knapp</person>
          <person id="2189">Tim Weber</person>
        </persons>
        <links>
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