Session:Gehen drei Wissenschaftler in eine Kneipe

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Description Gehen drei Wissenschaftler und eine Handpuppe in eine Kneipe...und sprechen über Wissenschaft mit Bezug auf Meere und Ozeane. Genau das machen wir, also Julia Schnetzer, Inga Marie Ramcke und André Lampe. Wir sprechen mit Menschen (fast) aller Altersklassen und Hintergründe und haben nicht nur unseren flauschigen Kollegen, den Dugong Dilhan - eine Gabelschwanzseekuh - sondern auch Experimente mit Meeresbezug und aktuelle Forschungsthemen im Gepäck. Natürlich freuen wir uns ebenso über persönliche Fragen, die wir sehr gern aus unserer Perspektive, also meist aus dem Leben eines Wissenschaftlers, beantworten. Unser Versuch, mit Leuten von der Straße über Wissenschaft zu sprechen, hat uns oft mit unvorhersehbaren Fragen und Situationen überrascht. Wir nennen unsere Arbeit in der Wissenschaftskommunikation deshalb auch #harteformate und möchten euch einen ersten Einblick und Diskussionsmöglichkeit über diese Form von WissKomm geben. Vielleicht wagt ihr euch dann auch an ungewohnte Zielgruppen, die mit ein wenig charmanter Arbeit zu tollen Gesprächspartnern werden und deren Neugier für euer Thema geweckt wird.
Website(s) ploetzlichwissen.de
Type Workshop
Kids session No
Keyword(s) social, political
Tags Science, Science communication, Wissenschaftskommunikation, Dialog, Formate
Processing assembly Assembly:Science Hack and Communication
Person organizing User:AndereLampe
Language de - German
de - German
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Subtitle “Plötzlich Wissen!”: Eine etwas andere Art der Wissenschaftskommunikation
Starts at 2017/12/28 14:00
Ends at 2017/12/28 15:15
Duration 75 minutes
Location Room:Lecture room 12

Wir gehen dorthin, wo Wissenschaft meist nicht das Hauptthema ist und sind mit Handpuppe, Experimenten und einem Schild mit irritierenden Stichworten (natürlich mit Wissenschaftsbezug :-)) in Kneipen und auf öffentlichen Plätzen in Deutschland unterwegs. Wir spielen mit der Neugier der Menschen und machen Wissenschaftskommunikation an ungewöhnlichen Orten, im persönlichen Dialog und mit neuen Methoden. Seit diesem Jahr haben wir diese Vorgehensweise für das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Wissenschaftsjahres Meere und Ozeane getestet. Wir suchen aber nicht nur den Dialog mit den Menschen auf der Straße, sondern nun auch mit euch, um unsere Erkenntnisse, von den manchmal anstrengenden, oft auch aber einfach nur überraschenden Fragen und Dialogen zu teilen.

Das Workshop-Format ist interaktiv. Wir stellen unsere persönlichen Erfahrungen vor und nehmen sie als Startpunkt, um mit euch über eure Themen und Bedenken zu sprechen. Es gibt daher neben unseren Do’s und Don’ts für die Arbeit auf der Straße und den skurrilsten Dialogen ein paar Hinweise, wie man vorgehen kann, um in ehrliche und auch witzige Interaktionen zu treten, damit Wissenschaft und Forschung mehr im Bewusstsein verankert werden können.

Die Erkenntnisse von unseren Touren durch Kneipen und Biergärten können auch auf andere Situationen übertragen werden, bei denen man sich nicht gerade nichtsahnende Kneipenbesucher als Zielgruppe ausgesucht hat. Wir haben uns bewusst den schwierigen Situationen ausgesetzt, damit ihr das nicht tun müsst. Was wir dabei gelernt haben, lässt sich auch auf andere Bereich der Wissenschaftskommunikation und Wissensvermittlung anwenden.

Wenn die Zeit reicht, können wir mit euch gemeinsam überlegen, wie ihr eure Themen so verpacken könnt, das bisher unbekannte Menschen im spontanen Kontakt Lust auf euch und eure Geschichten bekommen. Wir versuchen genug Platz im Workshop für Rückfragen zu lassen, aber auch danach sind wir ansprechbar und freuen uns über einen regen Austausch mit euch!

Sollten Hindernisse, wie zum Beispiel vermeintlich unüberbrückbare Denkblockaden auftauchen, ziehen wir unseren Joker, den Dugong Dilhan. Er hilft zuverlässig bei kommunikativen Hürden und zieht notfalls sein Orakelkartenset, mit dem der nächste Schritt, den ihr oder wir gehen müssen, aufgedeckt wird.