Session:Tuwat! gegen Überwachung

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Description Wie erklärt man Menschen ohne Technikfachwissen, dass Massenüberwachung eine schlechte Idee ist?

Wir wollen uns weitere coole Aktionsideen, Narrative und Analogien überlegen, mit denen man das Thema greifbar und emotional machen kann. Am Anfang zeigen wir vermutlich, was wir bis jetzt so gemacht haben (digitale-freiheit.jetzt) und geben ein bisschen Input.

Website(s) digitale-freiheit.jetzt
Type Workshop
Kids session No
Keyword(s) political
Tags politics, surveillance
Person organizing
Language de - German
de - German
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Starts at 2017/12/29 19:30
Ends at 2017/12/29 21:30
Duration 120 minutes
Location Room:Seminar room 14-15

Die letzten Monate der vergangenen Legislaturperiode waren geprägt von einem Schwall neuer "Sicherheitsgesetze", anhand dessen selbst abgebrühte Netzpolitiker*innen den Überblick zu verlieren drohten. Was wir in unserer Bubble kaum mitbekommen: Menschen lassen sich anstecken von den Rufen nach mehr Sicherheit, manche Politiker*innen geben offen zu, dass Videoüberwachung, Staatstrojaner & Co. nicht für mehr tatsächliche Sicherheit eingeführt werden, sondern schlicht die "gefühlte Sicherheit" steigern sollen. Die Angstmacherei wirkt: Das zeigt sich nicht nur am Wahlerfolg der AfD, sondern auch daran, dass es außerhalb der netzpolitischen Szene kaum Widerstand zur Ausweitung der Massenüberwachung gibt. Dagegen müssen wir etwas tun. Wir wollen den Kongress nicht nutzen, um uns wieder einmal im Kreis von Gleichgesinnten den Mund fusselig zu reden, wir wollen anpacken. In diesem Workshop möchten wir uns in Kleingruppen zusammenfinden, um Ideen zu sammeln, wie wir das abstrakte Thema der Überwachung anschaulich machen wollen und zu Aktionsideen, bildlichen Analogien, Strategien zur Emotionalisierung des Themas brainstormen. Anschließend möchten wir gemeinsam unsere Ergebnisse austauschen und überlegen, wie wir sie direkt zum Einsatz bringen können. Wir möchten neuen Argumente sammeln, Mitstreiter*innen kennenlernen und gemeinsam Aktionen planen!