Version 2.01 no time to cry

lecture: Freie Software gegen unsere Freiheit?

Fighting code-abuse by military and intelligence

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Geheimdienste, Militärs und ihre Helfer nutzen freie und Open-Source-Software – weil sie können. Sie dürfen das, denn wir haben unseren Code ohne Einschränkungen veröffentlicht. Sie dürfen das, denn wir haben es ihnen implizit gestattet. Lasst uns das mal ändern – jetzt!

Während unsere Politik erfolglos versucht, IT-Sicherheitsrisiken per Gesetz zu verbieten oder die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) der USA und das Italienische Wirtschaftsunternehmen "Hacking Team" nachweislich unsere Open-Source-Projekte vereinnahmt um Menschen Schaden zufügen zu können, überlegen wir uns, an was für Bedingungen wir in Zukunft unsere Open-Source-Software knüpfen können. Wir drehen den Spieß um: Wir stellen Bedingungen, die verhindern können, dass unsere eigenen Erfindungen später durch unsere und fremde Regierung gegen uns oder unsere Mitmenschen eingesetzt werden. Es ist mehr als einfach, nur ein politisches Zeichen in Form einer Klausel zu setzen: Wenn wir unsere bestehenden Open-Source-Software-Lizenzen durch eine Non-Military- und Non-Intelligence-Klausel erweitern, dann könnten und sollten Zulieferer und Militärs durchaus in Erwägung ziehen, unsere Software nicht mehr zu nutzen. Wenn sie es aber ignorieren und wir das merken, haben wir eine juristische Handhabe, mit der wir eine öffentliche Diskussion antreten oder ihnen gar die Nutzung untersagen können. Wir stellen einen Vorschlag für eine Non-Military-Usage-Klausel vor und reden über Motivation, Risiken und Nebenwirkungen.

Info

Day: 2015-08-14
Start time: 16:30
Duration: 00:30
Room: Project 2501
Track: Ethics, Society & Politics
Language: de

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