Hacker – Der Film

Anläßlich des Chaos Communication Congresses wird es in Berlin die Vorführung des Film “Hacker” geben. Am 29. Dezember, dem dritten Congress-Tag, um 15 Uhr zeigt das nahegelegene Kino Babylon in Mitte (Rosa-Luxemburg-Str. 30) den Streifen. Anwesend wird auch der Regisseur Alexander Biedermann sowie einige Protagonisten des Films sein, die in der Hacker-Szene bekannt sind: Steffen Wernery, Paul Sebastian Ziegler, Reinhard Schrutzki, Marko Rogge und Marcell “SkyOut” Dietl.

Die Vorstellung ist eine exklusive Vorstellung nur für die Teilnehmer des Congresses. Die Karten kosten sieben Euro und können unter folgender Telefonnummer vorbestellt werden: +49 – (0)30 – 24 25 969.

Alexander Biedermann schreibt:
“Ich begegnete einem durch Generationen gewachsenen Eigensinn, der faszinierend und zugleich einfältig schien. Menschen, die Freiheitsverlust dadurch zu trotzen versuchen, indem sie der technischen Entwicklung ein Stück voraus sind. Ich redete mit ihnen über Science Fiction, die alten Zeiten als Hacken noch legal war und über die Schönheit einer Befehlszeile. Nach einiger Zeit und Teilnahmen an Hackertreffen gelang es mir, mehr und mehr Hacker kennenzulernen und zu interviewen.”

Bei Radio Corax gibt es ein Interview mit dem Regisseur.

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9 Responses to “Hacker – Der Film”

  1. FYI says:

    hat jetzt mit dem Film nix zu tun – aber ich hoffe mal das für’s Babylon nur die räumliche Nähe zum BCC gesprochen hat… ;-)

    http://blog.fefe.de/?ts=b5d62cb3

    Wenn man von neuen Gewerkschaftsgründungen in Deutschland hört, denkt man eher an Fusionen der alten Kader (ver.di) oder an dubiose “christliche” Pseudo-Gewerkschaften, aber es gibt da auch noch FAU, die Freie ArbeiterInnen-Union”. Das geht natürlich gar nicht, dass sich da eine echte Gewerkschaft gründet, die dann womöglich nicht korrupt ist und faire Tarifverträge auszuhandeln versucht. Wo kämen wir da hin. Also: plattmachen. Und zwar nachhaltig.
    Am 7.10. gab das Arbeitsgericht Berlin dem Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen den Boykottaufruf der FAU für das Kino Babylon Mitte statt. Grund für dieses Urteil war laut Angaben der Richterin die angeblich fehlende Tariffähigkeit der Basisgewerkschaft Freie ArbeiterInnen-Union (FAU): die Gewerkschaft sei zu klein.
    Und falls das nicht reicht, verbietet ihnen das LG Berlin auch gleich per Einstweiliger Verfügung, sich Gewerkschaft zu nennen. Nun kann man gegen Einstweilige Verfügungen vorgehen, und ich hoffe mal, dass die FAU das auch tun wird, aber das kostet erst mal Geld, das die wahrscheinlich nicht haben. Das riecht schon sehr aus dem Mund.

  2. babylon_bosse > /dev/null says:

    Eine Kooperation mit dem Kino Babylon Mitte geht in der momentanen Situation gar nicht, Leute! Die Geschäftsführung des Ladens hat ein Image wie eine Jauchegrube, weil sie seit Monaten und Jahren mehr Geld für Prozesse gegen Mitarbeiter, Betriebsrat und die Gewerkschaft FAU ausgeben, als für erträgliche Löhne für die Belegschaft. Auch jetzt noch sind divese Prozesse anhängig. Werft mal einen Blick auf http://prekba.blogsport.de für die Zustände in diesem Kino. Ich werde mir den Film dort mit Sicherheit nicht ansehen, schon allein deshalb nicht, weil die FAU die erste Gewerkschaft war, die mit ihren schwarz-roten Fahnen auf den “Freiheit statt Angst”-Demos vertreten war, lange bevor die anderen sich für das Thema interessiert haben. Und ich kann allen nur empfehlen, sich das ebenfalls gut zu überlegen – der Gestank von Jauchegruben färbt nämlich schnell ab,

  3. CCC says:

    Der Chaos Computer Club hatte keinen Einfluß darauf, mit welchem Kino der Filmemacher eine Vereinbarung getroffen hat. Da Herr Biedermann nicht aus Berlin ist, nehmen wir an, daß er über den Streit um die Gewerkschaft gar nicht informiert war. Der CCC hat erst nach der getroffenen Absprache mit dem Babylon davon erfahren, in welchem Kino “Hacker” laufen wird.

  4. Bernd says:

    ZOMG! Torrentplz!

  5. [...] Ankündigung zur Voraufführung von “Hacker” im Rahmen des 26C3 Congresses: “Hacker – Der Film“. [...]

  6. Steffen says:

    Moin,
    ich habe die vor Ort anwesenden Babylon-Mitarbeiter gefragt, wie die Situation mit der Gewerkschaft und dem Arbeitsvertrag nun ist. Gerne hätte ich [Wau hätte es bestimmt ebenso gemacht (!)] dazu öffentlich etwas gesagt. Aber die Anwesenden waren mir gegenüber mit dem neuen Vertrag zufrieden … also habe ich das Thema nicht angesprochen.
    Gruß Steffen

  7. Mica says:

    Hallo Stefen,
    Danke für die Nachfrage vor Ort. Drei oder vier Leute kommen tatsächlich ganz gut mit den neuen Verträgen weg. Der Rest sieht das deutlich anders…

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